Chrome-Notebook Cr-48: Googles ganz eigene Vorstellung von einer 'Belastungsprobe'

Marek Hoffmann

Manchmal hilft nur rohe und animalische Destruktions-Gewalt, um seinen Standpunkt klarzumachen. Das oder etwas Ähnliches dürften sich die Verantwortlichen in Mountain View gedacht haben, als sie das aktuelle Promo-Video (siehe unten) zum Chrome-Notebook Cr-48 produziert haben. Stolze 25 Geräte wurden von Google über den Jordan geschickt, um Chrome UX-Designer Glen Murphy die Vorteile der hauseigenen, Cloud-basierten Anwendungen aufzeigen zu lassen. Und die, seien wird doch mal ehrlich, sind ja eigentlich auch der Star, und nicht das Cr-48 selbst.

Wie dem auch sei: So schön und unterhaltsam das Video auch sein mag, (auch) Googles Cloud-Angebot wird künftig wohl mit anderen Widrigkeiten zu kämpfen haben, als den dort gezeigten. Seit dem Vorfall mit Wikileaks und Amazon dürfte die Cloud als solche nämlich von den Usern und Kritikern vermutlich noch kontroverser hinterfragt werden als bisher. War das Thema bislang hauptsächlich bestimmt durch „Datenschutz“- beziehungsweise „Datensicherheit“-lastige Diskussionen, könnte in Zukunft ein weiterer Aspekt hinzukommen. Nämlich die Frage danach, was passiert, wenn der (Public-)Cloud-Anbieter sich – aus welchen Gründen auch immer – dazu entschließt, seinen Kunden von der Wolke zu kicken.

Dass man das Teil auch anders zerlegen kann, nämlich im gepflegten iFixit-Stil, beweist das folgende Bild:

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(Marek Hoffmann / Screenshot)

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Marek Hoffmann hat von 2009 bis 2010 über 750 Artikel für BASIC thinking geschrieben und veröffentlicht.