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Für einen guten Zweck: Nike versteigert den Nike Mag aus "Zurück in die Zukunft II"

Ich war mal auf einer Party und unterhielt mich angestrengt mit einem Gleichaltrigen. Wir waren uns erst wenig sympathisch, bis zufällig heraus kam, dass eine gleiche Filmreihe unsere Jugend, ach unser Leben, entscheidend geprägt hat: „Zurück in die Zukunft“ mit Michael J. Fox, der Film, der Zeitreisen endlich salonfähig machte. Das Eis war gebrochen. Viele Menschen aus der Zeit mögen den Film und auch den zweiten Teil, der eine interessante Interpretation der Zukunft liefert.

Da diese nur noch vier Jahre entfernt ist – der zweite Teil spielt im Jahr 2015 – dachte sich Nike, man müsse jetzt wohl mal etwas tun, um die Zukunft auch wahr werden zu lassen. Das schwebende Skateboard Hoverboard haben sie leider noch nicht erfunden. (Aber es sind ja auch noch vier Jahre Zeit.) Was Nike aber jetzt versteigert: den Nike Mag, den Schuh, den Michael J. Fox alias Marty McFly in „Zurück in die Zukunft II“ trägt. Und ein tolles Promo-Video gibt es noch obendrauf.

1.500 Modelle davon hat Nike aufgelegt und versteigert sie bis zum 18. September auf Ebay. 150 Stück davon pro Tag. Die Einnahmen sollen einem guten Zweck, der Parkinson-Forschung, zugeführt werden. Nike will den gleichen Betrag, den die Auktionen erzielen, noch einmal obendrauf legen. 50 Millionen US-Dollar sollen so zusammen kommen. Denn trauriger Hintergrund der Aktion: Michael J. Fox, der jugendliche Hauptdarsteller der drei Teile, ist schwer an Parkinson erkrankt. Die Auktion läuft seit gestern Abend. Erwartet keine Spott-Preise: Das aktuelle Mindestgebot für einen der Wundertreter liegt bei 3.950 US-Dollar.

Der Schuh hat leider keine automatische Schnürung wie im Film, wird aber von einem Akku beleuchtet, der vier Stunden lang Saft gibt. Nike hat sich hier einen tollen Werbespot einfallen lassen und dafür sogar Christopher Lloyd alias „Doc Brown“ für eine Gastrolle gewonnen, den zweiten Helden der Filmreihe:

Hier ist ein Promo-Video des Schuhs und Fox selbst wendet sich in einer Video-Botschaft auch persönlich an seine Fans:

Wäre das was für euch? Ich würde mich freuen, wenn die 50 Millionen Dollar zusammen kommen. Zur Geschichte von damals: Die besten Freunde sind wir übrigens nicht geworden. Aber wir müssen jedes Mal grinsen, wenn wir uns treffen. Das ist doch auch etwas. So, und jetzt lasst mich eine Weile in Nostalgie schwelgen. Als nächstes dann bitte erfinden: den Flux-Kompensator, der Reisen in die Zeit überhaupt erst möglich macht…

(Jürgen Vielmeier)


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Über den Autor

Jürgen Vielmeier

Jürgen Vielmeier ist Journalist und Blogger seit 2001. Er lebt in Bonn, liebt das Rheinland und hat von 2010 bis 2012 über 1.500 Artikel auf BASIC thinking geschrieben.

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