Google Docs: Die Groupware, die Wave niemals war

Jürgen Vielmeier

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Erinnert sich noch jemand an Google Wave, eine Groupware, die viele Vorschusslorbeeren erhielt, dann schnell vergessen und bald von Google wieder aufgegeben wurde? Nun, es scheint, als habe Google der Wunsch nach einer eigenen Groupware nicht losgelassen. Und so baut man in letzter Zeit Google Docs immer mehr zu einer solchen aus, mit praktischeren Tools als Wave sie hatte. Gestern hat Google eine Kommentarfunktion für Docs vorgestellt. Nun kann man nicht mehr nur mit Anderen zusammen an Dokumenten arbeiten, sondern auch mit ihnen chatten.

Zur Kommentarfunktion lassen sich auch Kollegen ohne Google-Mail-Konto einladen. Man kann einzelne Mitglieder aus einer großen Diskussion herausziehen und mit ihnen kleinere Gesprächsgruppen bilden. E-Mails informieren auf Wunsch über den Lauf einer Diskussion. Dank @-Mentions erreichen Kommentare nicht alle, sondern nur gewünschte Gesprächspartner. Starten lässt sich eine Diskussion über den Menüpunkt „Discussions“.

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Docs und Apps scheinen zurzeit Googles Hauptinteresse zu gelten. Für kaum ein anderes Google-Produkt gibt es so viele neue Funktionen in so kurzen Abständen. Man scheint ein besonderes Interesse daran zu haben, denn hier kann man dem großen Konkurrenten Microsoft am besten in die Parade fahren. Google Docs ist im Verlauf der letzten Jahre zu einem vollwertigen Office-Produkt mit immer mehr Groupware-Funktionen geworden. An Docs gefällt mir besonders…

  • die auf das Wesentlichste reduzierte Menüstruktur
  • die übersichtliche Dateiliste
  • der schnelle Zugriff auf die in der Cloud gespeicherten Dokumente von allen Rechnern und dem Smartphone aus
  • dass Google noch ein Zeichenprogramm obendrauf gelegt hat.

Und jetzt also noch die Möglichkeit, mit anderen bei der Zusammenarbeit zu kommunizieren. Googles Office-Lösung braucht sich vor Microsofts Office 2010 nicht zu verstecken. Die für Wave gedachten Groupware-Funktionen kommen nach und nach durch die Hintertür dorthin, wo sie sinnvoll sind. Und Wave selbst findet als Open-Source-Projekt Einsatz, etwa für Novells Vibe Cloud als Unternehmenssoftware. Produkte sterben, Ideen leben weiter.

(Jürgen Vielmeier)

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Jürgen Vielmeier ist Journalist und Blogger seit 2001. Er lebt in Bonn, liebt das Rheinland und hat von 2010 bis 2012 über 1.500 Artikel auf BASIC thinking geschrieben.