Dunkel die Macht des Volkswagens ist: Greenpeace parodiert VWs Darth-Vader-Spot

Jürgen Vielmeier


Wahrscheinlich hat jeder von euch inzwischen den Volkwagen-Werbespot „The Force“ mit dem kleinen Darth Vader gesehen, der so gerne „die Macht“ hätte. Greenpeace hat ihn jetzt aufwändig parodiert. Anlass ist der Vorwurf der Umweltorganisation, Volkswagen nutze seinen Einfluss aus, um strengere Vorgaben zum Klimaschutz zu verhindern. Konzepte für Fahrzeuge mit 1-, 2- oder 3-Liter-Motor seien längst entwickelt, trotzdem setze der Wolfsburger Automobilhersteller weiterhin auf Spritschlucker.

Der erste von zwei neuen Greenpeace-Spots beginnt ähnlich wie die Volkswagen-Version mit dem kleinen Darth Vader. Ihm stellen sich aber schon bald diverse Jedis in den Weg. Prinzessin Leia und Chewbacca kommen noch hinzu, genau wie 3PO, R2D2 und eigentlich jeder, der bei den frühen Star-Wars-Verfilmungen Rang und Namen hat. Das Ende der Geschichte verraten wir natürlich nicht, aber die mächtige VW-Flotte spielt noch eine wichtige Rolle. Der Spot ist übrigens nur Teil der Greenpeace-Kampagne. Eine aufwändig gestaltete Website mit dem Titel „VW Dark Side“ ist Hauptteil der Aktion.

Greenpeace fordert auf der Website Umweltfreunde auf, bei der Aktion mitzumachen. „Unterstütze die Rebellion“ heißt es dort, VW bekämpfe zwei wichtige europäische Gesetze zum Klimaschutz. Im „Manifest der Rebellion“ schreibt Greenpeace: „Ohne die Gesetze droht der Erde dasselbe Schicksal wie Alderaan!“ Für alle Nicht-Star-Wars-Gucker: Der Planet Alderaan wurde in „Star Wars“ vom Imperium zerstört. Die Umweltaktivisten zeigen in einem Report auf Scribd, was genau bei Volkswagen ihrer Meinung nach gegen den Klimaschutz laufe. Sollte man es schaffen, VW zum Umdenken zu bewegen, gäbe es ein Happy End, das so aussieht wie im zweiten Video (Episode II – The Bright Side):

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück 50€ Amazon-Guthaben gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Selbst Volkswagen muss wohl anerkennen, dass das eine witzig gemachte, konstruktive Kritik ist. Ich habe den Automobilkonzern übrigens um eine Stellungnahme gebeten, der versprochene Rückruf lässt allerdings noch auf sich warten. Ich werde hier updaten, wenn Volkswagen sich dazu äußert.

Update: Nicht gegenüber uns, aber gegenüber Frederic Huwendiek hat VW sich geäußert. 2. Update: Nun auch gegenüber uns mit dem identischen Inhalt. Auszug:

Wir können die Kritik von Greenpeace nicht nachvollziehen. Der Volkswagen Konzern konnte die CO2-Emissionen der EU 27 Neuwagenflotte von 166 Gramm (2006) auf 144 Gramm (2010) reduzieren, dies entspricht einer Reduktion von über 13 Prozent.

(Update Ende)

Wer der Rebellion übrigens beitritt, kommt ins Jedi-Trainingscamp. Und das sieht dann so aus, wie auf der Trainingsseite meines geschätzten Vorgängers Michael Friedrichs:

(Jürgen Vielmeier)

🤝 Zins-Knaller bei Rediem Capital

Eröffne jetzt dein kostenloses Rediem Capital Festgeld und erhalte 2,75 Prozent Zinsen auf dein Geld – und das garantiert für 12 Monate!


Jetzt Zinsen sichern

Anzeige

STELLENANZEIGEN
Openstack Engineer (m/f/d)
CompuGroup Medical SE & Co. KGaA in Koblenz
Digital Marketing Manager (m/w/d)
Schwer Fittings GmbH in Denkingen
Organizational Integration Manager (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Sales Manager (m/w/d) Online Marketing
Sellwerk GmbH & Co. KG in Düsseldorf, Meerbusch, Kaa...
Sales Manager B2B für Stellenanzeigen und Soc...
Recruiting Excellence GmbH in Düsseldorf
(Junior) Social Media Manager*in (m/w/d) – Be...
Digital Vision Academy in Berlin
Performance Marketing Lead (m/w/d) – Pa...
NILO HAMBURG Inh. Niclas Tretschock in Meerbusch
Trainee Online Marketing Manager (m/w/d) Schw...
Finnwaa GmbH in Jena
Teile diesen Artikel
Jürgen Vielmeier ist Journalist und Blogger seit 2001. Er lebt in Bonn, liebt das Rheinland und hat von 2010 bis 2012 über 1.500 Artikel auf BASIC thinking geschrieben.