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Die Kunst des gepflegten Pöbelns: Wie man einen Shitstorm startet

Wenn die wütende Protestlawine aus dem Web über euch herein bricht, dann ist es vielleicht schon ein Shitstorm. Das blüht aktuell dem US-Abmahnanwalt Charles Carreon, der sich mit dem Comiczeichner The Oatmeal überworfen hat.

Die Schweizer Agentur Feinheit hat im April eine Art Shitstorm-Barometer vorgestellt, ab wann eine Protestwelle noch harmlos ist und wann man wirklich schon von einem Orkan sprechen kann. Nun hat Feinheit nachgelegt und eine Anleitung erstellt, wie man eine gepflegten Shitstorm eigentlich organisiert.

Und so gibt es 10 Tipps für die hohe Kunst des wütenden Protests: Ohne Videos geht nichts, je höher die Fallhöhe, desto lauter der Aufprall. Oder auch: E-Mail-Bomben verwenden, Twitter gekonnt einsetzen, mit mehreren Protagonisten zeitgleich für Lärm sorgen und, perfide: am Wochenende losschlagen, weil dann die Kommunikationsabteilungen in den meisten Unternehmen in der Regel nur schwach besetzt sind.


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Je klarer die Rollen von David und Goliath verteilt sind, desto größer sind die Aussichten auf Erfolg. Feinheit hat diese Tipps jetzt in einer hübschen Infografik zusammengestellt:


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(Jürgen Vielmeier, Grafik: Feinheit)


Über den Autor

Jürgen Vielmeier

Jürgen Vielmeier ist Journalist und Blogger seit 2001. Er lebt in Bonn, liebt das Rheinland und hat von 2010 bis 2012 über 1.500 Artikel auf BASIC thinking geschrieben.

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