E-Learning: Programmiersprache, Fremdsprache oder beides?

Jürgen Vielmeier

Interessanter Artikel in der „New York Times“: Viele Menschen der arbeitenden Bevölkerung entscheiden sich derzeit, statt einer Fremdsprache eine Programmiersprache zu lernen. Besonders Web- und App-Entwicklung hat es ihnen angetan.

Initiativen, um ihnen zu helfen, gibt es viele – im Web: Zum Beispiel CodeAcademy, einen Programmierlernkurs von Grundauf mit spielerischem Ansatz. Code Racer versucht als Facebook-Spiel, Menschen das Programmieren beizubringen. Und dann gäb es noch Treehouse mit Programmier- und Designlernkursen für Web und iOS. Auf Udacity gibt es praktische Anwendungsbeispiele, zum Beispiel, wie man eine Suchmaschine programmiert. General Assembly geht noch einen Schritt weiter und zeigt an praktischen Beispielen, wie das Web funktioniert, auch etwa, wie man Geld für ein Startup einsammelt.

Programmierkurse an Hochschulen und Volkshochschulen seien gut besucht, schreibt die NYT weiter. Es gehe den meisten nicht darum, Entwickler zu werden. Wichtiger sei es ihnen, das Web zu verstehen und ihren Job um Programmierfähigkeiten zu erweitern. Im Medienbereich sehr gefragt ist etwa zur Zeit der Datenjournalist, der es schafft, die Fülle an Informationen für Konsumenten in ansprechende Form zu bringen. Oft muss dafür programmiert werden.

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Zwar sind Entwicklerkenntnisse gefragt und wichtig, ich würde den Trend aber größer fassen: Es ist fast egal, was ich lernen will, ich kann es inzwischen im Web und auf mobilen Geräten tun. Und die Anwendungen werden immer besser und spielerischer. Sei es die komplette Mathematik, sei es das Rutherfordsche Atommodell oder der mitotische Zellzyklus. Sei es eine komplette Fremdsprache (eben doch) oder sei es die Theorie einer Sportart wie Tischtennis: das Web bietet mir Möglichkeiten, zu lernen, was ich will. Seien es Videos, seien es Apps, seien es Animationen, seien es Lernkurse. An anderer Stelle wird sogar schon darüber spekuliert, wie Startups Universitäten ersetzen können. Ganz aus der Luft gegriffen ist die Idee nicht. Wie nutzt ihr E-Learning? Programmiert ihr? Und wie lernt ihr am besten?

(Jürgen Vielmeier, Bild: CodeRacer)

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Jürgen Vielmeier ist Journalist und Blogger seit 2001. Er lebt in Bonn, liebt das Rheinland und hat von 2010 bis 2012 über 1.500 Artikel auf BASIC thinking geschrieben.