Pusten statt Scrollen: 'Sensawaft' übersetzt Atem in Befehle [CES]

Marek Hoffmann

Zyxio-SensawaftIch habe während meines Zivildienstes und auch danach viel mit geistig und körperlich behinderten Kindern und Jugendlichen gearbeitet – auch am PC. Ich freue mich daher, dass die Firma Zyxio auf der CES jetzt etwas präsentiert hat, das Menschen zugute kommen kann, die ihre Hände nicht zur Steuerung einer Maus benutzen können und daher bisher bei der Arbeit mit einem PC auf fremde Hilfe angewiesen waren.

Bei dem vorgestellten Steuerungssystem „Sensawaft“ – was frei übersetzt so viel heißt wie „Fühl den Lufthauch“ – handelt es sich um ein 7 x 7 x 2,5 mm kleines MEMS-Eingabegerät, in das der User leicht hineinatmen muss, um den Cursor zu bewegen beziehungsweise und bestimmte Operationen (Scrollen, Zoomen, Auswählen etc.) am PC auszuführen. Über hochsensible Rezeptoren an dem Gerät werden die „Eingaben“ dann entweder per Bluetooth oder USB an den Computer geschickt und dort von einer eigens dafür entwickelten Software umgewandelt. (Detailierte Informationen hierzu findet ihr unter Sensawaft auf der Homepage des Unternehmens). Aber schaut euch jetzt erst einmal an, wie das im Feldversuch funktioniert:

Beindruckend. Die Einsatzgebiete des Sensawaft sieht das Unternehmen weitgefächert und nicht auf das von mir genannte beschränkt: Angefangen bei Mobile Computing, über Smartphones, Games bis hin zur in Autos eingesetzter Technologie.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Apple AirPods gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Im Games-Bereich wäre dies übrigens nicht die erste Alternative zur herkömmlichen Steuerung über die Tastatur oder ein anderes Peripheriegerät. Bereits Anfang des letzten Jahres sorgte TrackIR bei Gamern für erhöhten Glückshormonausstoß. Hierbei handelt es sich um eine auf einem professionellen Headtracker basierende Technologie, die die Kopfbewegungen des Gamers in Echtzeit digitalisiert. Wer es noch nicht kennt und interessant findet, kann sich TrackIR ein paar Beispielvideos angucken… 

Google lässt dich jetzt selbst bestimmen, welche Quellen du in der Suche häufiger siehst. Mit zwei schnellen Klicks kannst du BASIC thinking kostenlos als bevorzugte Quelle hinzufügen und damit unabhängigen Tech-Journalismus unterstützen. Vielen Dank!

(Marek Hoffmann)

Du möchtest nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 smarte Leser bekommen jeden Tag UPDATE, unser Tech-Briefing mit den wichtigsten News des Tages – und sichern sich damit ihren Vorsprung. Hier kannst du dich kostenlos anmelden.

STELLENANZEIGEN
Social Media & Event Manager (w/m/d)
RP-Technik GmbH in Rodgau
Content Creator (m/w/d)
Diginet GmbH & Co. KG - Pixum in Köln
Social Media Manager (w/m/d)
medi GmbH & Co. KG in Bayreuth
Praktikum Personal – Employer Branding ...
Lidl Stiftung & Co. KG in Neckarsulm
(Senior) Marketing Manager (B2B) (m/w/d) &#82...
tegosgroup in Berlin
SEO/GEO Manager (M/W/D) für DER AKTIONÄR, BÖR...
Börsenmedien AG in Kulmbach, Bayreuth, Coburg, Nünbe...
Sachbearbeitung (m/w/d) Social Media und Digi...
Staatliches Baumanagement Niedersachsen in Hannover
Leiter Marketing (m/w/d) Head of Marketing &a...
Theo Klein+Partner Unternehmensbe... in Aschaffenbur...
Teile diesen Artikel
Folgen:
Marek Hoffmann hat von 2009 bis 2010 über 750 Artikel für BASIC thinking geschrieben und veröffentlicht.