Meine Hochachtung: Fanpost an den USB-Stick

Jürgen Vielmeier


Ich muss irritiert geguckt haben, als die Mitarbeiterin am Info-Stand mir das Pressekit aushändigte. „Mein Rechner hat kein optisches Laufwerk mehr“, erklärte ich. „Sie haben die Pressemappe nicht auch noch als USB-Stick?“ Sie verneinte, und ich zog etwas nachdenklich mit einer DVD wieder ab. Infomaterial gibt es wie am Ort dieser kleinen Unterhaltung, der IFA, auf Presseterminen oder anderen Veranstaltungen fast nur noch als USB-Stick. Und der ist längst nicht mehr nur ein hässlicher, grauer Klotz. USB-Sticks sind zu einem beliebten Alltagsgegenstand geworden.

Und das hat Designer auf den Plan gerufen, die sich dem Medium mit neuen Formfaktoren genähert haben. Inzwischen bekommt man kaum noch Sticks mit weniger als 2 Gigabyte. 4 oder 8 GByte scheint inzwischen das absolute Minimum zu sein. Als kürzlich ein Personaler zu uns ins Büro kam und um einen 1-GByte-Stick bat, weil sein Autoradio größere Speicher nicht akzeptiert, konnten wir ihm nicht helfen. Die sind kaum noch zu kriegen. Der langen Rede kurzer Sinn: Der USB-Stick ist praktisch und er ist Kult. Wir haben euch deswegen in einer absolut unaufgeregten und nerdigen Bilderserie unsere schönsten USB-Sticks vorgestellt. Für Fans.

Kultig: Angry Birds sind überall. Auch auf USB-Sticks:

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück 50€ Amazon-Guthaben gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.


Datenschlüssel. Schmal geht auch:

Hier das Klappmodell:

Metallene Hülle statt Plastikdeckel und immer schmaler:

Bunt geht auch. Der Deckel lässt sich drehen und fährt den Stecker aus:

Weiße Eleganz:

Silber auf seine schönste Art:

Farben. Sie sind auf USB-Sticks selten, und wenn, dann grell:

Alu ist nicht gleich Alu:

Ein Turm, der sich vergrößern lässt:

Retro in wahrsten Sinne des Wortes:

Danke für’s Anschauen! Warum ich diesen Beitrag geschrieben habe? Weil der USB-Stick das erste Speichermedium ist, das ich mag und nach dem ich mich zurücksehnen werde, wenn ich einmal alt und grau bin. Es werden nicht die üblen Disketten sein, die so langsam luden, nicht die CDs und DVDs, die zu groß waren, um sie bequem zu transportieren und nicht einmal die SD-Karten, die zwar praktisch und klein sind, aber doch gesichtslos, weil sie alle gleich aussehen. Ich werde den USB-Stick im Gedächtnis behalten, der ohne Murren auf jedem Rechner startete, egal ob Windows, Mac OS oder Linux. Der endlich Speicher satt hatte, den man immer wiederverwenden konnte. Und der dabei auch noch gut aussah. Wahrscheinlich wird die Cloud ihn irgendwann ersetzen, aber bis dahin dürfen ruhig noch ein paar Jahre vergehen.

(Jürgen Vielmeier)

Du möchtest nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 smarte Leser bekommen jeden Tag UPDATE, unser Tech-Briefing mit den wichtigsten News des Tages – und sichern sich damit ihren Vorsprung. Hier kannst du dich kostenlos anmelden.

STELLENANZEIGEN
Openstack Engineer (m/f/d)
CompuGroup Medical SE & Co. KGaA in Koblenz
Marketing Manager (w/m/d) Schwerpunkt Online ...
Horváth in Frankfurt, Hamburg, München, Stuttgart
Kaufmännischer Mitarbeiter für den Bereich E-...
tetris Unternehmensberater GbR in Bielefeld
Werkstudent*in Teilnehmermanagement und Veran...
VDI Wissensforum GmbH in Düsseldorf
Marketing-Mitarbeiter / Social Media Manager ...
IBP International Building Products GmbH in Linden
(Junior) Social Media Manager (w/m/d) für die...
ASB Sozialeinrichtungen (Hamburg) GmbH in Hamburg
(Senior) Online Marketing Manager – (m/...
andsafe AG in Münster
Volontariat Digital Marketing (m/w/x) – 2 Jah...
ZEISS in Jena, Oberkochen (Baden-Württemberg), München
THEMEN:
Teile diesen Artikel
Jürgen Vielmeier ist Journalist und Blogger seit 2001. Er lebt in Bonn, liebt das Rheinland und hat von 2010 bis 2012 über 1.500 Artikel auf BASIC thinking geschrieben.