Das 399 Euro-Notebook: Dell Inspiron 15 angetestet

André Vatter

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Günstig ist er ja schon, der neue Inspiron 15 von Dell. Den vollwertigen Einsteiger-Laptop gibt es bereits ab 399 Euro – ein Preis, der sich eigentlich bei den kleinen Netbooks als Hausnummer durchgesetzt hat. Grund genug, sich das Ding einmal genauer anzusehen.

Unser Testgerät hat Dell am Wochenende geliefert – vorsichtshalber in der etwas gehobeneren Ausstattung für 549 Euro. Zunächst aber die Eckdaten, die für alle Modelle gelten: Wir haben eine 15 Zoll Bildschirmdiagonale, der Rahmen misst 34 cm in der Breite und 24 cm in der Tiefe. Die Höhe lässt sich von vorne nach hinten mit 2,6 bis 3,8 cm angeben. 2,64 Kilogramm bringt das ganze Gerät auf die Waage.

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Inspiron-Käufer haben die Möglichkeit im Dell-Shop, je nach Bedarf Einfluss sowohl auf die Innerein als auch das Äußerliche zu nehmen. Beim Prozessor reicht die Spannbreite vom Ein-Kerner Intel Celeron bis hin zum Core 2 Duo. Der Speicher lässt sich bis zu acht Gigabyte aufstocken, ebenso gibt es drei Größen für die Festplatte. Windows Vista Home Premium ist in jedem Fall bereits vorinstalliert. Ein Tipp für Design-Unentschlossene: Bei der Bestellung unbedingt das Häkchen bei „Mikro-Satin-Oberfläche“ setzen. Das kostet zwar 39 Euro extra, dafür liegt der Inspiron danach aber auch dank rutschfester Oberfläche besser in der Hand. Und besser als der bei derzeitigen Notebooks grassierende Überall-Klavierlack sieht es allemal aus.

Kommen wir zur Grafik: Das bereits erwähnte Display erledigt einen guten, wenn auch spiegelnden Job. Der Bildschirm kommt im 16:9-Format mit 1.366×768 Pixeln – also durchaus filmtauglich, zumal Dell (gegen Aufpreis) auch ein Blu-ray-Laufwerk für den Rechner anbietet. Die Grafikkarte selbst ist als On-Board-Lösung (Intel GMA 4500MHD) nicht gerade der Oberhammer, kommt aber immerhin auch mit HD-Filmen in 1080p klar. Übrigens: Auch beim Sound gibt es nicht wirklich etwas zu meckern, einzig an der blassen Bässe könnte Dell noch etwas feilen.

Das aufgeklappte Innere des Rechners erscheint schlicht – aber auch schick. Glänzender (leider auch Fingerabdruck-empfindlicher) Klavierlack links und rechts der großzügigen Tastatur und ein guter Druckpunkt sowohl bei den Tasten, als auch beim Trackpad. Anders als bei einem Netbook kann man mit dem Inspiron 15 ohne Probleme längere Schreibstrecken aushalten. Bei den Schnittstellen sieht es dagegen eher mager aus: LAN bzw. WLAN 802.11 a/b/g/n für das Internet, drei USB-Ports, einen D-Sub-Monitoranschluss, Eingänge für Mikrofon und Kopfhörer, einen ExpressCard-Schacht und einen Kartenleser vor – voilà! Bluetooth gibt es zum Beispiel wieder nur nur gegen Aufpreis.

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Der Lithium-Ionen-Akku hielten im Test 75 Minuten unter Volllast durch. Rund vier Stunden waren es immerhin im Energiesparmodus. Wer viel unterwegs ist und nicht immer die Steckdose in Reichweite hat, sollte vielleicht besser einen einen 9-Zellen-Akku (ca. 100 Euro) beim Kauf in den Warenkorb legen.

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Fazit: Mhja, kann man machen. Für 399 Euro bietet der Inspiron 15 eine solide (wenn auch nicht überragende) Ausstattung, vor der derzeit jedes gleichpreisige Netbook kapitulieren muss:Tippen, Filme gucken und URLs abklappern – all das geht beim kleinen Dell besser und komfortabler. Wer jedoch speziellere Ansprüche in sich verspürt, sollte sich weiter auf die Suche begeben. Zwar lässt sich der Inspiron nach den eigenen Wünschen pimpen – dann werden allerdings auch wieder Preise erreicht, die den Spaß an der Sache verderben.

(André Vatter)

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André Vatter ist Journalist, Blogger und Social Median aus Hamburg. Er hat von 2009 bis 2010 über 1.000 Artikel für BASIC thinking geschrieben.