"Motherfucker" gesucht: Startup Tripmeister wirbt um Entwickler [Update]

Jürgen Vielmeier

Update unten.

Please excuse my French. Aber ich gebe nur wieder, was das Berliner Startup Tripmeister in einer Stellenanzeige schreibt: „Programming, Motherfucker. Do You Speak it?“ Die Berliner suchen auf diese Weise einen Back-End-Entwickler, der auch gerne gleichzeitig Mitgründer sein darf.

Ich erinnere mich gerade an meine Jugend, als der Musiker Prince (der damals noch so hieß) für seinen Song „Sexy Motherfucker“ von Sittenwächtern als „pervers“ beschimpft wurde. Die Zeiten haben sich geändert und der Begriff Motherfucker hat inzwischen einen Coolnessfaktor erreicht. Aber wie kommt man auf die Idee, damit für sich und einen Job bei sich zu werben? Ich habe den Jungs mal eine E-Mail geschickt und werde hier updaten, wenn Antwort kommt.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Apple AirPods gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

[Update, 11:30 Uhr] Mathias Domschke von Tripmeister hat mir ein paar Zeilen geschrieben. Demnach stammt der Begriff von der in Entwicklerkreisen bekannten Initiative Programming Motherfucker, die sich wiederum auf ein Zitat aus dem Film „Pulp Fiction“ beruft. Warum Tripmeister mit dieser Aktion wirbt, erklärt er so:

Trotz unserer starken Vernetzung in Berlin, zu Ex-Unternehmen und unseren Universitäten ist es echt schwer gute Talente zu finden. Vor allem im Bereich der Softwareentwicklung herrscht wirklich ein spürbarer „War of Talent“. Da muss man schon was aufbieten und zeigen was man hat.

[/Update]

Nerds nicht mehr gefragt

Was Startups angeht, ist Berlin gerade der Nabel der Welt. Jeder, der etwas auf sich hält, so scheint es, gründet hier. Und längst nicht mehr nur deutsche Gründer kommen hierhin. Spiegel Online nannte Berlin am Wochenende die „Hauptstadt des Wagniskapitals„. Für Stellenvermittlungen hat Hessam Lavi das Portal Berlin Startup Jobs gegründet. Weit über 100 Jobs sind dort bei jungen Unternehmen wie EyeEm, Herrenschmiede oder Jovoto verfügbar. Web-Entwickler gibt es aber nicht wie Sand am Meer, also muss man ganz offensichtlich mit ungewöhnlichen Mitteln um sie werben. EyeEm etwa sucht einen „Ninja„.

Was diese Stellenanzeige auch aussagt: Entwickler sollen bitteschön cool sein. Die Zeit der Nerds ist offenbar vorbei. Tripmeister soll laut Eigenbeschreibung ein neues Reise-Startup werden, um das persönliche Traumreiseziel zu ermitteln. Ob man sich businessmäßig da schon festgelegt hat, wird sich wohl erst im kommenden Jahr zeigen, wenn das Angebot startet.

Google lässt dich jetzt selbst bestimmen, welche Quellen du in der Suche häufiger siehst. Mit zwei schnellen Klicks kannst du BASIC thinking kostenlos als bevorzugte Quelle hinzufügen und damit unabhängigen Tech-Journalismus unterstützen. Vielen Dank!

(Jürgen Vielmeier)

Unser Zins-Tipp

Eröffne jetzt dein kostenloses Myntro Festgeld und erhalte 3,2 Prozent Zinsen auf dein Geld – und das garantiert für 12 Monate!


Jetzt Zinsen sichern

Anzeige

STELLENANZEIGEN
Anforderungs- und Projektmanager touristische...
trendtours Holding GmbH in Eschborn
Senior Social Media Manager (m/w/d)
J. Schmalz GmbH in Glatten
Content Editor (m/w/d) – Schwerpunkt Text
VEGA Grieshaber KG in Schiltach
Praktikant HR Marketing mit Fokus auf Social ...
Roland Berger Holding GmbH & Co. KGaA in München
Digital Redakteur & Content Creator (m/w/...
Christliches Jugenddorfwerk Deuts... in 73061 Ebersb...
Werkstudent Digital Sales & Lead Generati...
SYNGENIO AG in Frankfurt am Main
Marketing und Social Media Manager (m/w/d)
Chr. Storz GmbH & Co. KG in Tuttlingen
Social-Media-Redakteur/in (m/w/d)
MainSent GmbH in bundesweit
Teile diesen Artikel
Jürgen Vielmeier ist Journalist und Blogger seit 2001. Er lebt in Bonn, liebt das Rheinland und hat von 2010 bis 2012 über 1.500 Artikel auf BASIC thinking geschrieben.