Sonstiges

Generation Offline: Außer Kontrolle geratene Vodafone-Kampagne fordert ein erstes Opfer

yoda_vodafone

Mann, Mann, Mann – diese Vodafone-Sache lässt sich nicht abschütteln. Ich bin gerade aus Hamburg zurück und auch dort ist einem an jeder Ecke die „Generation Upload“ auf den Fersen, sei es in der Hotel-Glotze oder in Form von Hafen-Bannern mit eher zweifelhaften Werbesprüchen. Ich dachte, ich komme zurück nach Köln und die Sache sei endgültig vorüber – aber nix da.

Jetzt hat die lustige Prügelschlacht im Mitmachnetz ein erstes Opfer gefordert – vielleicht ein zweites, wenn man Sascha Lobos Image-Erdrutsch im Web 2.0 mit einbezieht: doch der macht wenigstens weiter. Wer (auf eigenen Wunsch) definitiv keine Rolle im Internet mehr spielen wird, ist Ute Hamelmann aka „Frau Schnutinger„, die als Comic-Bloggerin von Vodafone eingespannt wurde, um ein Tremolo auf das HTC Magic zu halten. Im offiziellen Es-ist-deine-Zeit-Blog lesen wir von ihr:

Seit drei Monaten habe ich ein neues Handy, das HTC Magic mit Internetanschluss. Tolles Ding, mit wenig Knöpfen dran, das ist äußerst praktisch. Mein altes Handy hatte viel zu viele Knöpfe. Zu viele Knöpfe sind nicht gut, da gibt es für mich zu viele Möglichkeiten, versehentlich an ein Knöpfchen zu kommen. Mit dem neuen Handy geht das alles zum Glück leichter, ich erwische immer das richtige Knöpfchen und ich kann die Fotos sogar direkt auf die Plattform Flickr ins Internet hochladen und in mein Blog stellen. So geht mir nichts mehr verloren und meine Handyrechnung beschert mir seitdem auch keine böse Überraschung mehr.

Zugegeben: Hätte ich Kohle für dieses überschäumende Loblieb bekommen, hätte ich es vielleicht ein wenig leiser, diskreter verfasst. Und dafür gesorgt, dass zumindest der faktische Inhalt einer kritischen Überprüfung standhält. Wirres.net weist zu Recht darauf hin: Frau Schnutinger hat zu keiner Zeit mit ihrem Vodafone-iPhone-Killer ein Bild auf Flickr hochgeschossen. Doch dass daraufhin ein Donnerwetter losbricht, das in Kommentaren wie „Ihr seid lebende Fakes. Mein Gott, wie tief wollt ihr denn für die paar Werbekröten noch sinken. Unterirdisch seid ihr doch schon.“ gipfelt, hätte ich nicht für möglich gehalten. Es ist jedenfalls davon auszugehen, dass sich die liebe Schnutiger die Sache mit „Werde ein Held!“ anders vorgestellt hat, denn nun – über hundert Kommentare (die größtenteils unter die Gürtellinie zielen) später – hat sie die Reißleine gezogen und sich vom Internetpublikum komplett verabschiedet.

Das alles ist schon extrem krude! Die Werbung ist das eine, aber wenn mir persönlich nicht mehr geglaubt wird, dann geht nichts mehr, dann bleibt nur eins: Der Rückzug. Ich werde vielleicht irgendwann an einer ganz anderen Stelle, ganz anders weitermachen, gewiss werde ich nicht mehr Web 2.0 machen.

schreibt sie in ihrem Blog. Und nun? Gucken die Anarcho-Kritiker in die Röhre. Zugegeben, auch ich persönlich habe an der Vodafone-Kampagne kein gutes Wort gelassen (völlig zu Recht, wie ich meine), jedoch zu keinem Zeitpunkt habe ich die große, verletzende Moralkeule gegen die bezahlten Unterstützer geschwungen. Ich sehe in erster Linie zwei Gründe, warum etablierte Netzgrößen bei dem Unterfangen mitgemacht haben: Zum einen hat es noch nie ein Unternehmen gewagt, seine Kunden so offensiv im sozialen Netz anzusprechen und zum anderen müssen auch Blogger hin und wieder Nahrung zu sich nehmen.

Gegen beide Gründe ist in keinster Weise etwas einzuwenden: Wir haben es mit einem spannenden Experiment in der Online-Welt zu tun und auf der anderen Seite müssen Blogger – wie jeder andere auch – Geld verdienen. Was mich am meisten an den Motzkritikern stört ist die Tatsache, dass hier mal wieder die am lautesten geschrien haben, die auch sonst gerne sagen: „Ne, wir zahlen keinen Cent für Inhalte und benutzen zudem Werbeblocker.“ Das Kapitel hatten wir schon. Der Leser schuldet dem Blogger nichts – der Blogger dem Leser aber alles, oder wie? Es ist keine Schande, Werbung für ein Unternehmen zu machen, im besten Fall profitiert der Anbieter, der Blogger und sein Publikum gleichermaßen.

Vielleicht ist es eines von den vielen deutschen Phänomenen, die tatsächlich nur hierzulande auffällig häufig hervortreten: Das Gemeckere, das Konservative, das Rechthaberische, die Furcht vor dem Neuen und der Neid, der Neid, der Neid. Anders sind derart persönliche Angriffe nicht zu erklären. Doch wer im Vodafone-Kontext unfair polemisiert, sollte die diffamierten Blogger lieber ordentlich für ihre Arbeit bezahlen oder meinetwegen endlich eine Maschine erfinden, die völlig ohne Zutun Dritter ein Monatsgehalt ausspuckt. Oder einfach die Klappe halten.

(André Vatter)

Jobs in der IT-Branche


Wir tun bei BASIC thinking jeden Tag, was wir lieben. Das kannst du auch! Finde in unserer neuen Jobbörse noch heute deinen Traumjob in der IT-Branche unter vielen Tausend offenen Stellenanzeigen!

Über den Autor

André Vatter

André Vatter ist Journalist, Blogger und Social Median aus Hamburg. Er hat von 2009 bis 2010 über 1.000 Artikel für BASIC thinking geschrieben.

62 Kommentare

  • Es ist eine Schande das man Menschen so angreift.

    Für ein Unternehmen gegen Geld werben ist genauso ein Job wie Mülltonnen leeren, Klinken putzen oder Politiker sein.

    Die ganzen Leute welche die Dame beleidigt haben würden sich doch die Hände nach dem Werbevertrag lecken.

    Ich bin auch von Vodafone als Kunde nicht so behandelt worden wie ich es mir vorstelle, die Werbeinitiative geht mir auch am Hintern vorbei, aber alles hat seine Daseinsberechtigung.

  • Vielleicht ist in Deutschland einfach die Zeit noch nicht reif für solch eine Kampagne.
    Das nächste mal sollte Vodafone auf die TV- /Kinospots und Printkampagne verzichten. Die haben meiner Meinung nach erst die Welle der Entrüstung ausgelöst.
    Ein gutes Beispiel wie es auch funktioniert, zeigt der FrostaBlog (www.frostablog.de)

  • Was mich wundert: Kostenloses wie GMX etc. ist super. Wenn aber eine Person – und kein Konzern wie GMX – was kostenlos anbietet und dafür von Werbeeinnahmen lebt (ich übertreibe) dann ist das Teufelswerk.

    Was mich erschreckt: Die Hexenjagd.

  • Danke für diesen Beitrag. Dieses persönlich Angreifen geht einfach gar nicht. Ich finde es schade, dass Frau Hamelmann das Handtuch wirft, allerdings auch verständlich. Das wird langsam wirklich schäbig.

    Man kann Vodafone zu Recht kritisieren, dass sie versucht haben, mit einer Image-Kampagne „von oben“ die Blogosphäre zu „durchdringen“ und man muss den „Socal Media Experten“ von S&F vorwerfen, dass sie das bekannte Thema Internetsperren völlig unterschätzt haben. Alles weitere ergab sich daraus. Das ist weder der Fehler von Hamelmann noch sonst eines beteiligten Bloggers, sofern er sich nicht „Berater“ nennt.

  • Die Art und Weise wie Vodafone versucht „in den Markt“ zu kommen ist halt zu konventionell. Das geht halt bekanntlich nur Hand in Hand. Vodafone hat sich mit ihrem eingehender Top-to-Bottom Kommunikation einfach die Kritiker gegen sich aufgebracht. Da wartet jeder Hans Franz darauf, dass Sie den nächsten Fehltritt begehen.
    Der Text ansich klingt halt schlicht zu viel nach PR. Kein Mehrwert, keine Nachricht, falsche Zielgruppe. Ein Kommentator in meinem Blog sagte zu recht: zu naiv

    just my 2 cents.

  • Nun, tut mir ja furchtbar traurig, aber ich finde es *NICHT* daneben, wenn man #zensufone und deren Unterstützern SEHR klarr Paroli bietet. Einem Unternehmen wie zensufone ist nichts durchgehen zu lassen. Und mit was für einem Unternehmen man sich einlasst oder wo man gar für Werbung macht, das sollte man sich vorher überlegen. Im Gegenteil, ich finde es falsch, wenn dann die zensufone Werber „rumheulen“.

    Und das sie Geld verdienen müssen ist zwar richtig, aber alles hat Grenzen. Für zensufone zu werben geht definitiv zu weit! Klar kann man das anders sehen, aber dann sollte man sich nicht über das Echo wundern…

  • ja, es ist keine schande, werbung für ein unternehmen zu machen SOLANGE diese nicht irreführend ist !

    beleidigungen haben auch in diesem kontext natürlich nichts verloren – wer aber seine zielgruppe für dumm erklärt und sich für weniger k(n)öpfchen entscheidet, sprich, das kleine 1×1 des marketing nicht beherrscht, für den bleibt die rechnung eine böse überraschung 😉

    VERTRAUENSKOMMUNIKATION ist das zauberwort erfolgreichen marketings – und das ist auch gut so!

    die moral von der geschicht‘:

    gezielte irreführung mögen die menschen nicht !

  • Ich kannte die Frau und Ihren Blog gar nicht, erst seit der Vodafone-Kampagne und ich bin seit ca. 9 Jahren sehr aktiv im Netz. Persönliche Angriffe hat man immer, weil es immer Leute mit anderen Meinungen gibt, die sich nicht kultiviert äußern können.

  • Wäre es nicht schlauer gewesen, sich die nächsten 2 Wochen zurückzuhalten, Kritiker zu ignorieren und Gras über die Sache wachsen zu lassen? Bei allem Verständnis für die Situation von Schnutinger und der Ablehnung von „verbaler Gewalt“ in Blog-Kommentaren: die “beleidigte Leberwurst” zu spielen, hat noch niemandem geholfen (nicht mal dann, wenn man wie in diesem Fall zurecht “beleidigt” ist, weil man nämlich aufs übelste beleidigt wurde).

  • Naja, ich bin mir nicht so sicher, ob sich die verbale Aggression, die sich da entlädt nur auf den Neid zurückzuführen ist.

    Die Alpha-Blogosphäre hat sich in den letzten Jahre für ihr authentisches, anti-kommerzielles und investigatives Selbstverständnis im Eigenlob ergossen. Motzblogger waren die grossen Stars. Und Journalisten allzu oft nur obrigkeitshörige PR-Schlampen.

    Wenn man sich nun verkauft und auf massive Kritik mit Trotz oder Waffenstrecken reagiert, ist das imho klares Zeichen einer Doppelmoral.

    Blogger dürfen Alles! … nur nicht kritisiert werden.

  • Ich glaube nicht, dass Ute Hamelmann nun beleidigt ist. Keinesfalls. Ich glaube, sie ist eher erschreckt darüber, dass sie so persönlich angegriffen wurde und zieht ihre einfache Konsequenz daraus: „Nö, da hab‘ ich kein Bock drauf. Schade eigentlich.“

    Ich glaube, sie hat „dem Netz“ mehr zugetraut. Zugetraut, zu kapieren, dass persönliche Angriffe absolut nichts an der Vodafone-Kampagne ändern. Und im Nachhinein dachte sie sich, dass „das Netz“ ja vielleicht etwas mehr Verständnis dafür hätte haben sollen, dass sie das gemacht hat. Aber sie wurde enttäuscht.

    Vodafone hat die Kampagne zur falschen Zeit gestartet. Zum einen hätten sie ihr Angebot _gleichzeitig_ umbauen müssen, zum anderen hätten sie erst Gras über den Netzsperren-Quatsch wachsen lassen sollen. I**oten.

  • Naja, so Unschuldig ist Schnutinger nicht. Auf der einen Seite Werbesprüche über tolle Produkte raus hauen, aber auf der anderen Seite nicht benutzen. Sie verspielt damit des Bloggers wichtigstes Pfund: Glaubwürdigkeit.

  • Danke für den Artikel. Ich habe die ganze Vodafone Geschichte nur beiläufig verfolgt und ich habe nicht das Gefühl etwas wichtiges verpasst zu haben. Ich glaube das dies der erste Vodafone bezogene Artikel ist, den ich komplett gelesen habe.

    Vom Soziologie Standpunkt läuft die Geschichte doch im webzweipunktnull genau so ab wie in der offline Welt. Die, die nicht zufrieden sind, oder die, die nicht genug mit ihren eigenen Ideen anfangen können, kritisieren am lautesten.

    Das kann man auch als Mob 2.0 allererster Güte bezeichnen, oder Lynchjustiz an einem „Vaterlands“-Verräter am online Pranger…tststs.

    PS: Wem die Vodafone Kampagne nicht gefällt, der soll sie doch einfach so behandeln wie eine der 50000000000 anderen Kampagnen großer Unternehmen…mit Gleichgültigkeit.

  • Sicherlich sollte Kritik nicht so aussehen, dass jemand persönlich beleidigt wird aber mal im ernst. Diese Art der Werbung ist doch mehr als plump.

    Vodafone gab mir ein Handy und das ist echt super.

    Solch eine unreflektierte Aussage erntet hoffentlich immer Kritik. Das Vodafone sich bei Bloggern einkuaft ist ja gut und schön. Doch dann sollten sie dem Blogger auch die Chance geben Aussagen zu treffen, wie positiv wie auch negativ sind.
    Allein durch das Auseinandersetzen der Technik und dem Nennen des Produktes ist doch bereits eine gewisse Werbung vorhanden.

    Keep it real ist da halt das Motto und werde kein Mavin

  • Ich erinnere mich noch wie vor drei Jahren Opel an einige Blogger Astras ausgeleihen hat. Da war die Empörungswelle groß.

    Ich schob das damals – in kritischer Selbstreflektion – auf Neid, der allerdings oftmals gut in hehren Bloggeridealen verpackt war. Offenbar kommen alle paar Jahre Leute auf die Erkenntnis, dass wir nicht gleich sind, und dass die, die hervorstechen, interessanter für andere sind als andere oder so einer wie ich. Nur kann man halt damit umgehen. Oder eben nicht.

  • Das Problem vieler Leute im Netz ist, dass sie dort jegliche Gehirnaktivität einstellen und meinen, sich wie die letzte Sau benehmen zu müssen. Ich ziehe da den Vergleich mit den dickbäuchigen Pauschaltouristen ( freier Oberkörper, Sandalen und weißen Socken). Verpfuschtes Leben und der einzige Lebenszweck ist das bauernhafte Herummotzen.

    Kränkungen nur wegen Werbung sind falsch. Egal wie man selber dazu steht. Ey Mann, es geht doch nur um Konsumprodukte! Das darüber Diskussionen mit philosophisch angehauchten Formulierungen geführt werden, ist unfassbar. Habt Ihr nichts besseres in Eurem Leben zu tun? Ist Euer Leben so konsumfixiert. Ist das das Ergebnis der Millionen Jahre Evolution?

  • FYI: Auch in den USA läuft zur Zeit eine – etwas entspanntere – Debatte über PR- und Werbe-Arbeit leistende BloggerMoms: http://ow.ly/hLC5

    Lasst die Affen der alten Wirtschaft doch Geld an einige von uns zahlen, solange sie noch meinen mit Geld irgendetwas erreichen zu können.

  • Beleidigungen und Kommentare unter die Gürtellinie finde ich auch nicht in Ordnung. Werbung sehe ich im Web 2.0 aber generell kritisch, die von Promis als Testimonials aber ebenso. Nur im Gegensatz zu den Bloggern und den offiziellen Medien geht es bei den Bloggern vor allem um persönliche Glaubwürdigkeit, was natürlich auch an der Personalisierung des Mediums Blog hängt. Einem Promi glaubt man nicht unbedingt, macht sich darüber auch wenig Gedanken, weil es selten um mehr als deren Erscheinung / Leistung geht, kaum um deren Meinungen zum Zeitgeschehen – bei Bloggern ist das anders. Deren Erscheinung und deren außernetzliche Leistung ist zum großen Teil uninteressant, es geht da eher um deren Meinung. Das passt mit Werbung um vieles schlechter zusammen, erst recht, wenn die Kampagne als solche äußerst problematisch ist. Ich kann den Rückzug verstehen, aber auch beim Bloggen bzw. Kommentaren gilt, daß der Sturm irgendwann vorüber ist, spätestens wenn vodaphone eine neue Kampagne auflegt. Vielleicht sollte man durchhalten ?

  • Viele Kritiker sehen einfach nicht die Chance. Warum hat Vodafone die Leute (es waren ja nicht nur Blogger) eingekauft? Sicher auch als Aushängeschild. Aber auch, um sich überhaupt einmal mit der Zielgruppe auseinanderzusetzen: „Was wollen die überhaupt?“ Die Testimonials fungieren als Sprachrohr – jedes bringt seine eigene Community mit, die jedoch die Chance nicht genutzt hat. Warum wurde Lobo nicht angehauen, „Hey, das und das könnten die doch besser machen. Gib’s mal so weiter…“?
    Für beide Seiten, Unternehmen wie Blogger, war die Situation neu. Ein aufrichtiger Test vom HTC Magic wäre sicherlich die bessere Wahl gewesen – offen und empfänglich für die Fragen der Community.

    Was Vodafone mit den Infos gemacht hätte, steht auf einem anderen Blatt, das bis heute zugegebenerweise schon ziemlich schmutzig aussieht. Aber dennoch: ein Versuch war es wert.

  • sehr schöner artikel.

    bei solchen gelegenheiten kommen regelmäßig unzählige würmer aus ihren löchern, die sich selbst für unglaublich redlich und integer halten, sich allerdings nicht die mühe machen einmal ihr denken und handeln zu reflektieren.

    sie müssten von sich selbst auch schwer enttäuscht sein, täten sie es zur abwechslung einmal.

  • Das Problem ist, dass sich auch immer „Extreme“ in die Diskussion einmischen. Ohne die Leute persönlich zu kennen, glaube ich dass Sasha Lobo und Ute Hamelmann keine Extremen sind.
    Sie glauben an etwas, sie vertreten etwas, aber eins gerät immer in Vergessenheit, auch sie müssen Geld verdienen. Und das geschieht im Fernsehen, bei NANO genauso wie in der Vodafonewerbung.

    Und ich denke dass sich die beiden auch nicht für die Aktionen der Firma rechtfertigen müssen.
    Die Chefs von Vodafone verstehen die Funktionsweise des Internet shöchstwarscheinlich selbst nicht! Haben ja wohl BWL studiert, nicht Informatik!

    Es ist unsere Aufgabe denen zu sagen, was sie da anstellen und das sinnvoll.

    Ohne wen in Schutz nehmen zu wollen, ich hätte auch mit keinem „Webler“ gesprochen, wenn die mich dauernd als Lügner bezeichnen und meine Intelligenz in Zweifel ziehen, und das ist im Zensursula-„Kampf“ passiert.

    Es ist viel schief gelaufen, aber dafür sollte keiner persönlich angegriffen werden! Außer er ist selbst einer dieser Extremen, die nicht von der Stelle laufen können.

    Wie Albert Einstein einst sagte: „Manche Menschen stellen sich hin, ziehen um sich einen Kreis, angemessen ihres Horizonts mit Radius 0, und nennen das dann ihren Standpunkt!“

    Die die dafür büßen müssen sind die Vodafone Werbemacher… und ich glaube das tun sie gerade schon genug….

  • Ich mag den hier angesprochenen Mobilfunkanbieter auch nicht. War dort mehrere Jahre Kunde und hatte in der Zeit meist nur unverschämt hohe Gebühren zu tragen…
    Bin nun seit einiger Zeit bei der Konkurrenz und vollkommen zufrieden.

  • Ich sage dazu nur kurz und knapp:

    1.) 200 Millionen Kampagnen Budget !!!

    2.) Es wird nicht mal ein Produkt beworben sondern nur eine Marke !!!

  • Schöner Artikel. Und ein klasse Kommentar von Sebastian, der es lohnt, einfach nochmal wiederholt zu werden:

    „Die Alpha-Blogosphäre hat sich in den letzten Jahre für ihr authentisches, anti-kommerzielles und investigatives Selbstverständnis im Eigenlob ergossen. Motzblogger waren die grossen Stars. Und Journalisten allzu oft nur obrigkeitshörige PR-Schlampen.“

  • @22: nein, es geht eben nicht nur um Konsumprodukte! Genau das ist der Punkt! Es geht darum, das ein zensurunterstutzendes Unternehmen, wie eben zensufone, keinerlei „Gegenliebe“ oder auch nur Akzeptanz entgegengebracht werden sollte.

    Nicht vergessen: Es war VodAfone, die mit als erstes Anfang des Jahres die Zensurpläne unterstützt haben! Und eben dies, also das bestimmte Unternehmen die Plaene von sich aus unterstutzten, wird ja jetzt auch als Argument von uns #zensursula verwendet.

    Zumindest mir geht es nicht darum, das „bekannte“ Leute ihr Gesicht verkaufen. Sollen sie mal – irgendwovonmuss das Brot ja bezahlt werden.

    Es geht darum, das Vodafone extrem netzschadlich sich verhalten hat. Für so ein Unternehmen macht man keine Werbung!

  • Sascha Lobo kann werben für was er lustig ist. Von mir aus lässt er sich von Nazis dafür bezahlen um für die NPD Werbung zu machen (wäre denkbar – eine emotionale Bindung zu all seinen Werbekunden ist selbst ihm nicht anzuhängen). Es wäre mir schweißdrecksegal!
    Was mich aber rasend macht, ist, wenn er als „Ikone“ oder „Blogger“ geführt wird. Hallo? Der Typ kann gar nichts. nichts. Und bloggen tut er nur sporadisch und ist noch weiter von einer Blogger-Ikone entfernt als ich. Er wird mir als Repräsentant einer Gruppe von Personen vor die Nase gesetzt zu denen ich mich zähle aber die sich nicht von dieser Witzfigur repräsentieren lassen möchte. Das ist der Frevel und nicht anderes.
    Und wenn Frau Schnutinger oder Vodafone meinen, sie können sich aufspielen als wasauchimmer, dann müssen sie sich dem Urteil der „Generation Upload“, „Generation C64“ oder wie man es auch immer nennen möchte, stellen. Wer damit nicht klarkommt – gut, der kann gehen. Das Web sind nicht dumme alte Herren die schon seit 50 Jahren die selbe Partei wählen – das Web ist fies, wankelmütig und unbarmherzig – vor allem aber demokratisch. Das ist ihr/unser Potenzial. Und das ist nicht so leicht zu unterwandern wie das genannte Menschen von den Offlinern gewohnt sind.

  • super artikel danke dafür. du hast sowas von recht.
    viele blogkommentar – diskussionen haben das niveau von einer talkshow. meist noch schlimmer weil – man ist ja anonym versteckt sich feige hinter seiner ip und macht andere leute nieder. schade eigentlich

  • Vodafone hat sich schlichtweg die falsche Zielgruppe zur falschen Zeit ausgesucht. Dass ihnen als Zensurvorantreiber ein solcher Gegenwind aus der Blogosphäre entgegenweht war zu erwarten. Vorallem da ja das Thema Netzsperren weiterhin hoch aktuell ist …

    Das hätten sich auch die beteiligten Blogger ausmalen können, dass ihnen bei dieser Sache der Vorwurf des Ausverkaufs vorn Latz geknallt wird.

    Auch ich bedaure es, dass gerade jetzt wo sich ein Großteil der Bloggerwelt politisch gegen Netzsperren engagiert hat, ein Teil eben dieser Bloggerwelt die Ideale über Board wirft und Werbung für einen Netzsperrenbefürworter macht.

    Da hilft auch das Argument nicht, dass es ein einzigartiges Projekt ist, zum ersten Mal kommt ein Unternehmen so sehr auf Blogger zu, man muss ja auch Geldverdinen, … , bla blabla. Vodafone ist nun einmal einer der Hauptbefürworter der Internetzensur und somit verständlich wenn da viele „Hochverrat“ brüllen. Damit muss nun jeder Blogger der sich bei der Aktion beteiligt hat erstmal leben.

    Das einige (viele) der Kritiker persönlich werden und die beteiligten Blogger auf übelste weise angreifen finde ich nicht in Ordnung. Aber, alles in allem, auch nicht überraschend. Das Thema ist hoch emotional, und einige Menschen verlieren ihren Anstatt, sobald sie sich in den Weiten des WWW bewegen. Aber das ist nichts neues, das war seit den Anfängen des Internet und wird sich vermutlich auch in den nächsten Jahren nur langsam bessern.

    Schade, dass sich jemand wie Frau Schnutiger davon abbringen lässt. Besser wäre es gewesen, sich für eine Weile zurückzuziehen bis die Debatte wider etwas versachlicht wird und die Trolle ein anderes Thema gefunden haben. Gerade sie hatte in meinen Augen eine gute Begründung für die Beteiligung an der Aktion gegeben und ich bin überzeugt, dass sie von der Publicity der letzten Wochen langfristig ne Menge neuer Leser gewonnen würde, wenn sie weitermachen würde.

  • Ich muss ehrlich sagen die Sell-Out-Diskussion hatte ich mit 19 beim HipHop für mich abgeschlossen und hätte nicht gedacht, dass ich mich nochmal mit sowas auseinander setzen müsste. Werde ich auch nicht machen und einfach meinen damals gefundenen Standpunkt hierfür übernehmen: Street Credibility haste oder haste nicht und jeder braucht Geld, bloß sollte man immer im Auge behalten, wie man sichverkauft. Und wie auch im HipHop wird es in der Blogosphäre immer Leute geben die auf Geld aus irgendwelchen Gründen keinen Wert legen wollen und es weiter als buntes Communitygefühl ausleben wollen. Sollen und können sie, aber wer will das Blogs noch einflußreicher werden, der muss sich auch die Frage stellen, woher soll das Geld kommen? Aus Adsense-Klicks?

  • hey leute kommt mal alle runter! einfach mal den stecker ziehen und an die luft gehen. es geht immer um geld. weil ohne geld kann man nicht mal zivilisiert kacken gehen. und dann dieser mega neid einiger leute, wie ätzend ist das denn? neid neid wo hin man schaut oder irgendwelche egotypen. nur ich ich ich ,bin besser, ich kann das besser blablabla. wahrscheinlich besser in der nase bohren oder geschwollen daher reden. sollen gute blogger doch gutes geld verdienen. wo ist das problem?

  • Sell out hin oder her, Tatsache ist doch, dass sich Vodafone als die grossen Web 2.0 Versteher hinstellen, dazu aber durchschaubar altbackene Standard-PR über neue Kanäle ausgiessen.

    – Keine netzaffinen und vernünftigen Produkte (Generation Kleingedrucktes)
    – Lahmes PR-Geseiere im Blog
    – Gefälschte PR-Kommentare im selben Blog
    – Werbespots Marke 80er Jahre Coca Cola / Mentos / Wrigley’s
    – bekennende iPhone User, die das Konkurrenzprodukt bewerben (Lobo)
    – in Blogs gelobte Telefonfähigkeiten, die nicht genutzt werden (Schnutingers Flickr Fotos)

    Dazu kommt dann noch die Zensursula Vorreiterrolle.

    Das alles ist nicht authentisch, nicht ehrlich, sondern einfach nur Verarsche. Alter Wein in neuen Schläuchen. Und deswegen ist die ohnehin niedrige Hemmschwelle für radikale Flames eben noch niedriger als sonst.

    Dass es noch dazu dafür sorgt, dass sich die Blogosphäre nur noch um sich selbst dreht, ist das, was ich an der ganzen Sache am traurigsten finde.

  • Ich verstehe ja noch immer nicht, warum man sich über diesen Spot aufregen muss. Ich habe ihn mir erst kürzlich angesehen, fand ihn total belanglos und kenne keinen, der darin vorkommenden sog. ‚Blogger‘. (OK, angeblich waren noch irgendwelche Blogger im Hintergrund, auf die ich aber nicht geachtet habe. So what? Schaut da jetzt wirklich jemand hin?)

    Was mich allerdings etwas rasend macht, dass ist diese Aussage ‚Die Leser schulden dem Blogger nichts, der Blogger dem Leser aber alles‘

    Gewissermaßen sehe ich das so, ja. Leute wie ihr hier bei Basic Thinking hättet das Blog niemals von Robert gekauft, wenn die Werbeeinnahme nicht gestimmt hätten und ihr damit keinen kommerziellen Erfolg erzielen könntet. Und wie kam Robert zu dem kommerziellen Erfolg, zu den Werbeeinnahmen, zu dem Status, der ihm noch mehr Werbeeinnahmen bescheren hätte können? Ich denke doch, hauptsächlich durch die Leser. Es ist eine Symbiose, und wer mir erzählt, der Blogger ist zu nichts verpflichtet, niemand gegenüber, der muss vielleicht auch kapieren, dass der Leser ebenfalls niemandem gegenüber verpflichtet ist, vor allem nicht dazu, Verständnis oder eine irgendwie geartete Solidarität zu zeigen.

    Ich finde es ganz ehrlich schade, wenn dieses Argument ‚Wir müssen ja auch Geld verdienen!‘ dazu genutzt wird, jeden Schritt zu rechtfertigen. Ganz ehrlich, ich muss nicht rechtfertigen, ihr müsste das auch nicht. Aber ihr tut es. Finde ich bezeichnend.

    Wenn ich ehrlich bin, dann sind Blogger nicht diejenigen, die auf jeden Hype aufspringen und einen Artikel reinsetzen, um Leute auf ihre Seite zu ziehen – mit oder ohne Werbung (meist möchte man ja anziehen, um irgendein Werbepotenzial herzustellen und zu nutzen). Ein Blogger bloggt um des Bloggens willen, über seine Katze und deren Diarrhoe, oder was auch immer. Banal, uninteressant und vermutlich auch nutzlos… yep. Aber Blogger seid ihr in meinen Augen nun wirklich nicht.

  • Kennt Ihr das auch, daß irgendjemand abkratzt, das in den Nachrichten kommt und Ihr dadurch das erste Mal überhaupt von der Person Notiz nehmt?

  • Wenn Onlinewerbung so richtig floppt…

    […] Der momentane Höhepunkt der Geschichte ist der Ausstieg von Frau „Schnutinger“, die sich einen Namen als Comic-Bloggerin gemacht hat. Zu viele Anfeindungen in Blogkommentaren […]…

  • Festzuhalten bleibt hier (vielleicht nicht das erste Mal): Es handelt sich um Werbung, also den Versuch ein Produkt an den Mann/Frau zu bringen. Am einfachsten ist das bei absoluten MeToos wie Handy-Tarifen natürlich mit griffigen Testimonials zu versuchen. Wie der Marlboro-Mann die tödliche Dosis Nikotin glaubhaft in ein anderes Licht rückt, rückt Sascha Lobo nun eben mal den ansonsten völlig uninteressanten Tarif von Vodafone ins rechte Licht – nebenbei ist der Spot auf der Vodafone-Seite mit ihm, wie er die Generation “Upload” erklärt auch noch ziemlich Banane, weil übelst sinnfrei dahergestammelt. Damit reit er sich in die Reihe von Uwe Seeler, bis Boris Becker ein, die ihr Konterfei auch noch für Babywindeln in eine Kamera halten, hauptsache die Kohle stimmt. Dagegen gibt es überhaupt nichts zu sagen – die eigene Seele für sinnlose Arbeit verkaufen, machen Millionen Deutsch jeden Tag.

    Was aber gar nicht geht und darum sollte man sich hier streiten ist, dass man sich als Leitbild einer Generation definiert und diese dann für einen Judaslohn verrät. Hätten die Ikonen der Generation Web 2.0 mal nur für 5 Cent nachgedacht, hätten alle voraussehen können, dass sie die eigene Integrität grade an einen Konzern verkauft haben, der sich mit der Generation genauso identifiziert wie T-mobile mit Fussballfans, oder Krombacher mit dem Regenwald.

    Hier ging es einfach nur um einen Deal. es ging darum, eine Zielgruppe auf eine möglichst effiziente Art zu erreichen, ob das nun die Granufink-Generation, die Generation Golf oder wer auch immer ist.

    Und da hätte ich persönlich erwartet, dass die Helden dieser Generation entweder versuchen, das gesamte Projekt in eine sinnvolle Richtung zu bewegen und vielleicht einen ehrlichen Diskurs über die Themen (nicht nur der freiwilligen Netzsperrungen) zu beginnen. Das geht aber nicht, weil es darum bei derlei Kampagnen nie geht (ich weiß das, weil ich aus der Werbugn komme). Oder die beiden hätten soviel Geld verlangen sollen, dass es bis ans Lebensende reicht – das wäre dann wenigstens ehrlich gewesen.

    So bleibt beiden nur der Rückzug aus dem Rampenlicht, weil ist der Ruf erst ruiniert, lebt´s sich überhaupt nicht ungeniert in der Generation „Upload“.

  • Ich verstehe Dich nicht. Warum müssen Blogger – wie jeder andere auch – Geld verdienen? Wer muss Geld verdienen? Wer bestimmt das denn? Was ist überhaupt dieses Geld? Ist das was wert? Vor allem was ist Geld heute noch in der Wissensgesellschaft a.k.a. Wissenskommunismus wert? Warum betreibt ihr das Bashing untereinander, anstatt endlich den Kapitalisten heimzuleuchten?

  • unabhängig davon war die schnutinger eine ziemlich unerträgliche person die sich altklug überall eingemischt hat, diese reaktion ist dann auch passend und wer selbst so bewertend unterwegs ist sollte dann auch aufrecht stehen können, kann sie aber nicht, weg damit, nie wieder kommen, mutter im reihenhaus bleiben, gut

  • @38:
    Also irgendwie kann ich die Kommentare nicht mehr hören – wo das Problem sein soll?

    GANZ EINFACH: In den Handlungen der Firma Vodafone! Das Problem ist, das Vodafone Zensur will und unterstützt.

    Selbstverständlich ist es kein Problem, das Leute ihr Gesicht verkaufen. Das ist sowas von kein Problem, das es unsinnig ist, das zu erwähnen. Das es um Werbung (also Geldverdienen) geht, hat mit dem Problem (Unterstützung einer zensurfördernden Firma) rein ganz und gar nichts zu tun.

    Andererseits, wie schon mal gesagt: Klar muss Geld verdient werden. Aber doch nicht, indem eine „Zensur-Firma“ supported wird! Das geht schlicht zu weit, das finde ich nicht zu rechtfertigen.

  • Genau!!!

    Es geht hier nicht um das Geld sondern viel mehr um die Zensur von Ursula von der Leyen UND VODAFONE. VODAFONE IST EIN UNTERSTÜTZER DIESER ZENSUR!

    Finde beide Blogger haben sich ein Eigentor geschossen und haben nur die EURO-ZEICHEN in den Augen gehabt! Sie haben sich zu billig verkauft! Ihre Glaubwüdigkeit wäre damit wohl total zerrüttet.

    Die gute Frau Dingsda hat schon aufgegeben und das ist auch gut so.
    Was mit dem Blog Kasper ist/wird zeigt sich in der Zukunft.

  • #1: „Für ein Unternehmen gegen Geld werben ist genauso ein Job wie Mülltonnen leeren, Klinken putzen oder Politiker sein.“

    Ja und nein. Ja, weil’s richtig ist, und nein, weil nicht so, wie’s klingt. Man seinen Job genauso verl^Wunglaubwürdig machen wie der typische Politiker, und man kann Politik machen, ohne seine Seele dabei zu verkaufen. Und das gilt auch für andere ‚Job’s.

    #1: „Die ganzen Leute welche die Dame beleidigt haben würden sich doch die Hände nach dem Werbevertrag lecken.“

    Ok, ich habe sie nicht beleidigt (als ich von ihr wusste, war schon alles vorbei), aber bevor ich Werbung für Vogofone mache, müßte ich schon am Verhungern sein. In der Tat bin ich gerade dabei, mich von einem lukrativen Kunden zu trennen, mit dessen Produkten ich nichts mehr zu tun haben mag.

    Und ich möchte mich hier nicht als Moralapostel aufspielen: Es ist meine Entscheidung, mit dem Treiben von Zensursula und BKA nichts zu tun haben zu wollen, und das schließt halt auch Werbung fuer Vogofone aus. Was Ihr macht, müßt Ihr vor Euch selbst vertreten können und nicht vor mir.

    #51: „Die gute Frau Dingsda hat schon aufgegeben und das ist auch gut so.“

    Nein, ist es nicht. Jemanden aus dem Netz zu vergraulen ist nie eine gute Tat. Nichtmal, wenn es Schäuble wäre. Respekt gebührt nicht nur den Leuten, die mit uns einer Meinung sind, und auch denen, die einen Fehler gemacht haben. Das ist nämlich auch erstmal nur in unseren Augen so.

    Andreas

  • Ich find die ganze Sache viel zu umstritten.. Da will eine Bloggerin gutes Geld verdienen, nur durch Werbung und wird dann so angegriffen…

  • […] Auf der SMICS Conference brachte Brian Solis das Beispiel von Best Buy, einer sonst recht progressiven Elektronikmarktkette – die aber von einem auf den anderen Moment ihre aufgesetzte Digitalfassade verlieren kann. Best Buy verspricht den Kunden, die Produktpreise entsprechend anzupassen, wenn sie die jeweilige Ware bei einem anderen Händler günstiger bekommen könnten. Preisvergleiche vor Ort aber werden heute mit dem Smartphone per Code-Scan erledigt. Geht der Kunde mit dem Handy zum Verkäufer, so schüttelt dieser den Kopf: Es zählen natürlich nur Wettbewerbsangebote, die per Prospekt belegt werden. Damit geht der Kunde frustriert nach Hause und bestellt bei Amazon. Auf der anderen Seite bietet Best Buy wiederum eine iPhone-App an, um durch einen weiteren vermeintlichen Marketingkanal zu punkten. Dieses Beispiel zeigt, wie tiefgreifend Prozesse verändert werden müssen, um den Ansprüchen der digitalen Generation gerecht zu werden. Vodafone musste dies vor einigen Jahren selbst schmerzhaft erfahren. […]

Kommentieren