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Basic Sunday: Die Legende des Dragster aus Dragonmoore

Ehemalige BASIC thinking Autoren
Aktualisiert: 28. Juni 2009
von Ehemalige BASIC thinking Autoren
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basic-thinking_die-legende-des-dragster

Dragster war ein Held. Er war jemand, auf den Andere aufschauten und sich stets gerne mit ihm umgaben. Die Menschen jubelten ihm zu, sobald er auf der Bildfläche erschien und Dragster genoss die Aufmerksamkeit, die ihm zuteil wurde. Er war beliebt, er war mächtig, er war einzigartig. Eigentlich hatte er alles, was die Anderen sich auch wünschten und doch spürte er stets einen inneren Drang, sich weiterzuentwickeln und noch mächtiger zu werden. Irgendwann wollte er der mächtigste Krieger sein, den die Welt jemals gesehen hatte. Dragster war auf dem besten Weg dahin und das Einzige, was ihn von Zeit zu Zeit davon abhielt, war seine Mutter, die ihn dazu zwang, zwischendurch seinen Rechner auszuschalten und sich mit ihr zu unterhalten. Absolute Zeitverschwendung.

Wer war dieser Dragster?

Dragster hieß in der wirklichen Welt Martin und war 29 Jahre alt. Er lebte noch Zuhause mit seiner Mutter und genoss es Tag für Tag, dass er sich um nichts kümmern musste. Er war schon immer faul gewesen – faul und egoistisch. Schon seit seiner Kindheit war er ein Einzelgänger gewesen. Er suchte zwar den Kontakt zu seinen Mitschülern aber es war ihm eigentlich immer nur um seinen eigenen Vorteil gegangen. Früher oder später hatte sich das natürlich herumgesprochen, so dass er in den Pausen zumeist alleine sein Frühstücksbrot aß und den anderen Kindern beim Spielen zusah. Sein Leben änderte sich schlagartig, als er zum zehnten Geburtstag von seinen Eltern seinen ersten Computer geschenkt bekam. Die Welt der Spiele und der Online-Kommunikation nahm ihn vollkommen in seinen Bann. Seine Schulnoten litten unter seiner Begeisterung für die elektronische Welt und so verwunderte es auch seine Eltern nicht, dass er gerade einmal seinen Hauptschulabschluss nach Hause brachte.

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Die Zeiten ändern sich

Fast 15 Jahre war das nun schon her. Martin lebte noch immer bei seiner Mutter und war fast nur vor dem Computer zu finden. Er war auch nicht mehr der süße Junge mit den kleinen Pausbäckchen und den blonden Haaren. Mittlerweile wog er 120 Kilo, hatte aschgraues Haar und kämpfte mit Rückenschmerzen. Die Rollläden in seinem Zimmer waren immer geschlossen. „Der Monitor spiegelt so“, hatte er mal gesagt. Wenn man dies so liest mag man denken, dass Martin ein sehr trauriges und einsames Leben führte. Doch dem war nicht so. Martin war zufrieden. Für ihn bestand sein komplettes Leben aus seiner Online-Welt, in der er so aussehen, so reden und so handeln konnte, wie er es wollte. Niemand hänselte ihn wegen seines Aussehens oder seiner etwas piepsigen Stimme. Jeder hatte Respekt vor ihm und sein eigener Körper war nur noch eine arbeitende Hülle, die für die Existenz in seiner virtuellen Welt absolut notwendig war.

Wenn Martin mal von seinem Rechner los kam, dann wurde er meistens von seiner Mutter dazu gezwungen. Die Unterhaltungen mit ihr beim Essen wurden aber auch immer seltener. Meistens antwortete er ihr mit „Ja“ oder Nein“. Zwischendurch war auch ein „Vielleicht“ oder „Mal schauen“ zu hören. Irgendwann antwortete er gar nicht mehr. So saßen sie nur noch am Esstisch und schwiegen sich an. Vor zwei Jahren begann er dann, sich sein Essen im Internet zu bestellen und es beim Zocken nebenbei zu verzehren. Seitdem sahen sie sich kaum noch.

Ein Schicksalsschlag veränderte sein Leben

Vor einem Jahr starb Martins Mutter. Er fand sie erst drei Tage später, nachdem er nichts mehr zum anziehen hatte. Sie lag in ihrem Bett und fast sah es so aus, als würde sie schlafen. Der große Verlust machte ihm sehr zu schaffen und so verbrachte er noch mehr Zeit mit seinem Onlinespiel als vorher. Dragster wurde mächtiger und war bald der unumstrittene Herrscher von Dragonmoore. Doch er war kein böser Herrscher. Er war klug und weise. Jeden Tag zur Mittagszeit schritt er über den Marktplatz und wurde von seinen Anhängern umjubelt. Nach Außen hin lächelt Dragster, aber innerlich trauerte er stets seiner Mutter hinterher. Er hatte sich nie richtig von ihr verabschieden können.

Im November vergangenen Jahres wurde Dragster seiner Welt entrissen, als ein Strommast unter der Last von Eis und Schnee zusammenbrach und der Strom ausfiel. Einen Tag und eine Nacht harrte Martin in seinem Haus aus, bis etwas Unglaubliches geschah: Zum ersten Mal seit Jahren öffnete sich still und leise die Eingangstür seines Hauses und Martin trat hinaus. Das Sonnenlicht blendete seine Augen. Er spürte die Wärme und den frischen, kalten Wind des Winters. Doch das Frösteln störte ihn nicht. Er genoss jeden einzelnen Augenblick. Martin ging lange spazieren und erfreute sich an dem Zwitschern der Vögel, dem Rascheln der Bäume und den Farben des Regenbogens. Eine kleine Träne rann seine Wange hinunter, als er endlich vor dem Grab seiner Mutter stand und sagte: „Ich vermisse dich…“

Dragster wurde zur Legende

Dragster wurde schon seit vielen Monaten nicht mehr in Dragonmoore gesehen. Legenden besagen, er wäre weitergezogen und hätte ein neues Leben begonnen. Weit weg von hier, hinter den Bergen und den weiten Tälern. Im fernen Land, so erzählt man sich, habe er das wahre Glück gefunden und würde das Leben leben, das er sich schon immer gewünscht hat. Ihm zu Ehren wurde auf dem Marktplatz eine Statue errichtet. Heute steht sie da, die eiserne Granitfigur des Dragster, und erzählt von einem stolzen Krieger, der die Stadt mehr als einmal vor dem Untergang bewahrte. Immer war er auf der Suche nach der großen Offenbarung. Wir alle sind uns sicher: Er hat sie gefunden.

(Alper Iseri / meetinx.de)

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vonEhemalige BASIC thinking Autoren
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