Post-PC-Ära: Die Wahrheit

Jürgen Vielmeier

Kürzlich ärgerte sich ein Leser über unsere zahlreichen Artikel zum Thema Post-PC-Zeitalter. Ob das denn überhaupt stimme und ob die Absatzzahlen von PCs nicht die von Smartphones und Tablets bei weitem überträfen. Berechtigte Frage! Denn klar sind die Zuwachsraten bei Tablets deutlich höher, beim iPad etwa gingen sie zuletzt jahresübergreifend um 151 Prozent nach oben. Gleichzeitig beklagen die PC-Hersteller und selbst Apple für Macs deutlich geringere Zuwachszahlen im einstelligen Bereich oder gar rückläufigen Absatz. Aber wie sieht es mit absoluten Zahlen aus? Trumpfen Smartphones und Tablets da auch auf?

Die Frage habe ich einmal an die Profis von Statista weiter gereicht und siehe da: Die Jungs haben auf meinen Wunsch hin tatsächlich eine schöne Statistik erstellt, basierend auf Zahlen und Prognosen von IDC. Daran abzulesen: Fasst man Tablets und Smartphones zusammen, ist Post-PC schon seit 2011 Wirklichkeit. Aber das ist natürlich nur die halbe Wahrheit.

Tablets und Smartphones brachten es 2011 zusammen auf 563 Millionen verkaufte Geräte, im Vergleich zu 353 Millionen Desktops und Notebooks. Diskrepanz weiter steigend. Bis 2016, so die IDC-Prognose, sollen jährlich 1,36 Milliarden Smartphones und Tablets verkauft werden, von PCs nur 518 Millionen Stück.

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Das würde aber bedeuten, dass die Verkaufszahlen von PCs weiter steigen. Desktops stagnieren, aber Notebooks verkauften sich auch in den nächsten Jahren noch sehr gut. Nicht so paradiesisch wie Smartphones, aber – und jetzt kommt die Pointe – noch deutlich besser als Tablets. Gartner legt ähnliche Zahlen vor, die – je nach Gusto – als Post-PC-Zeitalter oder eben auch das Gegenteil interpretiert werden. Post-PC? Eher Post-Desktop oder Post-stationär. Aber alles Mobile wächst, auch mobile PCs. Das hätten wir damit geklärt – oder?

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(Jürgen Vielmeier)

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Jürgen Vielmeier ist Journalist und Blogger seit 2001. Er lebt in Bonn, liebt das Rheinland und hat von 2010 bis 2012 über 1.500 Artikel auf BASIC thinking geschrieben.