Nur 7 Prozent der Xing-Mitglieder zahlen – ihr auch?

Hayo Lücke

Ich weiß, ich weiß, Quartalszahlen sind immer eine ziemlich trockene Sache und auch ich habe regelmäßig Kopfschmerzen, wenn ich mich durch die Geschäftsberichte von Telekom und Co. wühlen muss. Dennoch: ihr wollt ja über das Geschehen am Markt informiert bleiben und deswegen gibt’s vor den Sky-Zahlen am Donnerstag jetzt einen kurzen Einblick in die neuesten Zahlen von Xing. Denn die können sich echt sehen lassen.

Denn das soziale Business-Netzwerk konnte zwischen Januar und März dieses Jahres das stärkste Mitgliederwachstum seit zwei Jahren verzeichnen. In Zahlen ausgedrückt bedeutet das, dass die Zahl der registrierten Nutzer in Deutschland, Österreich und der Schweiz um 215.000 auf 4,7 Millionen zulegte. Weltweit legte die Nutzerzahl von 9,2 auf 10,8 Millionen Nutzer zu. Allerdings nimmt weiterhin nur kleiner Teil davon Geld für einen kostenpflichtigen Premium-Account in die Hand.

Rund 759.000 Kunden (14.000 mehr als Ende 2010) überweisen monatlich Geld an Xing, um auf dem Portal Dienste nutzen zu können, die nicht zahlenden Kunden vorenthalten bleiben. Es lässt sich nun darüber streiten, ob diese rund 7 Prozent zahlende Kunden ein ordentlicher oder doch ein eher mauer Wert sind. Fest steht aber: Xing selbst würde sich deutlich mehr zahlende Kunden wünschen.

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Ordentlich läuft es auch finanziell. Der Gesamtumsatz kletterte gegenüber dem Vorjahresquartal um 24 Prozent auf 15,7 Millionen Euro. Der Gewinn legte sogar um 114 Prozent auf 2,7 Millionen Euro zu und sorgte für ein neues Rekordergebnis in der noch jungen Unternehmensgeschichte. Und dennoch: ich werde weiterhin nur meinen kostenlosen Basis-Account nutzen. Oder sollte ich meinen Chef mal anhauen, dass er mir einen Premium-Account zahlt?

(Hayo Lücke)

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Hayo Lücke hat von 2009 bis 2014 insgesamt fünf Jahre lang für BASIC thinking geschrieben und dabei über 300 Artikel beigesteuert.