Skype stellt weltweiten Hotspot für iOS vor

Jürgen Vielmeier

Als ich vorige Woche in den Urlaub fuhr, dachte ich zum Glück noch rechtzeitig dran: Kurz vor der Grenze fuhr ich auf einen Rastplatz, schnappte mir mein Smartphone und schaltete mobile Daten und Daten-Roaming aus, um nach dem Urlaub nicht im Armenhaus zu landen. Hinter der Grenze fand ich leider auch nicht mehr offene WLANs als hierzulande. Mein Lob geht aber an die Schweizer Stadt Genf, die an der Uferpromenade ein offenes WLAN anbietet.

Jedenfalls kam ich kaum ins Netz, was ich ohnehin nur wollte, um meinen Freunden und meiner Familie auf Facebook kurz hallo zu sagen. An einem Campingplatz kaufte ich einen Gutschein für 6 Euro für 24 Stunden WLAN. Der Preis ging in Ordnung, auch wenn es im Prinzip sicherlich billiger ginge. Und siehe da: Skype macht es billiger. Der von Microsoft übernommene VoIP-Anbieter hat eine neue App für iOS-Systeme ab der Version 4.1 (iPhone, iPad, iPod touch) namens Skype WiFi vorgestellt. Sie ersetzt die bisherige Funktion Skype Access und erlaubt das Nutzen von mehr als 1 Million WLAN-Hotspots weltweit ab 0,05 Euro pro Minute.

Erst iOS, dann Windows Phone?

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Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich hier parteiisch bin: Denn das ist mal eine Ansage. Wenn die Mobilfunkanbieter es nicht schaffen, sich mit ihren Partnern im Ausland an den Tisch zu setzen und internationales Datenroaming zu halbwegs zivilisierten Preisen anzubieten, dann wird man sich künftig Einnahmen entgehen lassen. Das eigentlich veraltet klingende Bezahlmodell von 5 Cent (6 US-Cent, 4 britische Pence) pro Minute, ist im Ausland durchaus sinnvoll. Angesichts ansonsten streng limitierter Datenpakete, kann man mit einem solchen Modell laden und aufrufen, was und wieviel man will, solange man sich ein wenig dabei beeilt: E-Mails checken, Songs downloaden, was im Web nachschlagen, die Nachrichten checken, auf Google Maps nachsehen, wo man eigentlich gerade ist. Zehn Minuten für 50 Cent – finde ich in Ordnung.

Skype kooperiert mit Hotspot-Anbietern weltweit, darunter auch der Fon-Initiative oder Boingo. Abgerechnet wird minutengenau über Skype Credits. Das iOS-Gerät muss dafür multitaskingfähig sein – sonst würde man ja auch gar nicht bei gleichzeitigem Betrieb im Netz surfen können. Am kommenden Wochenende, Samstag und Sonntag, kann jeder die Möglichkeit bis zu 60 Minuten lang kostenlos testen. Die App ist ohnehin kostenlos. Das einzige, was mich dabei ein wenig überrascht: dass Microsoft damit Apple den Rücken stärkt. Klar ist iOS deutlich weiter verbreitet als Windows Phone 7. Aber wenn man neue Funktionen immer nur für die meist genutzten Systeme anbietet, wird sich daran ja nie etwas ändern und WP7 in der Nische stecken bleiben. Jetzt bin ich gespannt, auf welches System Skype WiFi als nächstes kommt: Android oder WP7. Was glaubt ihr?

(Jürgen Vielmeier)

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Jürgen Vielmeier ist Journalist und Blogger seit 2001. Er lebt in Bonn, liebt das Rheinland und hat von 2010 bis 2012 über 1.500 Artikel auf BASIC thinking geschrieben.