Sonstiges

1,2,3, Polizei: eBay-Verkäufer wegen Preistreiberei verurteilt

Wer kennt diese Situation nicht, in der man sich die Haare vor Wut raufen könnte: Da beobachtet man ein interessantes Objekt bei eBay, manchmal tagelang, und es tut sich an den Geboten erfreulicherweise nichts. Niemand bietet, der Preis steigt nicht. Und dann, kurz vor Ende der Auktion, schießt er plötzlich in die Höhe. Seltsamerweise sind es dann oft nur ein oder zwei weitere Bieter, die einem das Schnäppchen vermiesen. Und wer dachte in solchen Augenblicken nicht auch schon, dass da der Anbieter – entweder selbst oder in Person eines Verwandten oder Bekannten – dahintersteckt?

Umso wärmer wurde es mir daher vorhin ums Herz, als ich einen Artikel im Register gelesen habe. So wie es scheint, ist man nämlich in Großbritannien zum ersten Mal einem solchen Betrüger auf die Schliche gekommen – und hat ihm direkt mit der Kelle auf die Finger geklopft. Stolze 5.000 Britische Pfund (also rund 6.000 Euro) durfte er für seine illegale Preistreiberei berappen. Zusätzlich dazu wurde er zu 250 Stunden gemeinnütziger Arbeit verdonnert. Und mit dieser Strafe kann er sich noch glücklich schätzen, es hätte nämlich auch schlimmer kommen können.

Nach der Urteilsverkündung hatte der zuständige Richter nämlich verlautbaren lassen, dass er den 39-jährigen Übeltäter Paul Barrett sogar ins Gefängnis geschickt hätte, wäre seine Strafakte zuvor nicht blütenweiß und der von ihm angerichtete finanzielle Schaden nicht so gering gewesen.

Erwischt wurde der Mann offenbar aufgrund seiner Dummheit. Für die beiden Benutzerkonten, die er zum Manipulieren seiner Versteigerungen von Digitalkameras und Mobiltelefonen benutzte, gab er nämlich die gleichen Kontaktdaten an. Außerdem verwendete er bei der Erstellung der Konten die gleiche IP-Adresse. Nach einer Beschwerde eines geprellten Users gelang es der Organisation Trading Standards relativ einfach, den Übeltäter zu überführen.

Nun stellt sich mir aber eine Frage: Tut eBay eigentlich genug, um derartige Betrügereien entgegenzuwirken? Angeblich werden jährlich mehrere Millionen Euro in den Kampf gegen Lockangebote gesteckt. Aber wie glaubwürdig sind solche Angaben und was wird mit dem Geld getan? Wie kann es beispielsweise sein, dass eBay einem User die Eröffnung zweier Benutzerkonten gestattet, für die er jeweils die gleiche Adresse angibt? Ist das nicht eine von dem Online-Auktionshaus selbst installierte Vorsichtsmaßnahme, die offenbar wirkungslos blieb? Und: Hat eBay nicht die technischen Möglichkeiten, um „auffällige Strukturen“ mittels eines Computerprogramms zu erkennen und sie bei Bedarf einer Überprüfung durch einen Mitarbeiter zu unterziehen?

Es kommt doch sicherlich nicht selten vor, dass zwei Anbieter gegenseitig auf ihren Auktionen bieten, ohne den Zuschlag zu erhalten. Und wenn sie den Zuschlag doch erhalten und das ersteigerte Objekt taucht innerhalb eines bestimmten Zeitraums wieder bei dem ursprünglichen Anbieter auf – das muss sich doch anhand von Keywords oder bereits verwendeter Fotoaufnahmen oder Ähnlichem automatisiert nachprüfen lassen. Oder nicht?

Oder sind eBay solche Maßnahmen mit zu viel (finanziellem) Aufwand verbunden und eigentlich auch egal, da sich nur ein Bruchteil der Kunden tatsächlich beschwert? Und der wird dann vertröstet – das geht schneller und ist billiger. Möglicherweise tue ich dem Auktionshaus damit unrecht, aber in Anbetracht der fast schon kundenverachtenden Profit-Only-Strategie, die das Unternehmen in den letzten Jahren gefahren ist, würde es mich nicht wundern.

(Marek Hoffmann)


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Über den Autor

Marek Hoffmann

Marek Hoffmann hat von 2009 bis 2010 über 750 Artikel für BASIC thinking geschrieben und veröffentlicht.

59 Kommentare

  • Ich muss zugeben ich halte von Ebay gar nichts mehr. Und traue denen durchaus eine Pseudo Überwachung zu…

    Ich habe vor ein paar Jahren bei einem deutschen Nutzer mit mehreren zehntausend guten Bewertungen, eigenem Shop, und angebenen Daten (Steuernr. etc.) eine PSP gekauft. Der Verkäufer schien sehr vertrauenserweckend, war alles gut.

    Nach wenigen Monaten war die PSP dann schrott, ich wollte die zwei Jahre Garantie in Anspruch nehmen doch der Verkäufer war abgemeldet und ich habe leider keine Kontaktdaten mehr gefunden. Also schrieb ich Ebay an und die konnten / wollten mir nicht helfen. Ich hatte den Benutzernamen und habe keinerlei Infos bekommen. Kein Firmenname, keinen Namen, nichtmal eine Email Adresse. Dadurch konnte ich meine PSP verschrotten und das Geld war futsch.

    Es waren weniger als 6 Monate vergangen. Es war echt ne Frechheit.

  • Also da kann mir auch keiner erzählen dass sich das nicht rausfiltern lässt wer da am bescheissen ist…
    Das würde ja sogar ich noch hinkriegen so einen Filter zu schreiben.
    Und die Auffälligkeiten werden dann eben von einem Mitarbeiter genauer untersucht, das muss natürlich von Hand gemacht werden.
    Würde doch auch ein gutes Licht auf eBay werfen, wenn mal in der Zeitung steht dass sie 300 Betrüger vor Gericht ziehen, da fühlt man sich doch als User gleich viel wohler…
    Ich denke auch dass die Notwendigkeit für eBay einfach noch nicht groß genug ist.

  • Das Problem ist ja auch, dass eBay mehr verdient, je höher der Verkaufspreis ist. Insofern dürfte diese Tatsache das Interesse seitens eBay, da wirklich Bemühungen reinzustecken, zumindest nicht erhöhen…

    EDIT: ezzemm war schneller…

  • @ezzemm & Nils: Einverstanden. Ich kann dieser Argumentation folgen. Würde dies aber im Umkehrschluss nicht bedeuten, dass Automobilbauer demnächst ihre Autos ohne Stoßstange auf die Straße lassen sollten? Geht bei einem Unfall ggf. doch mehr kaputt, das ersetzt werden muss… ihr wisst, worauf ich hinaus will. Ebay sollte sich für den Fall überlegen, ob schnell gemachtes Geld mehr wert ist, als eine loyale und zufriedene Kundschaft, die langfristig mehr Geld in die Kassen spült.

  • Tja, solche Leute gibts bei eBay natürlich zu Hauf — zugegeben.
    Allerdings kann man die Existenz von Beträgern kaum daran festmachen, daß Preise lange vor sich hindümpeln und erst im letzten Moment geboten wird. Das ist eine Strategie, die bei vielen Auktionen schlicht die erfolgversprechendste ist. Die, die im letzten Moment bieten, sind auch keineswegs immer automatisierte Sniper (was ja m.W. nicht zulässig ist), man kann durchaus bei stabiler Internetverbindung manuell ein Gebot gezielt in den letzten Sekunden platzieren.
    Bietet man vorher, steigt der Preis schlicht in der Regel höher als wenn er erst in den letzen Minuten oder Sekunden in die Höhe getrieben wird — heute enden viele Auktionen so, daß der Preis noch Minuten vorher relativ gering ist, zwei oder drei Interessierte aber im letzten Moment einen relativ hohen Betrag bieten. Im Zweifelsfall gewinnt dann halt der mit dem höchsten Betrag.
    Das ist völlig legal und legitim und schlicht ein Ergebnis der Funktionsweise von eBay. Abhilfe schaffen könnte ein flexibles Ende der Auktionszeit. So wäre es viel attraktiver, früh höhere Preise zu bieten, wenn sich bei einem Gebot in den (beispielsweise) letzten 5 Minuten die Restzeit immer wieder auf 5 Minuten verlängerte.
    Bei vielen Auktionen würde das die Preise eher höher werden lassen als die jetzige Lösung. Das alleine wäre aber kaum ein Schaden — die Preise würden sich sicherlich in den meisten Fällen auf einem sinnvollen Niveau einpendeln.
    Eine automatisierte Prüfung von verkauften und wiedereingestellten Produkten und Geboten auf eigene Angebote wäre aber ohne Frage eine gute Sache.

  • @Marek: Das Gebote in der letzten Stunde kommen ist schon immer so! Entweder durch Bietagenten oder halt sinnvolle Bietplanung. Und warum was ändern (von ebay aus): Das Objekt der Begierde wird dir nach der ersten Fake-Auktion ja wieder angeboten. Also ebay verdient zweimal Provision und du bekommst beim zweitem Male das Objekt trotzdem (ev. zum höheren Preis, weil ja die gefühlte Nachfrage höher als tatsächlich ist).

    + ebay: mehr Provision
    + ebay: mehr Auktionen
    + Verkäufer: höherer Endpreis
    + Käufer: 1-2-3 Spannung bleibt

  • Betrügereien? Man merkt sofort, dass der Autor schon wieder keine Ahnung hat. Wer hat denn noch nie auf eine Auktion von einem Freund bzw. Bekannten geboten, um den Preis hoch zu treiben?

    Die Geschichte scheint halb erfunden bzw. schlecht recherchiert zu sein – wahrscheinlich wurde es kommerziell betrieben – was ein anderes Licht auf die Sachlage wirft.

  • Wie sollte Ebay das Herausfischen oder Unterbinden, ist es denn Verboten einen ersteigerten Artikel wieder Anzubieten ? wenn „ja“ warum?
    Wenn sich 2 Bekannte Absprechen und den Preis in die Höhe treiben ist das zwar Verwerflich aber meist kaum Nachzuweisen.
    Eine große Schuld trägt wohl auch der Käufer wenn er die Ware überteuert Ersteigert oder deren Wert nicht einschätzen kann, niemand Zwingt ihn ja ?

  • Das mit den beiden Benutzerkonten unter exakt den gleichen Adressdaten ist allerdings ein zweischneidiges Schwert. Einerseits sollte dies nicht möglich sein, andererseits gibt es auch Leute die ohne böse Hintergedanken unter zwei Konten Verkaufen/Einkaufen.

    Schlimmer war es damals bei Otto oder Quelle (ich weiß es nicht mehr genau). Ich hatte dort online ein Konto eröffnet und wohnte zu diesem Zeitpunkt als eigener Mieter im selben Mehrfamilienhaus wie meine Eltern. Meine Mutter hatte dort auch ein Konto was dafür gesorgt hat, dass mein eröffnetes Konto mit ihrem Konto verschmolzen ist, und das nur auf der Grundlage der gleichen Adressdaten und des selben Nachnamen. Das Versandhaus hat es bis heute nicht geschafft beide Konten zu splitten. Wäre ich kein Verwandter sondern nur ein Namesvetter, hätte ich schön auf Kosten meiner Mutter Einkaufen können da sie als Hauptkonto Inhaberin im System geführt wird. Die Ware wird mir an die Haustür geliefert, allerdings auf dem Hauptkonto belastet. Das zum Thema Sicherheit und Datenschutz!

    Im Falle der Fehlerhaften PSP aus dem ersten Kommentar verstehe ich aber den ganzen Unmut überhaupt nicht. Der Verkäufer kann auch nur die defekte Ware annehmen und an Sony zur Reperatur schicken. Schneller geht es aber mit dem Kaufbeleg von eBay und dem eigenen Versand an Sony. Und binnen zwei Wochen sollte man einen reparierten oder ausgetauschten Handheld in den Händen halten. Die Garantie beginnt bei Erhalt der Ware oder dem Abschluss des Kaufvertrages. Demnach hat der Verkäufer nach erfolgreicher Auslieferung nichts mehr mit dem ganzen zu tun. Alles was er danach macht basiert auf Kulanz seinerseits.

    cheers

  • Mir ist nicht so ganz klar, welcher StGB § bei uns „Preistreiberei“ abdeckt – es muss ja eine Straftat sein, damit der Deliquent, wie im zitierten Beispiel, auch zu Gefängnis verurteilt werden könnte.
    Im Gegensatz zum Betragsautor sehe ich beim Bieten durch Verwandte und Bekannte keine besondere Straftat – auch wenn sich ein Bieter vielleicht etwas ärgern könnte, wenn er die Ware die beispielsweise 100 € wert ist, doch nicht für einen Euro bekommt.
    Eine Auktion ist nun das Angebot, eine Ware zu einem bestimmten Preis zu erwerben, soweit sich bis zum Ende der Zuschlagszeit nicht ein Anderer findet, dem diese Ware doch mehr wert ist. Dem Anbieter ist die Ware zumindest den Einkaufspreis wert 🙂

    >>>>>>>>>Nachtrag: Hätte der Autor den Originalartikel im The Register gründlich gelesen, wäre ihm aufgefallen, dass der Beklagte hauptsächlich wegen „Zurückdrehen des Tachostandes“ und arglistiger Täuschung verurteilt worden ist. Das Bieten auf eigene Auktionen ist nur ein Verstoß gegen die EBay-AGB und möglicherweise gegen Verbraucherrecht – da gibt’s nur geldstrafe.

  • Was hat das mit Betrug zu tun?

    Der Interessent wird doch nicht betrogen!

    Die Verkäufer müssen eben ab 1 Euro einstellen und dann hochtreiben.

    Würde sie es gleich für 500 Euro Startpreis einstellen, entstehen ihnen ja horrende Kosten seitens eBay.

  • Da Problem liegt doch an sich bei eBay selbst. Man wird ja regelrecht dazu animiert, „kreativ“ zu werden.

    Ich bin mit eBay nie richtig warm geworden. An sich kann man da auch Roulette spielen gehen. So kommt mir es vor, wenn man bei eBay kauft. Es ist Zufall, ob man einen seriösen Händler bzw. Verkäufer als „Geschäftspartner“ bekommt. Da helfen auch die sehr optimistischen Bewertungssysteme nicht viel.

    eBay macht selbst wohl auch nicht sehr viel dagegen. Oder anders ausgedrückt: eBay könnte viel härter durchgreifen und regeln, als sie es bisher getan haben. Sie würde dadurch sich selbst schädigen. An sich müsste bei eBay sich in den Grundsätzen etwas änden. Die Frage ist nur, ob dann eBay noch so erfolgreich wäre.

    Das ist zumindest meine Meinung.

  • gestern nach einer alten Fritzbox 7050 gesucht als Wlan Repeater

    Ebay ca 50-60 Euro
    Bestellt als Gebrauchtartikel bei Amazon für 39 Euro incl Gewährleistunggarantiedings… des Händlers.

  • Ich bin seit 1999 bei Ebay..Anfangs die Erfolgsgeschichte für den Geldbeutel, Dachboden und Keller—was war meine Frau glücklich— Heute sage ich es ist wie überall…wären doch alle mal konsequent und Ebay meiden / Boykottieren Ebay hätte weder die Gebühren in die Höhe getrieben, ständig Ihre Haftungausschlüsse verfeinert…dann das neue EU Recht..und und und…alles in allem einfach ein mieser Laden geworden…der kleine Verkäufer ist nur noch eine Randerscheinung (der Ebay aber zu dem machte was er heute ist) und Profiseller und Restpostenritter sind die ungekrönten Chefs des ganzen Stalls…und die Moral der Geschicht Keller und Dachbodenräumung ohne Ebay gehts eben nicht..!

    In diesem Sinne ist SOFORT Kauf nicht immer die Beste Lösung…;)

  • Hey Marek,

    um wieviel schlimmer hätte es denn kommen können? Weisst Du da adhoc die richtwerte …

    Wie dem auch sei – nach XX Jahren eBay erstmals so ne Klage, irgendwie schon arg.

    Cya
    Phil

  • naja, wer soviel mehr bietet muss auch bestraft werden….hätte ja auch nur einen Euro kosten können.
    Darauf einen Kaffee….

  • @Anna: Liebe Anna, du nervst mich langsam ein bisschen. Ich hdachte, das hättest du mittlerweile verstanden. Beim nächsten Mal landest du im Spam. Sorry, dass ich dir das so unverblümt sagen muss, ist sonst nicht meine Art.

  • Wenn Ebay das alles machen würde was einige hier Verlangen wäre die Plattform wohl weniger Attraktiv und gliche mehr einen Shop als einer Auktionsplattform.
    Hier zeigt sich wieder einmal die typisch deutsche Vollkasko Mentalität nur jedes Risiko vermeiden und Gesetze dagegen müssen her ……..
    Ebay ist aber deshalb so Erfolgreich weil es ein gewisses Risiko beinhaltet wie auf einem Flohmarkt oder Basar, es ist gerade dieses Feilschen und Handeln zwischen Legalität und Illegalität was die Menschen Anzieht und das Risiko des Schnäppchen oder Reinfall die dicht beieinander liegen.
    Der Kunde soll und muss selber entscheiden können für was er wieviel Bietet, ich denke soviel Eigenverantwortung sollt man ihm gönnen 😉

  • […] einen Preistreiber hat es jetzt bei eBay erwischt – immer drauf! Die ärgern mich ja auch bis ich Blau anlaufe.. und immer wieder herrlich dass immer wieder „weggeschnappte“ Artikel 1:1 wieder eingestellt werden mit sehr verdächtig identischen Fotos.. die Strafe muss weh tun, dann könnte eBay sich irgendwann mal wieder lohnen und Spaß machen […]

  • Och, sollen die Leute doch Preise treiben, wie sie wollen, ich sehe das nicht so eng. Wenn der Preis zu hoch wird, steige ich halt aus und der Verkäufer bleibt auf den „Verkaufskosten“ sitzen. Nimmt halt bloß den Spass etwas, das stimmt. Aber bei Ebay habe ich eh schon ewig nicht mehr ge-/verkauft 🙂

  • Was ist so komsich daran, dass der Preis erst in den letzten minuten/sekunden steigt?
    Wenn ich bei ebay etwas beobachte und zum auktionsende gerade online bin, biete ich doch auch erst ein paar sekunden vor ablauf der auktion.
    versteh ich nicht…

  • Die Einleitung war wohl offenbar etwas missverständlich ausgedrückt. Natürlich warten viele bis zum Schluss, bevor sie bieten. Habe ich auch schon häufiger erlebt. Aber bei einigen Angeboten sieht es eben so aus, als würden da einer gezielt den Preis hochtreiben – zum Beispiel, indem ein besonders hoher Betrag geboten wird, obwohl ein kleinerer Schritt möglich gewesen wäre. Wie sonst hätte ich es ausdrücken sollen?

  • ein besonders hoher betrag, wäre ja kontraproduktiv, da durch das höchstgebot-system jeder andere bieter „gelackmeiert“ ist und das Angebot beim verkäufer liegen bleibt..
    Ich glaube nicht, dass das der Weg zum Erfolg solcher Leute ist.

    ich schicke mein maximalgebot ja auch erst 2 sekunden vor auktionsende ab. somit bin ich ja auch preistreiber, obgleich ich normaler kunde bin.

    Ich glaube eher, das preistreiberei schon vorher stattfindet, wenn Sie denn statt findet.

  • Was sollte illegal daran sein einen Freund zu fragen ob er auch mal versuchen kann den Artikel zu kaufen?

    Wenn er ihn später dann doch nicht mehr will, macht man unter Freunden doch keinen Druck und setzt ihn halt neu rein.

    Nachtrag:

    @basicthinking: Nächstes mal lest doch mal die Quelle etwas ordentlicher….

    He was investigated by Trading Standards after a buyer complained he had been sold a clocked minibus.

    Das ist wohl eher der wahre Grund….

  • @#29 Oliver:

    Wo ist da der Betrug?

    „(1) Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, daß er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“

    Wo wird hier was falsches vorgegaukelt?

  • Timbo, solche Fragen macht mich fix und fertig, ehrlich. Du gaukelst dem gutgläubigen Mitbieter vor, dass er Gleichgesinnten gegenübersteht und eine Chance auf den aktuell Gebotenen Preis hat. Wenn Du selber als Anbieter aber dahinterstehst und klammheimlich den Preis in die Höhe treibst, was ist dann denn ausser dem Vorgaukeln falscher Voraussetzungen.

    Die Tatsache dass es, wie andere hier geschrieben haben, anscheinend viele machen, macht es genauso wenig richtiger, wie bei rot über die Straße zu gehen.

    Muss man nicht ins Gefängnis für, aber es bleibt Betrug. Und nebenbei noch, die Gesetze die wir haben, wie Du weisst, sind nicht immer wirklich auf den Internethandel zugeschnitten.

  • Klar, der Käufer denkt, er würde mit einem anderen Käufer konkurrieren.

    Aber dadurch das dem nicht so ist, ändert sich doch für ihn überhaupt nichts. Das Produkt bleibt das selbe und er kauft es für den Preis den er frei wählen kann.

    Vielleicht eher arglistige Täuschung als Betrug?!

  • @Timbo: Bzgl. ordentliches lesen der Quelle: Dort und an anderer Stelle steht: „has been convicted of bidding against items he was selling on eBay in order to drive up final prices“, „He pleaded guilty and said he did not realise bidding against himself was illegal“, „The first UK seller to be prosecuted for artificially inflating prices by bidding on his own eBay auctions“, „Barratt pleaded guilty to using two logins to drive up the price of items“, „we hope that it highlights how seriously we consider the practice of artificially increasing prices. This practice is not only prohibited on eBay as it damages the integrity and fairness of trading on our site, but it is also illegal“

    Und wie flog er auf?
    „North Yorkshire Trading Standards began investigating after he sold a minibus which had had its mileage reduced illegally. They found he was selling goods using the name „shanconpaul“ and then bidding up prices using the name „paulthebusman““, „He was investigated by Trading Standards after a buyer complained he had been sold a clocked minibus.“

    Für mich stellt sich der Sachverhalt also so dar: Typ betreibt Preistreiberei. Wird wegen einer Karre bei Trading Standards angeschmiert, deren Tacho nicht o.k. war. Die untersuchen den Fall und finden heraus, dass der Typ Preistreiberei betreibt. Er wird nicht nur deswegen, aber vor allem deswegen verurteilt. Wenn du was anderes aus dem Artikel herausliest, dann werden wir zwei wohl keinen gemeinsamen Nenner finden.

  • @Timbo: ich verfasse meine Kommentare hier nicht als Jurist, sondern nach meinem Empfinden.
    Wenn Du einen Pullover bei Ebay einstellst, Startpreis 1 Euro und am Ende kostet der nur deswegen 35 Euro, weil Du als Verkäufer den Preis gegen mich in die Höhe treibst, werde ich als Käufer vera… Dieses Wort wollte ich eigentlich vermeiden.

    Nenn es arglistige Täuschund oder Betrug.. es ist auf jeden Fall nicht in Ordnung und wenn Du schon juristisch werden willst, ja, ich denke es ist für den Verkäufer des Pullovers ein „rechtswidriges Beschaffen eines Vermögensvorteils“ wie DU ihn zitierst und damit Betrug.

    Aber wie gesagt, mir geht es mehr um mein Empfinden bei sowas.

  • Man müsste mal einen deutschen Juristen fragen um zu sehen wie die Rechtslage in Deutschland hierzu ist.

    Vor allem wie es ist, wenn ein Bekannter des Verkäufers den Preis hochtreibt und nicht direkt er selbst.

  • @Timbo Habe ich gerade mal bei google nach gesucht aber das einzige was zur Gesetzeslage zu finden war, sind Entwürfe von 1948 bezüglich Preistreiberei und Marktmissbrauch. Ich denke das Problem liegt darin, dass der Staat nicht in die E-Bay Marktwirtschaft eingreifen wird, und ein Betrug vermutlich seitens Ebay nachgewiesen werden muss. Wie aber die Vorredner bereits sagten dürfte dahingehend das Interesse sehr gering sein, weil derartige Schritte den Umsatz schmälern würden.

  • #34 Oliver
    „Wenn Du einen Pullover bei Ebay einstellst, Startpreis 1 Euro und am Ende kostet der nur deswegen 35 Euro, weil Du als Verkäufer den Preis gegen mich in die Höhe treibst, werde ich als Käufer vera…“

    Das mag zwar gegen die AGB von Ebay sein und Verwerflich, aber immer noch Entscheidet der Käufer ob er diesen Pullover für die 35€ Kauft bzw. diesen Preis Mitbietet?
    Er muss wie in einem Ladengeschäft einschätzen können ob die Ware den geforderten Preis wert ist, kann er dies nicht sollte er vielleicht lieber die Finger von Ebay oder Auktionen lassen.
    Zumal wenn diese „Betrüger“ keine Käufer finden sind sie die Dummen, denn sie müssen zumindest die Ebay Gebühren bezahlen.

    Deiner Logik nach könnte man dann auch einen Ladeneschäft verklagen wenn nach einen Kauf eines Pullover, ein Discounter ihn kurz darauf im Angebot zum halben Preis Verkauft.

  • Ich bin auch nicht mehr der größte Fan von eBay. Mal wollt ich vor Ostern auf ebay was kaufen, war auch in der Auktion als tolles Ostergeschenk angepriesen. Der Preis war sehr sehr gut, also hab ich geboten. 2 Sek. vor Ende wurde ich um 50 Cent überboten. Is ja auch ok. Aber wenn dann 2 Min. später die gleiche Auktion, ohne Textänderungen wieder online geht, und das über mehrere Wochen, (wohlgemerkt) mit der Werbung als tolles Ostergeschenk obwohl Ostern schon lang vorbei is, meine ich doch da hinters Licht geführt worden zu sein. Muß dazusagen mein Gebot war weit unter dem Neuwert. Somit vermute ich mal daß es dem Verkäufer einfach zu wenig war.
    Und wegen dem Bieten von Freunden, vielleicht hilft ne Zwangsbewertung. Dh. der Käufer bewertet automatisch positiv. Oder er widerspricht. Und dann sieht man ja wer da immer gekauft hat und wie oft…..

  • Ich sehe das Problem nicht. Jeder stellt sein maximalgebot ein. Fertig. Wenn der Preistreiber auf seiner Ware sitzen bleibt, wird er es sich überlegen so gierig zu sein. Und mal ehrlich, wenn wirklich dagegen vorgegangen werden würde und 200 Euro Produkte in Massen für 5 Euro weggehen, dann überlegen es sich die Anbieter mit einem riesenverlust bei Ebay zu verkaufen.

    Die schauen nur einmal dumm aus der Wäsche, dann ziehen die mit ihrer Ware dahin, wo es mehr Geld gibt.

  • Ja ich denke Cassius hat recht denn, ich glaub das ist nicht nur jeder 10. der sowas macht sondern jeder 2., und deswegen wird Ebay nie dagegen groß was machen denn sonst sätten sie keine Kunden mehr.

  • Jeder Geizkragen will alles billig kaufen, aber er selbst will viel verdienen, also ich kan es den Leuten nicht verübeln dass Sie Ihre Artikel auf einen Wuschpreis hochtreiben immerhin haben diese auch viele Kosten im nachhinein zb Ebaygebühr, Paypalgebühr Mehrwertsteuer, Lohnnebenkosten, miete Pacht , Risikokosten,…… Leider wissen die meisten Leute dies nicht zu Schätzen das Sie ohne hin alles Günstiger erhalten, wobei jeder im einen Laden das dreifache und mehr zahlen müste. Für mich sind die Opfer oft nicht nur der Käufer sondern auch der Verkäufer, und dan noch einige Vorausgeeilte negative Bewertungen die ohne zu kontaktieren gleich schlecht bewerten, und dan immernoch auf Reklamation pochen wollen, da möchte ich mit dem Verkäufer nicht tauschen! Also entweder mit etwas Nachsicht günstiger bei Ebay kaufen, oder Zahl das dreifache im Laden und poch auf dein Recht. alles Gute

  • Ich habe auch negative Erfahrungen mit Ebay …

    Hallo,

    nicht zu glauben, was man mit Ebay erlebt! Ich hatte am Mittwoch Auktionen auslaufen, Kleinteile aus dem RC-Bereich. Da hat ein Ebayer aus Innsbruck bei 2 Artikeln Höchstgebote abgegeben …

    Ich hatte einen Ebay-Verkäufer, der den Artikel nach Zahlung nicht verschickt hat. Erst nach Einschalten des Ebay-Service erhielt ich den Artikel … Was dann passiert ist …….

    Hier der chronologische Ablauf:

    – Der Käufer hat am Mittwoch, 16.05.12 um 17.45 den zweiten Artikel ersteigert!
    – Am Donnerstag, 17.05.12 war Feiertag
    – Der Verkäufer hat am Sonntag, 20.05.12 den zweiten Artikel als bezahlt markiert.
    – Der Verkäufer hat mir am Montag, 21.05.12 um 7.33 Uhr morgens eine Nachricht geschickt “Wo ist mein Artikel!!!!”
    – Ich habe dem Verkäufer am Montag auf seine Nachricht geantwortet, dass keine Zahlung eingegangen ist, also auch keinArtiikel ohne Zahlung verschickt wird!
    – Der Verkäufer hat heute morgen Dienstag, 22.05.12 um 7.10 Uhr 2 negative Bewertungen abgegeben.

    Beim besten Willen ist es nicht möglich, dass heute um 7.10 das Paket in Innsbruck gewesen wäre, selbst wenn der Käufer am Sonntag Abend eine Überweisung ausgefüllt hätte.

    Der Verkäufer könnte den Artikel, selbst bei Zahlung, welche nicht erfolgte, bei Abgabe der negativen Bewertungen erhalten haben!

    Ich habe den Fall bei Ebay gemeldet, sowohl dass die Artikel nicht bezahlt sind als auch dem Kundenservice, das ich keine Zahlung erhalten habe und die Bewertungen ungerechtfertigt sind.

    Ebay schreibt wiederholt, sie können dies nicht prüfen und die Bewertungen nicht löschen! Ich habe über 1900 positive Bewertungen (100 %) und kann nicht glauben, dass so etwas meine Ebay-Bewertungen ruiniert und mich praktisch als Betrüger hinstellt, der nicht liefert …

    Man muss bei der Ignoranz von Ebay fast davon ausgehen, dass Ebay derartige Dinge unterstützt. EBAY tut nichts gegen solche, kranken Aktionen sondern unterstützt diese noch, weil man sich nicht dagegen wehren kann! Man kann ja solche Käufer, die nicht zahlen, nicht negativ bewerten. Bis der nächste darauf rein fällt!

    Ich leite rechtliche Schritte ein und gehe mit der Sache zu den Medien. Bleibt ja nichts anderes übrig, wenn Ebay nichts tut!

    Denkt mal darüber nach!

    Gruß

  • Man merkt, dass einige betreffs eBay offenbar aufs Gehirn gefallen sind. Ich hatte kürzlich jmd, der seine Preise hochgetrieben hat. Ich habs an die StA weitergeleitet. Nachdem sie mir später auch noch sagte, die Ware stünde nicht mehr zum Verkauf, sie sei beschädigt worden, „sorry“, trat ich vom Kaufvertrag zurück und werde nun Schadensersatz geltend machen, den Differenzbetrag zw. Warenwert und dem Betrag, den ich mich durch die Auktion zu zahlen verpflichtete. Wird in die Hunderte gehen. Ich werd einen Anwalt beauftragen und den Betrag einklagen, bis zur Zwangsvollstreckung. Sie wird die Verfahrenskosten und meine Anwaltsgebühren zu tragen haben. Beweisbarkeit ist kein Problem, man hat eBay und die E-Mails. Bin Jurist und bin das leid. Ein andrer VK, dem offenbar der erzielte Auktionspreis zu wenig war, sagte mir nach Auktionsende, das Ding sei ihm leider kaputt gegangen, könne es mir nicht liefern, tue ihm leid, er trete vom Kauf zurück, „sorry“. Ich schrieb: „Ich verstehe. Sie haben aber keinen Rücktrittsgrund. Sie können anfechten, müssen dann aber Schadensersatz leisten (…)“. Wir haben uns nun auf eine kleine Strafzahlung geeinigt, sehr entgegenkommend von mir.
    Was will ich sagen? Preistreiberei ist nicht normal und keine Kavalliersangelegenheit, es gibt Mindestgebote und Sofortkauf, um die Interessen der VK zu wahren, und im Hinblick auf Preistreiberei einen Betrug zu begründen (§ 263 StGB), ist nicht sonderlich schwer. Der Betrugstatbestand ist sehr dehnbar, er erfasst eine Unzahl an Konstellationen und kann auch ohne Weiteres auf eBay angewandt werden.
    Problem ist, dass sich die Menschen vieles gefallen lassen, eine Nichterstattung des KP bei mangelhafter Ware, ein Nichtübersenden der Ware (manchmal sogar trotz Bezahlung), etc. Es ist unglaublich, was sich Leute gefallen lassen.
    Dass eBay nicht gegen Preistreiber vorgehen will, ist übrigens Unsinn. Dass sie vllt härter vorgehen könnten (nicht erst verwarnen, sondern sofort sperren, ggf gerichtlich vorgehen, nachdem ein geprellter Kunde seine Ansprüche gegen den Preller an eBay abgetreten hat), aber dass eBay nicht vorgeht oder nicht vorgehen will, weil sie dadurch mehr Gewinn hätten, ist hanebüchen.
    Kann Leuten nur von Preistreiberei abraten. Mindestgebot und gut. Davon, dass es niveaulos ist (unmoralisch), ganz zu schweigen…

  • Um das Moralbild zu vervollständigen, noch kurz zur Reaktion des Strafzahlers: Er, der aus Versehen die Ware beschädigt habe, dem es sehr leid tue, der zurücktrete, antwortete mir, nachdem ich ihn hinwies, dass er nicht zurücktreten könne (Rücktritt ist sozusagen für die Guten, zB die, die nach Fristsetzung immer noch keine Ware erhalten) und sich im Falle der Anfechtung wegen Irrtums (das Ding sei nicht nur kaputt, sondern, ich vergaß das oben zu erwähnen, auch falsch im Angebot beschrieben worden) schadensersatzpflichtig machte, dass er sich für mich schäme, dass es das letzte sei, ihm zu drohen, dass er das noch nie erlebt habe, dass ich „gottlos“ sei.
    Abgeprallt wie kalter Dampf. Versucht mir heuchelnd („tut mir leid“) ins Gesicht zu kacken und beschwert sich dann noch, wenn ich nur ansatzweise meine Rechte geltend mache.
    Zu dem Warenverlust auf dem Postweg: Der VK ist in der Pflicht nachzuweisen, dass er das Teil übergeben hat. Kann er das nicht, hat er Pech. Bei Päckchen und Paketen gibts Nachweise, bei Briefen od Warensendungen leider nicht. Ggf. bei Postamt abgeben, da wird man vllt auch für Briefe od Warensendungen Eingangsbeleg bekommen.
    Es ist wahrscheinlicher, von einem Blitz getroffen zu werden, als dass eine Postsendung verloren geht. Damit brauch mir niemand kommen. Ist von 326 Käufen ein Mal passiert, war ein Billigding, VK hat sofort erstattet, glaube es ihm.
    Leuts, lasst euch net jeden eBay-Schmarrn gefallen!

  • Moin,

    ebay wurde von mir schon zig Male bzgl. Preistreiberei eines Verkäufers angeschrieben, der mit mehreren eigenen Accounts sowie Helfer Preise seiner Ware (Telefunken Bajazzo- Transistorradios) regelrecht in die Höhe bugsiert. Roß und Reiter wurden ebay genannt!!!

    Von ebay kommt jedesmal ein Standartschreiben als Antwort, daß man sich hätte sparen können. Passiert ist in zwei Jahren nichteinmal nix!

    Ebay sind solche Preistreibereien sehr willkommen. Der Umsatz ist in den letzten Jahren rückläufig und mit den Preistreibereien wird doch ein ansehnlicher Ertrag „erwirtschaftet“.

    Im Normalfall gehörte ebay eine empfindliche Geldstrafe aufgebrummt, die richtig weh tut, an die Substanz geht!
    Der Preisttreiber für ein paar Monate weggesperrt, sowie eine beträchtliche Summe an gemeinnützige Institutionen gezahlt.

    Der Germane

  • Hallo,

    auf der suche in Google / Händler tauschen Waren und Shops sowie Preise bin ich hier gelandet. Fast jeder zweite oder dritte Artikel ist hochgetrieben auch von sogenannten Spaßbietern. Was den Verkäufern / Händlern nur recht sein kann. Ich habe im Laufe der Zeit die ich bei Ebay kaufe und verkaufe meine Erfahrungen gemacht deswegen gehe ich auch durch eigene Recherche davon aus, dass die Preise ob über Handy ( mobil ) oder STICK oder oder oder über weitere PCs in die Höhe getrieben werden. Denn jedes Mal wenn man sich mit dem mobilen Surfstick oder Handy via App einbucht hat man nicht wie bei einem festen Standort immer die gleiche IP. Deswegen ist es schier unmöglich all denen das Handwerk zu legen. Die VK und Händler sind aber wiederum so selten dämlich dass zu meist gleiche Bilder / gleiche Anzahl von Artikeln in anderen Shop umgestellt werden zu höheren Preisen. Da lob ich mir Amazon, denn der Preis ist nur so lange heiß wie wir mitspielen:-)
    In diesem Sinne weiter so tolle Seite

  • [Zur Einleitung des Artikels]
    Was soll das für ein dämlicher Glaube sein der hier vermittelt wird. Ich könnte mich immer kringelig lachen wenn ich Arbeitskollegen höre – die mir erzählen dass sie bei eBay gestern Abend 3min. vor Ende was geboten haben, auf Klo gegangen sind – und am Ende Überboten wurde. Leute, wer denk dass es ausreicht 3min. vor Ende einer Aktion ein Gebot abzugeben, der lebt einfach in einer rosa Welt. Bei eBay ist es schon seit JAHREN so, dass die letzten 20-30sek. entscheidet sind. Ich habe schon so oft Sachen bei eBay verkauft die sich in der letzen Minute im Preis um 100-200-300% erhöht haben. Nicht weil ich Fake Gebote platziert habe oder weil ich Freunde drauf habe bieten lasse – NEIN weil das einfach bei eBay so ist. Alles was gesucht, gefragt, rar oder beliegt ist, bekommt man auch bei eBay nicht für n Appel und n Ei. – 3Min. vor Ende einer Auktion ist das gleiche wie 5 Std. vor Ende –oder 2 Tage vor Ende.
    Natürlich gibt es bei eBay auch solche schwarzen Schafe die mit Fakeaccounts ihren eigenen Preis regelmäßig hoch treiben. Aber das ist eine andere Sache. Es ist einfach so das beliebte Artikel wie z.B. neue Smart Handys (iPhone 4 oder5 – Samsung Galaxy 2 oder 3) die jeder haben will auch bei eBay ihren Preis haben. Und der wird nun mal nicht in der letzten Stunde erzielt, sondern in den letzten 30Sek. Deshalb, ja ich geb euch recht das Preise absichtlich hochgetrieben werden und das nicht zu selten. Aber das andere Thema mit dem niedrigen Preis der bis kurz vor Ende bleibt und erst dann hoch geht hat oft nix mit Fake Geboten zu tun – sondern einfach weil das bei Online Auktion nur so läuft. Schluss ist erst wenn die Zeit abgelaufen ist und keine Sekunde vorher. In der heutigen Zeit von ultra schnellen Internetverbindungen ist es nun mal so. Wer etwas unbedingt haben will was 50 andere auch haben wollen, der muss sich damit abfinden dass er 5 sek. vor Schluss noch überboten wird. Zudem was ist das für eine unrealistische Aussage zu sagen
    „Da beobachtet man ein interessantes Objekt bei eBay, manchmal tagelang, und es tut sich an den Geboten erfreulicherweise nichts. Niemand bietet, der Preis steigt nicht. Und dann, kurz vor Ende der Auktion, schießt er plötzlich in die Höhe“
    Der der Bietet sieht nur seine eigene Sicht – frag doch mal den Verkäufer wie die Zahle der Beobachtungen in der Laufzeit der Auktion hochgegangen ist. Nur weil Person „X“ den Artikel beobachtet und es sich nichts tut – heißt das noch lange nicht dass den Artikel niemand haben will. Beobachtungszahlen von 20-30-40-50 Leuten sind bei meinen Auktionen nicht ungewöhnliches. Da ist es doch dann ganz normal dass am Ende einer Auktion dann 10 Leute gleichzeitig ein Gebot abgeben.

  • ALso ich denke der Zug von Ebay ist abgefahren, amazon und co nehmen hier das Geschäft in naher Zukunft bestimmt komplett ab. Ebay hatte schon immer Probleme mit Service und betrügereien und es wird immer mehr. Wirklich als marktführer seh ich die eh nichtmehr

  • Hallochen,
    vorab, in Deutschland wird dafür KEINER verurteilt !!
    und „Treiber“ auf der Spur zu kommen ist sogut wie unmöglich. Funktioniert ganz einfach. Nach jedem Login die „Chrinik“ löschen, die IP wechseln.Bei Firefox heisst der Add-On Fox!Box. Diese Fox!Box zeigt dir dann unten Rechts deine aktuelle IP an, dort einfach draufdrücken und schon hast due eine neue IP. Wer noch sicherer gehen möchte änder auch die MAC-Adresse. ebenfalls total einfach. Also wer sich erwischen lässt ist selber Dumm.

  • Hallo,

    in meinem Fall hat ein privater Anbieter über 40 Positionen, bei e-Bay als Auktion eingestellt. Bei allen Auktionen wurden durch ein- und denselben Fremd- Bieter, jeweils ein Cent, unter einem vollem Betrag geboten. Z.B.19,99 Euro. Ich habe einen Artikel erstanden und habe dann – durch Testgebote – festgestellt, dass diese Methode, bei allen anderen Artikeln durchgeführt wurde.
    Meine Frage: darf ich in diesem Fall „Negativ“ bewerten, um andere Bieter zu informieren, bzw. zu Warnen?
    Von e-Bay erwarte ich keine Unterstützung.

  • Hallo zusammen, ich weiß nicht ob das hier her passt. Aber es hat mit Ebay zutun, ich wollte bzw habe eine negative Bewertung abgegeben, es ging keine 10 min und der Verkäufer hat mir mit dem Anwalt gedroht !!! Und das nicht zu wenig, er wollte mir sogar das Finanzamt auf hetzen. Ebay macht definitiv kein Spaß mehr

  • eBay selbst teile mir mit ich solle mir einen 2ten Account zulegen und das in der Hotline 😉

    Die machen doch Geld damit da sinkt schon mal die Moral gegenüber den Schutzbefohlenen…

  • Ebay verdient halt einfach gar nichts wenn Freunde,Bekannte für einen bieten. Wenn der Artikel an einen Freund verkauft wurde weil niemand mehr geboten hat, dann einfach kauf rückgängig machen und man zahlt keine Gebühr

  • Hi, letztendlich stimmen die Kunden immer mit ihren Füßen ab. Wenn die Betrügereien überhand nähmen, gäbe es schon kein EBAY.

    Der Fall klingt mir doch aber nach Prinzip: Schlechter Verlierer.
    Wer nach einer optimierten Ebay-Strategie bietet, läuft gar nicht erst in die Falle, zu übersteuern.
    1. ich überlege mir, wie viel ist mir der Artikel maximal wert.
    2. ich runde den Wert ein bisschen auf, um von prominenten Zahlen wie 100 wegzukommen. Also vielleicht 101,73.
    3. Ich gebe mein Gebot so spät ab, wie es mir möglich ist.

    Ergebnis: Ist der Preis dann schon zu hoch, warte ich auf eine neue Auktion. Jedenfalls gerate ich nicht ins Überbiete-Fieber und zahle auch nicht zu viel.

    Mein Rat also: Hin zu eigenverantwortlichem Leben, Denken und Handeln und die Folgen der eigenen Handlungen akzeptieren. Dafür weniger über vergossenen Wein jammern.

  • Ich habe am 8.10.2014 zwei Gartentore bei Wintersales-Europa ersteigert und per Paypal überwiesen. Telefonisch hatte ich mehrmals mit der Firma telef. als auch schriftl. Kontakt nach dem knappe 4 Wochen ohne Lieferung der Ware vergangen waren. Es wurde mir versichert, dass die Spedition kontaktiert wird um die Ware anliefern zu lassen. Ich habe dies bei E-Bay gemeldet, die sich mit dem Verkäufer mehrmals in Verbindung gesetzt hatten. Unter dem Strich ist nichts dabei heraus gekommen. Ich habe jetzt Anzeige wegen Betrug erstattet. Eigentlich sollte E-Bay wegen Beihilfe zum Betrug mit angezeigt werden.

  • Hallo,
    habe vor 10 Wochen einen Stapler Sicherheitskorb bei wintersales-europa ersteigert, fast 400,00€.
    Angekündigte Lieferzeit ca.4 Wochen.
    Nach 5,5 Wochen mal nachgefragt wann geliefert wird.
    Man schrieb uns nur das die Zahlung eingegangen wäre und die Spedition sich mit uns in Verbindung setzen würde, wenn sie liefert.
    Bis Ende der 8.Woche kein Bild und kein Ton von der Spedition.

    Haben den Verkäufer angerufen, und man sagte uns der Artikel würde am nächsten Tag ( Samstag) geliefert. Wie zu erwarten kam nichts.
    Am Montag drauf schrieb ich man solle mir noch an diesem Tag einen verbindlichen Termin für die Lieferung nennen.
    Am nächsten Tag bekam ich eine Nachricht, der Artikel wäre schon bei der Spedition und ob diese sich denn noch nicht bei uns gemeldet hätte.
    Ich verneinte, und setzte ihnen eine Lieferfrist bis Samstag (also Ende der 9.Woche nach Kauf ).
    Danach 1 Woche keine Reaktion von wintersales-europa.
    Habe dann ebay informiert und einen Fall eröffnet.2 Tage später kam die Nachricht vom Verkäufer, die Ware würde heute oder morgen geliefert. Ich glaube noch nicht dran, wahrscheinlich wieder nur Hinhaltetaktik.
    Habe schon mit meiner Rechtschutzversicherung gesprochen
    Daraufhin wollte sich der Mediator der zuerst eingeschaltet wird mit dem Verkäufer in Verbindung setzen. Weiß nicht ob dieser ihn schon erreicht hat.

    Bin gespannt ob die Ware noch geliefert wird.
    Da wir vor über 1 Jahr schonmal was bei der Fa. gekauft hatten und es funktioniert hat sind wir das Risiko eingegangen eine höhere Summe im Vorraus zu bezahlen.
    Hat diesmal leider nicht geklappt. Werde weiter berichten.

    lg bobo

  • Hallo,
    am Montag hat sich der Mediator bei uns gemeldet. wintersales-europa hat ihm gesagt das die Ware am nächsten Tag geliefert würde.
    Und tatsächlich ist der Stapler-Sicherheitskorb nach 10,5 Wochen geliefert worden.
    Qualität ist augenscheinlich o.k.
    Trotzdem werden wir nie wieder gegen Vorkasse bei diesem ebay-Anbieter etwas kaufen.
    lg bobo

  • Es gibt Leider Viele die sowas machen ich Bitete der artikel würde für 10 euro raus gehen ich Bin bei 30 euro der Höchstbieter weil erin Freund mitgeboten hat wenn ich auf der welt was zu Melden Hätte würde ich einen der eriwscht wird sofort einsperren

    sowas ist Krimminel und Betrug aber machen Viele bei ebay aber wenn sie solche ausschließen aus ebay hat ebay fast keine verkäufer mehr Ebay schaut das sie viele verkäufer und Viel geld einehmen

    Drum macht Ebay nichts es wenn mann jeden Krimminelen nur aus Ebay Wegsperren würde wären die gefängnise Leider Überfült man sollte die leute nicht is gefängnis stecken sondern ganz was anderes machen was schriebe ich hier nicht

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