Opera Unite macht aus dem Browser einen Server

André Vatter

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So, ihr Fans des norwegischen Browsings: jetzt kommt ihr auch mal auf eure Kosten. Als wir uns gestern über den schwelenden Krieg zwischen Safari, Firefox und Internet Explorer unterhalten haben, kam eine Alternative ganz offensichtlich zu kurz – Opera. Gerade kam eine Pressemitteilung aus Oslo, in der Opera Unite vorgestellt wurde, eine neuartige Kombination aus Browser und Server.

Die Idee klingt gut – wenn nicht sogar ein wenig revolutionär. Schauen wir uns das Ding mal näher an: Nachdem ihr die Build-Version installiert habt, benötigt ihr noch ein Konto bei Opera, das Anlegen geschieht direkt im Browser. Dann kann es eigentlich auch schon losgehen. In der linken unteren Ecke klickt ihr auf das Logo von Opera Unite. Es erscheint eine ganze Palette an möglichen Diensten, die sich im Servermodus benutzen lassen. Der Clou daran ist, dass keine Daten erst mühsam ins Netz gebracht werden müssen – alles ist von außen von der eigenen Platte abrufbar, wobei auch nicht auf eine Rechtevergabe verzichtet werden muss. Opera stellt dazu für jeden registrierten Anwender eine passende URL bereit, meine schnell angelegte lautet beispielsweise: http://dell-moehre.andreok.operaunite.com.

Schauen wir uns die Möglichkeiten der Reihe nach an. Beispiel File-Sharing: Eine nette Option. Ihr teilt den Freunden lediglich eure Opera-Adresse mit und schon kann der direkte Download beginnen. Alternativ lässt sich auf das Verzeichnis nur nach Eingabe eines Passworts zugreifen. Oder es steht ganz eingeschränkt nur für den eigenen Gebrauch zur Verfügung. Der Web-Server ist eine ähnlich raffinierte Sache. Hier wird zunächst ein Verzeichnis auf der Festplatte definiert (das vorzugsweise irgendeine index.htm enthält). Es lässt sich dann dank der Opera-Proxies direkt über die Weboberfläche aufrufen. Das Ganze sieht dann später beispielsweise so aus. Denkt daran: Wenn ihr die Adresse aufruft, landet ihr über Opera direkt auf meinem Rechner, was natürlich nur funktionieren kann, wenn der Browser bei mir auch läuft und die Schnittstelle bieten kann. Die Funktionen Media-Player (spielt Audio-Files) und Photo Sharing arbeiten nach demselben Prinzip. Auch auf ein bisschen Web 2.0 braucht am Anfang noch nicht verzichtet zu werden, dank dem lokalen Chat-System The Lounge und Fridge, eine Art Online-Pinnwand.

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Opera bietet mit dem neuen Browser also eine Art Cloud Computing light, die sich künftig weiter ausreizen lassen soll: „Mit Server-Fähigkeiten direkt im Browser haben Web-Entwickler die Möglichkeit, mit wenigen Handgriffen eigene Anwendungen zu erschaffen. Nutzer bekommen wiederum die Flexibilität geboten, mit privaten und effizienten Mitteln ihre Informationen zu teilen“, sagt Opera-Chef Jon von Tetzchner. Probiert es einmal selbst aus. Bin mal gespannt, welche Ideen euch für neue Browser/Server-Apps einfallen.

(André Vatter)

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André Vatter ist Journalist, Blogger und Social Median aus Hamburg. Er hat von 2009 bis 2010 über 1.000 Artikel für BASIC thinking geschrieben.