iPhone 4: Apples eigener Experte sagte Antennen-Probleme frühzeitig voraus

Marek Hoffmann

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„Ich habe euch gewarnt! Aber ihr wolltet ja nicht auf mich hören!“ – Ich könnte mir vorstellen, dass das zwei Sätze sind, die Ruben Caballero in den letzten Wochen des Öfteren vor seinem geistigen Ohr gehört hat. Dass er sie nämlich direkt in Steve Jobs Gesicht gesagt hat, dürfte eher unwahrscheinlich sein. Wie dem auch sei, der Chef-Entwickler und Antennen-Experte in den Diensten von Apple soll laut Bloomberg bereits in der frühen Entwicklungsphase des iPhone 4 das Management bei Apple darauf hingewiesen haben, dass das neuartige Antennen-Design zu Problemen führen könnte. Wird nämlich das Telefon „falsch“ gehalten, kann das, wie auch wir hier in der Redaktion in einem eigenen Test nachweisen konnten, zu starken Empfangsstörungen bis hin zu Verbindungsabbrüchen führen.

Darüber hinaus hätte auch ein Partner-Unternehmen Bedenken darüber geäußert, dass die Art, wie die Antenne im neuen Modell verbaut wird, problematisch werden könnte. Das will der Branchendienst von einem Insider erfahren haben, der ungenannt bleiben möchte. Apple hat auf Anfrage dazu – wenig überraschend – kein Statement abgegeben. Und zugleich auch Caballero untersagt, Interviews zu diesem Thema zu geben. Wir dürfen daher gespannt sein, was uns am morgigen Freitag erwartet.

Für diesen Tag hat Apple nämlich eine sehr kurzfristig anberaumte Pressekonferenz angekündigt, allerdings nicht gesagt, worum es dabei im Detail gehen wird. Es dürfte aber so gut wie sicher sein, dass dabei über die Antennen-Problematik gesprochen wird. Wobei viel und wild darüber spekuliert wird, wie genau die Konferenz abläuft beziehungsweise welche Lösung Apple den anwesenden Journalisten präsentiert.

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Dass das zuvor als Lösung vorgestellte Software-Update im besten Fall ein Ablenkungsmanöver gewesen sein darf, darüber dürften sich mittlerweile alle einig sein. Zwar wird damit nämlich die Anzeige der Signalstärke beim iPhone 4 und den Vorgängermodellen genauer, das offensichtliche Hardware-Probleme konnte das Update aber – wieder wenig überraschend – natürlich nicht lösen. Der für Apple erstaunliche Schritt, eine Pressekonferenz so überraschend anzukündigen, wird von vielen Branchenbeobachtern übrigens auf die Empfehlung von „Consumer Reports“ zurückgeführt. Das einflussreiche Verbraucher-Magazin (ähnlich der hiesigen Stiftung Warentest) hatte das iPhone 4 getestet und seinen Lesern von einem Kauf des Smartphones abgeraten.

Update, Montag, 19 Juli, 11 Uhr: Eine knappe Zusammenfassung der Pressekonferenz samt einer Bwertung findet ihr in dem Artikel Jobs auf ‘Antennagate Conference’.

(Marek Hoffmann)

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Marek Hoffmann hat von 2009 bis 2010 über 750 Artikel für BASIC thinking geschrieben und veröffentlicht.