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Vorwerk Saugroboter im Test – was leistet der Vorwerk Roboter Kobold VR 100 Ok?

Die nächste Stufe der Evolution hat uns erreicht. Wir müssen nicht mehr von Hand waschen, kaum noch von Hand spülen, in Zukunft nicht mal mehr selbst staubsaugen. Denn das erledigen mittlerweile Saugroboter für uns. Firmen wie iRobot, Klarstein und Samsung haben einige untertassenartige Modelle im Programm. Preislich sind Einstiegsgeräte ab knapp 150 Euro zu haben, die meisten Geräte kosten aber ab 350 Euro aufwärts, Spitzenmodelle um die 600 Euro.

Hier will der deutsche Staubsaugpionier Vorwerk mitmischen und sich mit dem Kobold VR 100 preislich als das iPad unter den Saugrobotern präsentieren. 649 Euro beträgt die unverbindliche Preisempfehlung. Erhältlich ist der Roboter seit dem vergangenen Wochenende bei Karstadt und im Vorwerk Online Shop. Gerade also noch pünktlich, um die Nadeln unter dem Weihnachtsbaum wegzusaugen. Aber lohnt sich der teure Spaß, macht er überhaupt Spaß und wie schlägt sich das Gerät in der Praxis? Wir haben ihn getestet.

Zunächst einmal fällt auf, dass der Kobold VR 100 sich in der äußeren Form von seiner Konkurrenz unterscheidet. Er ist nur vorne abgerundet, hinten dafür kantig. Das würde es ihm technisch erlauben, auch in den Ecken zu saugen. In der Praxis verfehlte der Kobold diese aber meist um wenige Zentimeter. Er hätte die Mittel dazu, traut sich aber nicht so richtig dorthin. Schaltet man ihn ein, beginnt er, ein Zimmer nach einer vorgegebenen Bewegung abzusaugen. Freie Flächen – wir haben ihn vor allem auf Parkett getestet – werden dabei gut sauber. Auf Teppichen hat er etwas schwerer zu kämpfen, meistert aber auch diese Herausforderung.

Die mitgelieferte Elektronik macht den VR 100 durchaus benutzerfreundlich: Das Gerät lädt über Metallkontakte kabellos an einer Basisstation auf. Ein Display teilt dem Anwender mit, was der Roboter gerade macht, woran es hakt oder ob er wieder an die Steckdose muss. Letzteres – und das ist kleiner Nachteil – passiert recht oft. Wenn man die Basisstation ausstöpselt, muss man den VR 100 vor jedem Saugvorgang wieder neu aufladen, was lästig, aber meist nach wenigen Minuten erledigt ist. Hat man dem Staubsauger bereits das Saugen befohlen, beginnt er nach dem Ladevorgang selbständig damit.

Im Betrieb benimmt sich der Kobold wie eine Rampensau: Durch seine verhältnismäßig hohe Lautstärke, seine Indiskretion (er fährt einem auch schon einmal zwischen die Füße) und sein Talent, sich festzufahren, verlangt er viel Aufmerksamkeit. Und doch ist er hartnäckig und gibt bei kleineren Problemen so schnell nicht auf. Einige Hindernisse umfährt er elegant, andere stupst er leicht an, bevor er merkt, dass sie überhaupt da sind. Natürlich hakt es beim VR 100 auch da, wo man beim manuellen Staubsaugen Hand anlegen muss: Wenn Gegenstände im Raum herumliegen, wenn Kabel verlegt sind, wenn es ums Saugen an schwerer zugänglichen Orten geht. Leider scheint der Kobold nicht zu wissen, welche Art Gegenstand er jeweils vor sich hat, und so verhakt er sich auch schonmal am Fuß eines Schreibtischstuhls oder Schreibtischs.

Je nach den Gegebenheiten zu Hause saugte der VR 100 manchmal nur ein Zimmer, manchmal auch selbständig angrenzende Räume. Die eingebaute Automatik sorgte aber jedes Mal dafür, dass er von alleine zu seiner Basisstation zurückfuhr, auch wenn man ihn von Hand in ein anderes Zimmer befördert hatte. Nicht so gut für die Lebensdauer leider auch: Beim Test, den VR 100 eine Matratze absaugen zu lassen, erkannte er das Ende derselben nicht, fuhr über den Rand und hätte sich beinahe etwas gebrochen. Vorwerk informierte uns darüber, dass wir noch ein Vorserienmodell hätten. Ein Software-Update hätte inzwischen das Problem gelöst, dass die Sensoren durch Verschmutzung „erblinden“ und dann Treppen herunterfahren. Um das Update einzuspielen, muss man allerdings jedes Mal den Kundendienst aufsuchen. Selbst Updates einspielen, funktioniert leider nicht.

Ebenfalls schade, sind weitere Kleinigkeiten: Das Display zerkratzte auch ohne massives Zutun unsererseits. Das Staubfach lässt sich zwar sehr leicht öffnen, nicht aber der darin enthaltene Container, der einen Staubsaugerbeutel ersetzt. Statt darin einfach eine Klappe zu öffnen und den Staub auszuschütten, muss man umständlich den Filter herausziehen. Dabei ist es kaum zu vermeiden, dass jedes Mal Staub herunterfällt. Auch die Filter verstopfen schnell und müssen dann jedes Mal aufwändig von Hand gereinigt werden. Staub, der sich nur schwer entfernen lässt, sammelt sich auch im Staubfach unter dem Container. Das ist leider allenfalls ausreichend gelöst.

Vorwerk hat einen Sensor an der Oberseite des Saugers angebracht. Ein Schild mit dem Namen der Firma steht ab und macht den Saugroboter damit rund drei Zentimeter höher als notwendig. Eine Kleinigkeit, möchte man meinen. Aber sie hat immerhin dazu geführt, dass der Kobold nicht unter mein Staubmagnet Sofa gepasst hat, um dort auch noch zu saugen. (Wäre wohl zu schön gewesen.) Als ich einmal den Raum verließ, während der Kobold ein Zimmer saugte und 15 Minuten später wiederkam, war alles still, nur der Kobold nicht in der Ladestation. Die Seitenbürste hatte sich an einem Schnürsenkel verschluckt und den Dienst vorübergehend eingestellt. Immerhin: Der Kobold hatte sich von alleine ausgeschaltet und zeigte Fehler und Lösung im Display an.

Für eine Bewertung fehlt uns leider der Vergleich: Es war der erste Saugroboter, den wir je getestet haben. Aber irgendwie hat man das Gefühl, dass sich das in Bälde ändern wird: Der Kobold VR 100 und seine Mitbewerber sind frühe Artgenossen einer Spezies, die in nicht all zu ferner Zukunft in jedem Haushalt stehen könnte. Ideal wäre wohl, die Geräte mit einem traditionellen, abnehmbaren Stiel auszustatten. Denn es wird immer wieder Situationen geben, in denen man von Hand nachhelfen muss, wenn der Saugroboter es eben doch nicht in die Ecke oder an einem Kabel vorbei schafft.

Für dieses frühe Stadium ist der Kobold VR 100 durchaus weit entwickelt. Trotzdem sind wir noch einige Jahre davon entfernt, dass wir Saugroboter vor dem Gang zur Arbeit anschalten können und die Wohnung blitzt und blinkt, wenn wir wieder kommen. Aber wir sind ja auch noch Jahre von Wohnungen entfernt, die groß genug sind, dass sich für sie ein Saugroboter lohnt.

(Jürgen Vielmeier)


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Über den Autor

Jürgen Vielmeier

Jürgen Vielmeier ist Journalist und Blogger seit 2001. Er lebt in Bonn, liebt das Rheinland und hat von 2010 bis 2012 über 1.500 Artikel auf BASIC thinking geschrieben.

57 Kommentare

  • Interessanter Artikel aber ohne Vergleich zu anderen Geräten etwas kraftlos. Die ct hat erst vor kurzem 24 Saugroboter getestet http://bit.ly/n2KCdR falls dennoch jemand vergleichen möchte. Die online verfügbaren Saugmuster sind durchaus hilfreich.

    Gruß Guenny

  • Guter Artikel, aber auch ich denke das es die Teile noch nicht in allzu viele Haushalte schaffen werden. Es bringt ja nichts ständig selbst Hand anlegen zu müssen weil der Kumpel die Ecke vergisst, Stellen auslässt weil er nicht hinkommt und und und. Da kann man auch 500 Euro in einen gescheiten Staubsauger investieren der überall hinkommt, auch wenn man dem Kollegen dorthin helfen muss.

  • Ihr seid ja gar nicht auf eine evtl. Funktion über WLAN bzw. Internet vom Smartphone eingegangen. Das würde die ganze Sache doch interessant machen.
    Denke dabei an ungefähr ein solches Szenario:
    Staubsauger entweder per Hand am Gerät/Station programmieren, das Haus/ die Wohnung verlassen. Unterwegs bekommt man über die App eine Benachrichtung und kann die Fehlermeldung abrufen. Anhand derer ließen sich dann per Fernsteuerung mit Kamera im Saugrobotor dann z.B. Gegenstände wie die erwähnten Schreibtischstuhlfüße umrunden oder man kann den Robo aus etwaigen ähnlichen Situationen manuell heraus manövirieren.
    Hat doch zumindest den Vorteil, dass er dann nicht einfach irgendwo hängen bleibt, bis man wieder nach Hause kommt. Natürlich kann man gegen Schnürsenkel in den Reinigungswerkzeugen aus der Ferne auch nicht viel unternehmen. Außer man könnte den Fehler resetten und den Robotor trotz blockierter Bürste wieder auf Tour schicken, so dass zumindest eine gewisse Grundreinigung stattfinden kann. Und kommt mir jetzt nicht damit, dann evtl. den Nachbarn anzurufen, ob dieser nicht mal eben nach dem Staubsauger schauen und die Schnürsenkel rausfriemeln kann. Dann kann man sich den Sauger bzw. diese Idee auch gleich sparen. 🙂

  • Interessant, dass nun Vorwerk auch derartige Spielzeuge herstellt. Muss sich anscheinend doch lohnen. Aber ich halt e die Dinger wirklich nicht für brauchbar.
    Wenn man zu Hause ist will man wahrscheinlich nicht so ein nerviges Ding herumsausen sehen – außer vielleicht die ersten Tage, aber dann gehen auch mittlere Geräusche auf die Nerven.
    Und die Hoffnung, dass man die Wohnung verläßt und beim zurückkehren dann einen sauberen Boden vorfindet wird wohl nicht so schnell in Erfüllung gehen, dazu scheinen die Dinger zu oft steckenzubleiben.
    Bleibt eigentlich nur mehr der Vorschlag von Peter: Fernsteuerung mit Kamera – und wem es am Arbeitsplatz fad ist, der saugt zu Hause den Boden 😉

  • Hmm … wenn ich mir meine Wohnung ansehe, da würde so ein Spielzeug wohl komplett versagen.
    Schätz mal, für sowas braucht man eine große, kahle Wohnung mit Parkettboden. Oder nen Ballsaal.

    Dürfte noch einige Jahre dauern, bis die Dinger nicht nur funktionsfähig sind, sondern auch noch erschwinglich. Bis dahin werd ich auch die 5 Minuten haben, mein Wohnzimmer selbst zu saugen.

  • „Für eine Bewertung fehlt uns leider der Vergleich: Es war der erste Saugroboter, den wir je getestet haben. Aber irgendwie hat man das Gefühl, dass sich das in Bälde ändern wird: Der Kobold VR 100 und seine Mitbewerber sind frühe Artgenossen einer Spezies, die in nicht all zu ferner Zukunft in jedem Haushalt stehen könnte.“

    Für einen Techblog aus dem Jahr 2011 ist diese Aussage befremdlich, denn immerhin gibt es schon lange brauchbare Saugroboter (iRobot Roomba, Kärcher RoboCleaner) und in der Schweiz sowie Österreich ist der Saugroboter selbst bei Aldi schon angekommen (siehe: http://goo.gl/fHJGq).

    Beim Vorwerk Roboter handelt es sich anscheinend um eine abgewandelte Form des US-amerikanischen Saugroboters „Neato“ (siehe: http://goo.gl/G3xbP)

  • Der Review ist an einigen Stellen völlig Banane:

    1. Der Vorwerk VR-100 lädt nicht induktiv, sondern über deutlich sichtbare Metallkontakte an Sauger und Docking Station.

    2. Der silberne Aufbau mit dem Vorwerk-Logo ist nicht die „Entlüftung“, sondern der Aufbau in dem der LIDAR-Scanner, also der sich 360° drehende Laser, der die Position im Raum ermittelt, sitzt. Alles was sich unterhalb dieses Lasers, der auf ca. 9 cm Höhe sitzt, befindet, wird von diesem nicht erfasst. Für diese Fälle ist der Bumper (die Stossstange an der Stirnseite) gedacht, die dem Gerät Berührungen meldet. Die Laservermessung stösst bei stark spiegelnden Oberflächen wie Glas, Chrom und Klavierlack übrigens an ihre Grenzen.

    3. Dass die rotierende Hauptbürste Schnürsenkel frisst, ist vollkommen logisch, schließlich hat das Gerät keine Aufsichtkamera und ist mehr oder weniger dumm, da das Gehirn ein 4 Dollar Mikrocontroller ist — und dafür leistet das Gerät schon wirklich erstaunliches. Um einen Schnürsenkel oder ein Kabel auf dem Boden eindeutig als solches identifizieren zu können, bräuchte es Rechenpower und Technik, die in die Tausende geht.

    ___ Günstigere Alternative

    Wem der VR-100 übrigens zu teuer ist (EUR 649,- sind meines Erachtens happig), kauft einfach den fast baugleichen Neato XV-11 z.B. auf ebay für EUR 399,– plus Versand. (Wer es nicht weiss: Vorwerk hat den VR-100 nicht selbst entwickelt, sondern gemeinsam mit dem Hersteller des Geräts, der Fa. Neato Robotics, lediglich modifiziert).
    —> http://www.ebay.de/sch/i.html?_from=R40&_nkw=vr-100+xv-11

    (Man kann auch direkt von dem Anbieter kaufen und sich die ebay-Gebühren sparen, dann landet man bei EUR 395,– inkl. Versand).

  • Hey zusammen, wirklich interessant was man in letzter Zeit so alles über die Staubsaufroboter erfährt (nicht nur von Vorwerk). Im roombaforum kann man sich auch ausführlich informieren. Gerade über jenen Roomba oder den neuen von Vorwerk gibt es eine Menge nützliche informationen.

    @Neato Expert: Ich glaube, ich würde, wenn ich mir mal i-wann einen holen sollte (bin da immer noch sehr skeptisch), lieber den Vorwerk als den Neato bevorzugen. Der Vorwerk scheinbt ja einige sehr nützliche Dinge modifiziert zu haben und was auch nicht zu verachteb ist, ist der Service. Ich bin da jetzt nicht richtig im Bilde, aber ich müsste ja dann meinen Neato nach Amerika schicken oder?
    Vorwerk biete wohl in den Servicecenter und im Internet einen Servic bzw Ersarzteile an.

  • Hallo,

    wenn der nicht 100 % ordentlich in den Ecken rein kommt würde ich den nie kaufen. Aber sonst ist so ein Robotter genial, werr hat den lust auf Saugen.

    Gruss
    Hans

  • neato expert hat in vielem recht, ausser in der Empfehlung für das ebay Angebot. Der Haendler dort verkauft US Importe unter gesetzeswidriger Verweigerung des Rückgaberechtes. Das wirkt unseriös.
    Wer einschlaegige Foren studiert, findet dort den Hinweis, dass es für das US Gerät, den XV11 in Europa keinen Service gibt. Es empfiehlt sich, über die europäischen, ausserdeutschen Neato Vertriebswege ein XV15 zu bestellen, dass ist die euopäische Version.

  • Verdammt ich spüle noch mit Hand. Vielleicht brauchen wir auch bald nicht mehr arbeiten gehen. Das können dann ja Roboter für uns erledigen. 😉

  • Jeder, die sich ernsthaft für ein solches Gerät interessiert, sollte vor einem Kauf den ausführlichen Test in der c´t (Ausgabe 18/11) lesen.
    Danach wird man sich den Kauf garantiert nochmal überlegen.

    Wer mit technischem Spielkram seine Besucher beeindrucken will, kann natürlich zugreifen. Wer aber Hilfe für den Haushalt sucht – Finger weg.
    Wie auch der hier vorgestellte Vorwerk, sind die Dinger noch lange nicht ausgereift und taugen in der Praxis nichts.

  • Vorwerk hat da ganz klar Standortvorteile und einen wirklich guten Service. Ich habe einen Vorwerk Staubsauger und der Vertreter kommt alle paar Monate mal schauen ob mit dem Gerät alles in Ordnung ist, wartet mir den sogar umsonst und bringt Ersatzteile gleich im Köfferchen mit.
    Das ist aber denke ich alles im Produktpreis mit einberechnet.
    Trotzdem guter Service!

  • Mich reizt so´n Teil schon lange, nur liegt bei mir immer irgendwas auf dem Boden rum, was er mit Sicherheit fressen oder sich dran aufhängen würde.
    Und wer hat schon Lust, vorher die ganze Wohnung erstmal auf mögliche Fallen abzusuchen? Wenn die Biester in ein paar Jahren etwas schlauer sind, kommt auf jeden Fall einer ins Haus!

  • Ich überlege mir auch schon ständig solch ein Teil anzuschaffen, danke für diesen Test – werden denn noch weitere folgen oder ist dieser Test eine einmalige Sache von Euch?

    Gruß

    Marleen

  • Also eins sollte allen klar sein:
    Der VR 100 soll nicht den normalen Staubsauger komplett ersetzen, sondern vielmehr ergänzen. Man kann ihn täglich oder mehrmals die Woche saugen lassen und braucht nur noch 1x pro Woche oder alle 14 Tage selbst Staubsaugen.
    Und ich bin kein Vorwerk-Mitarbeiter, sondern habe mich ausführlich informiert, bevor ich den VR 100 gekauft habe.

  • Ich dachte, ich hätte den Artikel mal in Ruhe zu Ende lesen können, Moment – da klingelt es an der Haustür . . .
    Tschuldigung, ich bin wieder da.
    Es war der freundlich Herr vom Vorwerk-Außendienst. Wie immer, super korrekt gekleidet, Schlips, ein paar witzige Worte, höflich und seriös – bis die Omma kommt!

  • @Marissa
    Nee, nix gekauft.
    Der Typ will wiederkommen, sobald das Erdbeerduft-App fertig ist und das Teil unseren Dackel gassi führen kann. Aber er meinte, die Features wären bestimmt nicht vor März serienreif.

  • Der Vorwerk mischt im oberen Preissegment mit, aber es gibt hier deutlich mehr Alternativen. Die Dinger kann man praktisch einsetzen, wenn man die Wohnung „ein wenig ordentlicher“ hinterläßt. Bei mir sind einige Roombas seit Jahren autark (mit Timer) im Einsatz. Kommt man von der Arbeit nach Hause, sind die Krümel vom Vorabend weg …
    Tests der Alternativen finden sich hier: http://saugrobot.de/saugroboter-testueberblick.php

  • Ich finde solche Sachen echt super! Ein bekannter hat ein riesiges Grundstück und lässt dieses von Mährobotern sauberst mähen!! Echt genial, also finde ich ist das lästige Staubsaugen unter Tags (wärend ich in der Arbeit bin) doch von einem Roboter zu erledigen… perfekt 🙂

  • […] Rampensau und Schnürsenkelfetischist: Der Vorwerk Saugroboter Kobold VR 100 im … Das Staubfach lässt sich zwar sehr leicht öffnen, nicht aber der darin enthaltene Container, der einen Staubsaugerbeutel ersetzt. Statt darin einfach eine Klappe zu öffnen und den Staub auszuschütten, muss man umständlich den Filter herausziehen. … Read more on Basic Thinking (Blog) […]

  • trotz des eher negativen ct-tests habe ich mir den vr100 zugelegt und die zugegeben stattliche ausgabe nicht bereut. dem test kann ich in vielen bereichen nicht zustimmen:
    das öffnen und leeren des staubbehälters ist, wenn man kein absoluter bewegungslegastheniker ist, nicht das geringste problem, das säubern des filters mit einem normalen staubsauger in drei sekunden erledigt (der steht jetzt praktischerweise in der abstellkammer neben dem mülleimer)

    der vr100 reinigt planmäßig meine verwinkelte dreizimmer-altbauwohnung (parkett) und läßt keinen winkel, geschweige denn ein ganzes zimmer aus. auch die reinigung meiner beiden arabischen teppiche ist absolut zufriedenstellend. daß er auf teppichen langsamer fährt ist mir persönlich absolut wurscht, schließlich muß ich nicht selbst staubsaugen.

    für updates der software muß man keinen kundendienst aufsuchen. bei vorwerk kommt der kundendienst bekanntlich ins haus.

    mit einer gesamthöhe von lediglich zehn zentimetern kommt der vr100 fast überall hin, es sei den das sofa ist tatsächlich etwas niedrig geraten. unter meinen brühlsofa jedenfalls herrscht dank dem kobold vr100 nie gekannte sauberkeit, ebenso wie unter meinen doppelbett.

    auch das angebliche talent des robotersaugers sich festzufahren kann ich nicht bestätigen. selbst in einem stuhlbeingewirr kommt der vr100 zurecht (schneller gehts allerdings, wenn man die stühle einfach auf den tisch stellt, dauert bei mir zwei minuten am vorabend). einzelne stühle oder sesselgruppen mit etwas abstand im raum, so das der vr 100 halt durchkommt, sind kein problem.
    zugegeben sollte man die wohnung etwas robotergerecht gestalten: stühle hochstellen, socken in den wäschepuff, vor das eine oder andere kabelgewirr ein stück mitgeliefertes magnetband als barriere legen (das kann dann einfach liegen bleiben) für mich ist diese kleine „erziehung“ durch den kobold vr100 allerdings eher ein gewinn. meine bude sieht jetzt im dauerzustand deutlich aufgeräumter aus.

    da der vorwerk, was in dem test nicht ganz rauskommt, selbsttätig die ladestation aufsucht wenn er sie braucht und sie wieder verlässt wenn er geladen ist, kann ich den abschnitt über angebliche energieprobleme des vr 100 nicht nachvollziehen (es sei den der tester stöpselt jedesmal die basisstation aus, um auf diese weise den planeten zu retten. dazu bin ich aber, man möge es mir nachsehen, schlicht zu faul) abgesehen davon schafft der kobold meine dreiraumwohnung ohne nachzuladen in ca. 1,5h.

    Bei den ersten drei fahrten des vr100 war ich noch selbst anwesend, um gegebenenfalls hilfestellung zu geben. das war aber tatsächlich nur viermal nötig. die neuralgischen punkte habe ich danach eben entschärft. seitdem reinigt der kobold alleine die wohnung, während ich meinem broterwerb nachgehe. nebenbei: ich bin gärtner, das ist nicht der sauberste beruf, und der kobold muß auch ganz schön schuften, während ich dabei bin neuen dreck in die bude zu tragen.

    Zur lautstärke des vr100: nicht so laut wie mein zyklon-dyson, wobei das ding ein echtes triebwerk ist, aber kräftig. es ist möglich sich etwas über zimmerlautstärke zu unterhalten, wenn der sauger sich im selben raum befindet. nur, wie gesagt, ich befinde mich an einem anderen ort, wenn der kobold seine arbeit verrichtet. insofern ist es mir vollkommen egal.

    was der vr100 tatsächlich nicht mag sind z. bsp. extrem viele sehr lange haare (dann ist eine bürstenreingung fällig, die dauert dann schon zwei minuten), wollfäden, kleinkram der auf dem boden rumfliegt (klamotten, spielzeug, schuhe schiebt er umher) und ja, eben auch schnürsenkel. die mag aber auch kein anderer bürstenstaubsauger, glaub ich.

    zur reinigungsleistung: bis auf winkel in die der kobold bauartbedingt halt nicht reinpasst, reinigt das ding wirklich alles. kanten und ecken werden ziemlich sauber abgefahren. ich würde sagen, daß der vr100 in einem reinigungsgang ca. 98 bis 99% der befahrbaren fläche tatsächlich auch erwischt. die restlichen zwei prozent erwischt er halt im nächsten reinigungsgang.

    Fazit: der vorwerk kobold vr100 ist kein spielzeug, sondern für mich eine ebensolche echte hilfe wie meine AEG-spülmaschine. klar, manchmal ist auch bei der ein löffel nicht ganz sauber geworden, ich muß ein tab einlegen und meine damaszener-messer und handgemaltes meißner würde ich ihr auch nicht anvertrauen. aber was macht das schon, wenn sie sonst alles klaglos und jeden tag erledigt. genau so verhält es sich mit dem Vorwerk vr100. er erledigt seinen job, gut, klaglos und jeden tag.

  • Hi, habe heute im „einmal hin, alles drin“ den vr100 kennen gelernt, der mir bei einer Werbekampagne vor die Füße gefahren ist. Zurück zu Hause sofort an den PC und alles abgecheckt, was so an Bewertungen vorhanden ist. In der Hoffnung, du bist kein Mitarbeiter von Vorwerk (Gartenraumwerk), war mir diese Beschreibung die hilfreichste und nachvollziehbarste. Ich denke auch, der VR100 ist einfach eine zusätzliche Hilfe. Wer mit weißen Handschuhen die Ecken kontrolliert und dann meckert, lässt eben die Finger von dem Teil. Vor allem war das Gerät nicht so laut wie das amerikanische Gegenstück von Neato, der hört sich an wie ein Traktor, und würde auch wenn ich nicht im Hause bin hier vier Katzen an den Rand des Wahnsinns treiben. Also, Weihnachtsmann, setz das Teil mal auf meine Wunschliste. Danke!

  • Ich hab das erste mal so einen Roboter bei Bekannten gesehen, und fand ihn eigentlich auch ganz lustig. Im Endeffekt habe ich mir dann einen iRobot gekauft, und bis jetzt ist er ganz fleißig! Natürlich muss man noch hin und wieder selbst staubsaugen, aber gerade für mich – ich habe früher einfach 1x die Woche die Wohnung gesaugt – bringt das schon enorme Vorteile bei der Zeitersparnis und vor allem bei der Sauberkeit!

    Natürlich sind die Geräte noch nicht perfekt – ich sehe sie als zugegeben teures Spielzeug 😉

  • Saugroboter saugen natürlich noch nicht so gründlich, wie ein herkömmlicher Staubsauger. Insbesondere Ecken sind hier noch Schwachpunkte. Dennoch halte ich sie für mehr als ein Spielzeug, denn der größte Anteil von Staub, Haaren, Flusen und ähnlichen aufsaugbaren Elementen liegt doch in der Fläche und weniger am Rand. Dieses kann der Staugroboter problemlos erreichen und aufsaugen, so dass sich das lästige Staubsaugen per Hand auf ein Minimum reduzieren lässt. An dieser Stelle sollte man unbedingt auf eine Programmierfunktion achten, so dass das Gerät seinen Dienst dann verrichtet, wenn man nicht zuhause ist.

  • ich habe so ein teil und schon nach dem ersten mal gebe ich ihn nicht zurück!
    meine wohnung ist wohl perfekt geeignet er fährt sich nicht fest oder sonstwas, einmal knopf drücken und die hütte ist sauber man braucht nur die türen auf lassen und das staubfach reinigen

    vorrausgesetzt man hat keine messiebude aber wenn ich mir die meisten kommentare hier so durchlese wird eher das modell mutti gesucht, wird wohl noch weilchen dauern bis dahin

  • Interessanter Artikel. Wenn ich diesen aber lese, muss ich schon staunen. Von Vorwerk bin ich eigentlich besseres gewohnt. Hoffentlich ist die finale Version doch noch mal ordentlich verbessert worden, was man bei diesem stolzen Preis eigentlich verlangen könnte.

  • Ich habe mir vor einigen Monaten auch einen Kobold VR100 gekauft, und dadurch unseren Roomba ersetzt. Ich finde den Kobold insgesamt echt spitze. Die Saugleistung kommt mir deutlich stärker vor als beim Roomba, und die Navigation durch die Räume funktioniert bestens – und das auch ohne Lighthouses oder ähnlichen Schnickschnack. Selbst in unserer aktuell sehr vollgestellten Wohnung findet sich der Kobold gut zurecht.

    Einziger Punkt, den ich am Roomba wirklich besser fand, war die Fernbedienung. Ich hatte die Ladestation des Roombas früher unter dem Sofa stehen, so dass er nach dem Saugen aus dem Weg war. Zum Leeren des Staubbehälters habe ich ihn dann einfach kurz mit der Fernbedienung gestartet und unter dem Sofa hervorfahren lassen. Das geht mit dem Kobold nicht mehr. Er muss immer an einer Stelle stehen, an der man ihn gut mit den Händen erreichen kann. Und man muss ihn durch die Wohnung tragen, wenn man z.B. nur einen bestimmten Raum säubern will. Das ging mit der Roomba Fernbedienung auch etwas einfacher.

    Den Staubfangbehälter finde ich hingegen relativ gut. Der grüne Filterdeckel sitzt relativ fest, aber wenn man ihn über dem Mülleimer abnimmt sollte es mit herunterfallendem Staub auch keine größeren Probleme geben.
    Durch die vergleichsweise starke Saugleistung verfangen sich auch nur sehr wenige Haare in den Bürsen, so dass ich beim Kobold erst nach mehrmaligem Saugen auch die Bürste reinigen muss. Beim Roomba war das nach fast jedem Sauggang der Fall.

    Insofern, klare Empfehlung von mir aus! Wie gartenraumwerk hier auch schon beschrieb muss man seine Wohnung halt teilweise etwas anpassen und robotertauglich machen. Aber die positiven Effekte überwiegen auf jeden Fall, wenn man auch Spaß an solchen Gerätschaften hat. Man räumt öfter auf und lässt nicht so viel Zeug auf dem Boden herumliegen 🙂

  • also ich hab ihn mir geholt. wir haben eine 100qm² wohnung, nur laminat, und es ist GENIAL!

    wirklich sehr gutes teil, intelligent, hartnäckig und die wohnung ist spürbar sauber!!!

    ich muss auch dazu sagen, dass wir wirklich staubsaugerfaul sind. wir haben unsere wohnung nicht spürbar verändern müssen, einzig beim kabelhaufen hab ich das magnetabtrennband verlegt, so dass er dort nicht saugt.

    andere gönnen sich n kurzurlaub, ich hab mir dem kobold gegönnt und es nicht eine minute bereut. ich kann es nur empfehlen, wie gesagt, die wohnung ist spürbar sauberer, und man saugt nun 2-3x die woche.

    geeignete wohnung vorausgesetzt…
    wer sowieso mit dem gedanken gespielt hat, schaut euch das teil doch mal an, man kann sich den für 4 wochen zum ausprobieren holen, und bei nichtgefallen einfach wieder zurückgeben!

  • Wir haben uns den VR100 Saugroboter im Flagship-Store in Hamburg demonstrieren lassen. MAcht soweit einen ganz passablen Eindruck, aber mal ehrlich, das Geld investiere ich dann doch lieber in andere Dinge, zumal der kleine ja wie im Bericht beschrieben auch so seine Schwächen hat, die ein manuellen „Nachputzen“ erfordern. Insofern zwar eine nette Zeitersparnis, aber keine „fir-and-forget“-Lösung für’s Putzen und Saugen in der Wohnung.

  • Also ich habe mir den iRobot Roomba 581 gekauft, nachdem ich den Testbericht dazu auf http://saugroboter-testportal.de und die Amazon Kundenbewertungen angesehen habe. Muss sagen, für die grobe Reinigung zwischendurch ist der vollkommen ok. Die Ecken werden auch mit diesem Modell nicht 100%ig sauber, der Schmutzbehälter ist etwas zu klein geraten für meinen Geschmack und er könnte leiser sein. Aber alles in allem bin ich damit trotzdem sehr zufrieden.

    LG Sandra

  • Für Updates muss man nun allerdings nichtmehr den Kundenservice aufsuchen. Ein USB-Kabel und ein extra Programm von Vorwerk lösen das Problem.

  • Vorwerk hat eine ganze Reihe solider Staubsauger produziert – die kosten allerdings auch eine ganze Menge und die alten Modelle sind alles andere als gut für Parkettböden geeignet. Bei Staubsauger Robotern ist es – genau wie du schreibst – noch ein weiter Weg, bis sie vollständig allein und ohne Aufsicht arbeiten können. Je nach Modell machen schon kleine Teppichabsätze Probleme und der Sauger bleibt hängen. Von Vorwerk hatte ich bisher nur die Ehre normale Handstaubsauger zu testen. Bei anderen Herstellern der automatischen Saugrobotern hat die Programmierung allerdings schon sehr gut funktioniert (man kann im Normalfall Raumgröße, Anzahl der Reinigungsvorgänge und Raumform… einprogrammieren)

  • habe heute zum ersten Mal einen Kobold VR100 ausgeliehen, zum Testen. Bin total fasziniert von dem Gerät. Er hat sogar unseren Erker unter der Eckbank im Kreis gesaugt. Ist für mich schon schwierig mit dem Staubsauger da reinzukommen. Ansonsten war ich sehr beeindruckt, wieviel Dreck er weggesaugt hat in 1,15 Std. Allerdings hat er meine 130 Quadratmeter nicht ganz geschafft. Werde Morgen noch den Rest saugen. Wird auch spannend ob er wirklich dort wieder anfängt wo er aufgehört hat.
    Im Vergleich zum Kärcher V3000 der etwas leiser ist, ist er schon kernig im Sound und trotzdem habe ich das Telefon noch klingeln gehört. Der Kärcher konnte mich nicht so überzeugen. Das Zufallsprinzip beim Schmutz saugen ist sehr langwierig und er saugt auch nicht alles ein. Ecken stellen ein großes Problem dar. Die Absaugstation ist von der Idee her gut aber etwas laut.
    Der Beutel stinkt teilweise etwas. (war wohl beim Test schon länger drin)Außerdem fehlt die seitliche Randbürste um Dreck aus den Ecken zu kehren. Man merkt schon, dass er etwas in die Jahre gekommen ist. Wobei die Verarbeitung sehr robust und stabil wirkt. Generell ist beim Kächer die Bürste unten sehr schmal so dass nur eine schmale Spur gekehrt wird. Trotzdem itt nicht zu verachten, was dieser weggesaugt hat.
    Mein Fabezit: Einen Haushalt mit Tierhaaren wirklich sauber zu halten erfordert nahezu tägliches Saugen und dieses Gerät von Vorwerk erleichtert schon einiges.

  • ich habe den Saugreporter schon 2 Monate,bin langjährige Kundin…habe das ganze Sortiment.der Saugreporter ist eine Erleichterung aber er ist zu schwach der bräuchte mehr Leistung,also in meinen Schlafzimmer habe ich einen Vorwerk Teppich den saugt er sauber, aber mein Wohnzimmerteppich habe Bartagarmen da fällt immer mal Sand raus nicht zu vermeiden,er schafft es nicht komplett den Sand weg zu saugen. genauso habe einen Jack Russel Hund der verliert das ganze Jahr Haare. Ropoter schafft es auch nich die Haare auf zu saugen,lasse ihn 5- 6 mal am Tage laufen und sauge danach mit den Kobold nach,so sollte es normalerweise nicht sein.Er erleichtert aber schon einiges.

  • Bei dem Preis finde ich es irgendwie schade, dass der Vorwer es nichtmal schafft selbstständig zur Ladestation zu fahren! Denn so könnte man einfach eine schwächere Akkuleistung kompensieren, wie es bei günstigeren Modellen oft der Fall ist…

  • Ich habe dieses Kerlchen seit 2 Wochen und bin begeistert, also wenn ich teilweise diese unqualifizierten Kommentare lese, von Leuten, die Robby noch nie arbeiten sehen haben, kommt mir die Galle hoch. Als Hausfrau, die nebenbei auch noch mal locker 40 – 60 Std die Woche von zuhause aus einem Beruf nachgeht, habe ich einfach nicht die Zeit unhd Lust, mich stundenlang mit saugen zu beschäftigen. Also wird mein Schätzchen programmiert. Klar kann ich nicht allen Kram, wie Socken und Co. auf dem Boden liegen lassen, aber wer tut das denn, bevor man auch mit einem normalen Staubsauger saugt? Wer erzählt hier eigentlich, dass der Saugroboter nicht zu seiner Station zuückfindet, von wegen schwacher Akkuleistung, alles Quatsch. Robby ist gründlich und emsig(auch jetzt gerade) am ackern und zu dem Geräusch: ich kann sogar nebenbei telefonieren. Mir soll mal jemand eine Haus-oder Putzfrau zeigen, die jedesmal in jede Ecke kommt, was man beim saugen heute nicht macht, wird beim nächsten Mal gesaugt. Und was mir bei jeder Haushalthilfe auf den Geist ging, dass das Saugen nur ein rasendschnelles Ratsch – Ratsch über den Boden ist, wie soll da jeder Sauger noch die Gelegenheit zum Staubschlucken haben? Robby macht das schön langsam und stetig. Wenn man das Gemeckere dann noch sieht, dass das leeren der Staubkassette so kompliziert ist, könnte ich laut loslachen, na dann ist das Zubereiten meines Kaffees aus meiner Senseomaschine komplizierter. Aber es gibt ja immer wieder Leute, die sich in diesen Foren loslassen, wo man nur das Nuhr Zitat erwähnen kann, das da heiss: wer keine Ahnung hat, soll einfach mal die Fresse halten. Nix für ungut, aber das musste mal raus!!!

  • Ich nutze den Kobold VR100 seit 4 Monaten und bin weiterhin sehr begeistert. Jeden zweiten Tag wird meine 3-Zimmerwohnung gründlich gesaugt. Meine Wohnung ist gegenüber früher auf einem deutlich saubereren Niveau. Und darüber freue mich immer wieder.

    Zu dem Argument, dass Ecken und schmale Bereiche nicht gesaugt werden, ist meiner Meinung nach eine Ergänzung zu dem bisher Gesagten erforderlich. Warum sammelt sich denn Dreck in unzugänglichen Bereichen. Doch häufig nur, weil der Dreck, wenn er nicht weggesaugt wird, sich in der Wohnung solange verschiebt, bis er in einer der besagten Bereiche sammelt, weil dort nicht mehr wegkommt. Wir haben hier sozusagen mit Staubfallen zu tun. Vor diesem Hintergrund ist das Konzept eines Saugroboters zu sehen. Da die zugänglichen Bereiche, in denen übrigens der Hauptteil des Drecks typischerweise erzeugt wird, häufiger gereinigt werden(zum Beispiel jeden Tag), fällt auch kaum noch Dreck in den unzugänglicheren Ecken (=Staubfallen) an.

    Ich jededenfalls greife nur noch sehr selten zu meinem Handstaubsauber, um die nicht erreichten Ecken zu saugen.

  • Kann mich nur anschließen: Habe das Ding seit 6 Monaten auf 130 qm Parkett und Fliesen, dazu einen Hund, der warum auch immer ganzjährig sein Fell ablegt. Vorher war’s eine Katastrophe, jeden Tag den Handstaubsauger raus ….
    Jetzt Reinigung auf Knopfdruck und Kaffeetrinken. Die Staubfallen haben wir nicht, mag am Zuschnitt der Wohnung liegen. Infolge der Hundehaare ist der Staubsammelbehälter relativ schnell voll, und die Bürste muss regelmäßig von den langen Haaren befreit werden. Würde das Ding jederzeit wieder kaufen. Hatte übrigens vorher die amerikanische Version, die Vorwerk Variante mit Seitenrandbürste ist einfach besser. Das amerikanische Modell hat übrigens nur aus Patentgründen diese Bürste nicht und muss dann so klarkommen.

  • Hi,

    danke für den tollen Beitrag!!
    Du hast den Text schön geschrieben, hat spaß gemacht ihn zu lesen.
    Besonders haben mir die Bilder gefallen. 😉

    Liebe Grüße.

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