Sonstiges

Frittiert eure Gadgets!

Oder, wenn sie euch zu teuer und kostbar sind, lasst das die Profis machen, die etwas davon verstehen. Genau zu diesem Zweck hat sich der Fotograf Henry Hargreaves mit der Food-Designerin Caitlin Levin zusammengetan und beliebte Gadgets in die Fritteuse gesteckt. Das iPad ist ebenso dabei wie das iPhone, ein paar In-Ear-Kopfhörer oder ein iPod. Ob man das dann noch essen sollte, steht auf einem ganz anderen Blatt (wir raten davon ab). Aber lecker sieht er schon aus, dieser frittierte Laptop in weiß.

Warum diese Aktion? Um auf die Ähnlichkeit zwischen Fast Food und Gadgets hinzuweisen, sagt Hargreaves. Technik würde, wie Essen, nur noch konsumiert. Zu viel würde weggeschmissen, sehr oft etwas Neues gekauft, obwohl noch etwas da ist. Das bekannte Laster der Überflussgesellschaft. Inspiriert haben soll Hargreaves angeblich der Japaner, der vergangenes Jahr seine Playstation Portable frittiert und dann versucht hat, sie zu essen. Wir halten euch für gewitzte Leser, die nicht auf den Kopf gefallen sind. Warnen müssen wir euch aus rechtlichen Gründen trotzdem: Frittieren: okay. Essen: bitte, nein!

(Jürgen Vielmeier, Bild: Henry Hargreaves)


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Über den Autor

Jürgen Vielmeier

Jürgen Vielmeier ist Journalist und Blogger seit 2001. Er lebt in Bonn, liebt das Rheinland und hat von 2010 bis 2012 über 1.500 Artikel auf BASIC thinking geschrieben.

11 Kommentare

  • „Ähnlichkeit zwischen Fast Food und Gadgets“???
    Welche Ähnlichkeit?
    Da fotografiere ich doch lieber meine Gadgets im geschlossenen Sarg und weise dann auf die Ähnlichkeit zu anderen Särgen hin.

    Das bekannte Laster der Überflussgesellschaft scheint eher zu sein, dass auf Teufel komm raus etwas Sensationelles geschaffen werden muss.
    Auch wenn es absoluter Humbug ist.

  • 😀 ich glaub ich werde mein iPhone mal frittieren lassen ^^

    BTW. Nette Bildstrecke… erinnert mich iwie an „Will it Blend?!“

  • Autsch… doch auf den zweiten Blick… Hmmm… Bratapfel… nein, aber mal im Ernst (geht bei dem Thema) vermutlich ist das ganze hinterher als Kunst-Idee vermarktet worden und in Wirklichkeit hat der auf seinem iPad das Bild einer Kartoffel gehabt und wollte dann wie in der Werbung mit der Blumenvase Pommes draus machen.

  • hmmm… irgendwie sehen die Bilder gefaked aus, das Macbook ist nun wirklich ganz eindeutig ne Fälschung… hoffentlich macht Apple da kein Theater 😉

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