Verzweifelt gesucht: Ein Laptop, der cool aussieht aber nicht von Apple ist

Jürgen Vielmeier

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Lasst uns mal ein wenig gegenseitig die Köpfe einschlagen, gab’s ja schon lange nicht mehr. Bei mir steht in Kürze ein neues Notebook auf der Investitionsliste. Mein weißes MacBook wird im Dezember vier Jahre alt, schnurrt nach wie vor wie ein Katzchen und läuft schnell, aber, na ja. Ihr kennt das: Man will irgendwann mal etwas Moderneres, ich in meinem Fall vor allem Schlankeres. Es soll nicht unbedingt viel kleiner sein als 13,3 Zoll (irgendwas zwischen 11 und 15 Zoll wäre okay), aber dünner und doch deutlich leistungsfähiger als ein Standard-Netbook. Ein Kandidat wäre also das MacBook Air. Allerdings sehe ich nicht ein, 1.150 bis 1.250 Euro für ein Gerät in meiner Wunschkonfiguration zu bezahlen, wenn die Konkurrenz vergleichbare Systeme schon für die Hälfte anbietet.

Außerdem mag ich Mac OS X Lion nach wie vor nicht. Es hat meinen Arbeitsalltag bisher nicht vereinfacht, sondern eher noch erschwert. Kann gut sein, dass es nur mir so geht, aber seit dem Lion lese ich wieder mehr Bücher, weil ich einfach nicht mehr gerne am Mac sein mag. Also zurück zu Windows? Ich war fast so weit zu sagen: Sofort! Aber dann sah ich mir die Modelle an, die da in Frage kommen. Jetzt muss ich sagen: Ist ja kein Wunder, dass Apples neues MacBook Air wieder so gut ankommt und in meiner Twitter-Timeline etliche schon eins bestellt und erhalten haben. Denn wo gibt es unter den Windows-Laptops mal ein Modell, das auch optisch ansprechend wäre?

Kantig, dick, hässlich

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Die Frage muss jeder für sich selbst beantworten, das ist ganz klar. Und doch gibt es ein paar Dinge, die man auch objektiv an vielen PC-Herstellern kritisieren kann: Dass sie immer noch nicht begriffen haben, dass die meisten doch nur was fürs Auge wollen. An der „wahnsinnig starken“ Leistung von 1,6 GHz Dual Core im MacBook Air kann es ja wohl nicht nicht liegen, dass es so beliebt ist. Die Wahrheit ist doch: Kantige Kästen aus dunkelgrauem Plastik, dick fast wie zur Jahrtausendwende mit den immergleichen blinkenden Symbolen (Festplattenzugriff, Internetverbindung) an der Gehäusefront – so sehen auch heute noch die meisten Laptops aus. Hier wird immer noch allein mit Leistung geklotzt und nicht mit Aussehen.

Sony hatte sich einst angeschickt, mit seinen „Vaio“-Laptops auf Ästhetik zu setzen. Aber die aktuellen Designs der E-Serie halte ich für zu verspielt. Gut gefällt mir das Vaio Z, aber das ist nicht unter 1.750 Euro zu haben, bestimmt sein Geld wert, aber für mich zu teuer und auch nicht preiswerter als ein MacBook. Bei Samsungs Serie 9 gefällt mir das Aluminium-Gehäuse. Aber genau das wissen die Koreaner und lassen es sich mit rund 1.500 Euro für das 900X3A ebenfalls teuer bezahlen. Tja, was gäb es noch für Alternativen? Ein Lenovo IdeaPad Y560 vielleicht oder ein LG P420-N? Oder ein HP Pavillion DM1-3101? Warum eigentlich immer diese namenlosen, numerischen Bezeichnungen, die sich kein Mensch merken kann?

„Und am Ende blieb er doch bei Apple“, könnte es heißen. Soll die Geschichte wirklich so ausgehen? Welche Vorschläge habt ihr? Welche Designs gefallen euch oder haltet ihr das – wie die meisten Hersteller – auch für größtenteils vernachlässigbar? Sollten die Anbieter mehr auf coole Designs und sprechendere Namen setzen oder ist für euch alles so gut, wie es ist? Ich brenne darauf, eure Meinung dazu zu hören!

(Jürgen Vielmeier, Bild: Fujitsu)

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Jürgen Vielmeier ist Journalist und Blogger seit 2001. Er lebt in Bonn, liebt das Rheinland und hat von 2010 bis 2012 über 1.500 Artikel auf BASIC thinking geschrieben.