Wir benutzen Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit der Website zu verbessern. Durch deinen Besuch stimmst du dem Datenschutz zu.
Alles klar!
BASIC thinking Logo Dark Mode BASIC thinking Logo Dark Mode
  • TECH
    • Apple
    • Android
    • ChatGPT
    • Künstliche Intelligenz
    • Meta
    • Microsoft
    • Quantencomputer
    • Smart Home
    • Software
  • GREEN
    • Elektromobilität
    • Energiewende
    • Erneuerbare Energie
    • Forschung
    • Klima
    • Solarenergie
    • Wasserstoff
    • Windkraft
  • SOCIAL
    • Facebook
    • Instagram
    • TikTok
    • WhatsApp
    • X (Twitter)
  • MONEY
    • Aktien
    • Arbeit
    • Die Höhle der Löwen
    • Finanzen
    • Start-ups
    • Unternehmen
    • Marketing
    • Verbraucherschutz
Newsletter
Font ResizerAa
BASIC thinkingBASIC thinking
Suche
  • TECH
  • GREEN
  • SOCIAL
  • MONEY
  • ENTERTAIN
  • NEWSLETTER
Folge uns:
© 2003 - 2025 BASIC thinking GmbH
SOCIAL

Ende der Goldgräberstimmung: Foursquare muss um Investoren kämpfen

Adrian Bolz
Aktualisiert: 21. November 2012
von Adrian Bolz
Teilen
Foursquare-Team bei der Arbeit. Das Unternehmen sucht derzeit händeringend nach neuen Kapitalgebern.

Die Social-Media-Plattform Foursquare braucht Geld. Nicht viel. Eine mittlere zweistellige Millionen-Summe. Ein vergleichsweise geradezu läppischer Wert. In der jüngeren Vergangenheit genügte es einem aufstrebenden Unternehmen scheinbar ein halbwegs akzeptables Konzept vorzulegen, indem die Worte Social, Media, Targeting, User, Web oder Mobile vorkamen und das Geld ergoss sich in Strömen über die vielversprechenden Firmen. So ehedem auch über Foursquare.

Die Meisten von euch werden das dahinter stehende Prinzip kennen. Bei Foursquare können User mittels App erspähen, wer sich denn gerade in ihrer Nähe aufhält. In welchem Geschäft, in welchem Restaurant. Zudem lassen sich Bewertungen abgeben und, ganz im Sinne des Gamification-Gedankens, Trophäen gewinnen – etwa wenn ich beispielsweise ein Restaurant öfter als ein anderer „Foursquare“-Nutzer besucht habe. „Foursquare“ sammelt dabei fleißig Bewegungsdaten und versucht daraus Schlüsse auf das Konsumverhalten der Nutzer zu ziehen, die, wer weiß, einmal verdammt viel Geld wert sein könnten. Für die Nutzer ist das Ganze eine nette Spielerei! Die aber schnell langweilig werden dürfte? Lohnt das mittlerweile etwas schal schmeckende Konzept also weitere Investments?

Bislang schien es auf die Unwissenheit der Investoren und auf ein geradezu geniales Marketing der Startups zurückzuführen zu sein, dass junge Social-Media-Unternehmen ohne schlüssiges Monetarisierungsmodell von Geldgebern überhaupt einen müden Dollar für Investitionen erhalten haben. Ich kann mir lebhaft vorstellen, wie euphorisch eine in Marketinglatein abgehaltene Präsentation über die Gewinnversprechen und Wachstumsraten auf einen Finanzier wirken muss. Natürlich zeigen hier alle Pfeile steil nach oben. Als Beispiel wird vermutlich Facebook angeführt, denn auch dort waren die Wachstumsmargen ja schließlich gigantisch.

Wer treibst sich gerade wo herum? Foursquare zeigt es.
Wer treibt sich gerade wo herum? Foursquare gibt Auskunft.

Oh! Verdammt! Facebook. Hat die Aktie nicht seit Börsengang rund 40 Prozent ihres Ausgabewertes eingebüßt? Hat sie, und spätestens Facebooks Börsengang-Fiasko dürfte einmal mehr veranschaulicht haben, dass zahlreiche Unternehmen in der Branche gnadenlos überbewertet sind. Den Investoren könnte diese Tatsache noch egal sein, sofern Ihnen rechtzeitig der gewinnbringende Exit gelingt, aber auch der ist ja wieder abhängig von der Unwissenheit Dritter.

Und auch die scheinen mittlerweile klüger denn zuvor. Nur so ist zu erklären, dass Foursquare laut „Wall Street Journal“ derzeit erhebliche Probleme damit hat, ein Investment von 50 Millionen US-Dollar einzutreiben. Noch Monate vor dem Facebook-Börsengang kaufte „Spark Capital Partners LLC“ den Foursquare-Mitarbeitern bereitwillig Anteile im Wert von 30 Millionen US-Dollar ab. Zu diesem Zeitpunkt wurde das Unternehmen auf einen Wert von 760 Millionen US-Dollar geschätzt. Im Juni 2011 strich Foursquare noch problemlos ein Investment von 50 Millionen US-Dollar ein. Unter den Geldgebern war ebenfalls „Spark Capital Partners LLC “ vertreten.

Damals wie heute jedoch scheint unklar, wie aus den 25 Millionen Usern, von denen zudem nur acht Millionen Nutzer die App dann auch tatsächlich wenigstens einmal im Monat nutzen, Gewinn zu schlagen ist.  Immerhin: Foursquare erwartet für 2012 Einnahmen in Höhe von 2 Millionen US-Dollar durch den Verkauf von Gutscheinen. Wow! Für ein derart hoch bewertetes Unternehmen ist das ein durchweg lächerlicher Wert. Zum Vergleich. Facebook konnte in seinem vierten Jahr einen Umsatz von 153 Millionen US-Dollar vorweisen. „Twitter“ brachte es im vierten Jahr auf immerhin 45 Millionen US-Dollar. Potentielle Investoren wenigstens halten sich derzeit zurück und das, obwohl Dennis Crowley, Chief Executive von Foursquare, mächtig die Werbetrommel rührt. Bei einer jüngeren Präsentation vor möglichen Investoren gab er den Schätzwert des Unternehmens mit 760 Millionen US-Dollar an. Glaubhaft wird er den Wert indes nicht vermitteln können.

Fred Wilson, Partner des Foursquare-Geldgebers „Union Square Ventures“ hingegen glaubt fest an sein Investment. Demnach solle möglicherweise erst eine relativ große Menge an Nutzern angezogen werden, bevor man sich darauf konzentriere, Geld zu verdienen. Ein berechtigter Einwand, möglicherweise aber verkehrt herum gedacht. Das Konzept sollte vor dem Wachstum bereits stehen.

Twitter-Investor Todd Chaffee hingegen scheint die Zeichen der Zeit erkannt zu haben. Im „Wall Street Journal“ bemerkt er: ”Die Unternehmen müssen realisieren, dass die Bewertungen zukünftig niedriger ausfallen werden. Der Hype neigt sich dem Ende zu.”

Du möchtest nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 smarte Leser bekommen jeden Tag UPDATE, unser Tech-Briefing mit den wichtigsten News des Tages – und sichern sich damit ihren Vorsprung. Hier kannst du dich kostenlos anmelden.

STELLENANZEIGEN
Social Media Manager (m/w/d) Presse & Öff...
HPM Service und Verwaltung GmbH in Hamburg
Sachbearbeiter:in (w/m/d) Öffentlichkeitsarbe...
Stadt Frankfurt am Main - DER MAG... in Frankfurt am...
Praktikum Employer Branding – Social Me...
DOUGLAS Group in Düsseldorf
HR Manager (m/w/d) Recruiting & Social Me...
Dierkes Gruppe GmbH in Dortmund
Senior Manager E-Commerce (m/w/d)
Fliegl Agro-Center GmbH in Kastl
Marketing Manager (m/w/d) Communications &amp...
Baugenossenschaft Wiederaufbau eG in Braunschweig
Social Media Manager (m/w/d)
DIAL GmbH in Lüdenscheid
Content Producer (m/w/d)
BAUHAUS in Mannheim
THEMEN:FacebookFoursquareStart-upsX (ehemals Twitter)
Teile diesen Artikel
Facebook Flipboard Whatsapp Whatsapp LinkedIn Threads Bluesky Email
vonAdrian Bolz
Folgen:
Adrian Bolz lebt und arbeitet als Online-Redakteur in Köln. Liebt neben den Weiten des Webs auch die Kultur – im weitesten Sinne. Adrian hat von 2012 bis 2013 für BASIC thinking geschrieben.
EMPFEHLUNG
goneo eigener Chatserver-2
goneo: Dein eigener Chatserver für Teams, Familie & Freunde
Anzeige TECH
naturstrom smartapp
Smart Charging: Schnell und einfach E-Auto laden mit der naturstrom smartapp
Anzeige GREEN
eSchwalbe
E-Roller-Deal: Jetzt eSchwalbe für nur 29 Euro im Monat sichern
Anzeige TECH
Testimonial LO

»UPDATE liefert genau das, was einen perfekten Newsletter ausmacht: Kompakte, aktuelle News, spannende Insights, relevante Trends aus Technologie & Wirtschaft. Prägnant, verständlich und immer einen Schritt voraus!«

– Lisa Osada, +110.000 Follower auf Instagram

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung

LESEEMPFEHLUNGEN

Elon Musk Klage Apple OpenAI Grok X App Store
BREAK/THE NEWSMONEY

Wittert Verschwörung: Peinlich-Klage von Elon Musk gegen Apple und OpenAI

Aerostiletto High Heels Pads Höhle der Löwen
MONEY

High Heels Pads: 9 Fragen an die Aerostiletto-Gründerin

Social Media Verbot Altersgrenze Internet Smartphone Verbot
SOCIAL

Statt Social Media-Verbot: Erwachsene sollten die Schulbank drücken

WhatsApp IP-Adresse deaktivieren Datenschutz Privatsphäre
SOCIAL

WhatsApp: Linkvorschau deaktivieren und Daten schützen

Klaviyo
AnzeigeTECH

Was ist Klaviyo – und warum nutzen es so viele Online-Shops?

Meta Mark Zuckerberg KI Strategie Rechenzentren
BREAK/THE NEWSTECH

KI-Strategie von Meta: Mark Zuckerberg packt die Brechstange aus

Mehr anzeigen
Folge uns:
© 2003 - 2025 BASIC thinking GmbH
  • Über uns
  • Mediadaten
  • Impressum
  • Datenschutz

HAMMER-DEAL mit 45 km/h:
eSchwalbe für 29€ pro Monat

eschwalbe

Anzeige

Welcome Back!

Sign in to your account

Username or Email Address
Password

Lost your password?