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AirMouse von Deanmark: Cursor-Schubsen mit der Handschuh-Maus

AirMouse

Kurz vor Weihnachten habe ich André ein paar Dinge aufgezählt, die ich mir von dem Internet-Weihnachtsmann wünschen würde. Ganz oben auf der Liste stand eine Smartphone-App der Kölner Verkehrs-Betriebe oder zumindest ein offizieller KVB-Twitter-Account. Dass die Verantwortlichen auf diese Idee noch nicht gekommen sind, ist mir echt schleierhaft. Anstatt alle außerplanmäßigen Vorkommnisse direkt und in „Real-Time“ vom Hauptcomputer in der Zentrale über die App aufs Phone zu zoomen, erfährt der Fahrgast erst an der Haltestelle, dass es mal wieder länger dauert. Bei etwa 252,1 Millionen Fahrgästen pro Jahr gibt es definitiv eine Kundengruppe für eine KVB-App, liebe Damen und Herren Verantwortlichen. Bitte darüber mal nachdenken.

Und die zweite Sache war eine neuartige Maus. André hatte so begeistert von seiner neuen Apple Multitouch-Maus erzählt – während ich mich über meine komische Infrarot-Maus beschwert habe, bei der sich mein Cursor immer von selbst über den Monitor bewegt, ohne dass ich die Maus anfasse oder bewege. Und da habe ich mir eine gewünscht, die quasi aus zwei Fingerhüten besteht, die man sich über Zeige- und Mittelfinger stülpt und mit denen man die linke und rechte Taste einer gewöhnlichen Maus ersetzt. Durch eine Art Symbiose aus Kompass und Beschleunigungsensor sollte es dann zum Beispiel auch möglich sein, den Cursor zu bewegen, wenn man die Hand in die Luft hält und in eine entsprechende Richtung führt. Mein Wunsch wurde offenbar erhöht, zumindest teilweise.

Wie ich zu meiner Freude eben auf Übergizmo entdeckt habe, hat die kanadische Firma Deanmark nämlich eine AirMouse entwickelt, die meiner Vorstellung schon sehr nahe kommt. Mittels eines mit Laser-Sensoren ausgestatteten Konstrukts, das in Ansätzen an einen Handschuh erinnert und an Zeige- und Mittelfinger sowie am Handgelenk befestigt wird, soll der User zukünftig den Cursor durch die Gegend scheuchen können. AirMouse1Dadurch wird ihm laut Hersteller zum einen ein schnelleres und genaueres Arbeiten ermöglicht (bedingt durch den größeren Aktionsradius) und zum anderen die Gefahr auf ein RSI-Syndrom beziehungsweise den sogenannten „Mausarm“ gesenkt. Angetrieben wird der drahtlos funktionierende Maus-Handschuh durch einen Akku, der laut Hersteller erst nach einer Arbeitswoche wieder aufgeladen werden muss.

Leider sind das auch schon die einzigen Infos, die auf der Homepage des Unternehmens zu finden sind. Wie genau die Laser-Sensoren funktionieren oder der Doppel-Klick ausgeführt wird, wann das Ding wo auf dem Markt erscheinen soll und zu welchem Preis – leider keine Angaben. Denn auch wenn es sich am Anfang vielleicht komisch anfühlt, ich würde mir so ein Teil zulegen.

(Marek Hoffmann)


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Über den Autor

Marek Hoffmann

Marek Hoffmann hat von 2009 bis 2010 über 750 Artikel für BASIC thinking geschrieben und veröffentlicht.

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