Kompakter Zusatzakku für diverse Tech-Geräte

Tobias Gillen

Zugfahrt nach Hause, noch fünf Stationen, genauso viel Prozent gibt das Akku des Smartphones noch her, die Hände werden feucht, der Puls geht in die Höhe… So oder so ähnlich, vielleicht nicht ganz so dramatisch, geht es dem ein oder anderen Smartphone-Nutzer regelmäßig. Mobiles Internet, Apps, Spiele, SMS und Mails sind ja schön und gut, ohne Akku aber nunmal nicht drin. Die MIPOW-PowerTubes können da weiterhelfen.

MIPOW PowerTube 2200 © Tobias Gillen

Für meinen Test habe ich den MIPOW 2200 PowerTube zur Hand. Hauptsächlich für iPhone und iPod entworfen, kann der 2200 mAh-starke Zusatzakku auch etliche andere Geräte laden. Darunter Nintendos 3DS, DS und DS Lite, Sonys PlayStation Portable und Samsung-, LG-, Nokia- und SonyEricsson-, Blackberry, HTC- und Motorola-Geräte. Zwecks der vielen ladbaren Modelle finden sich in der Verpackung neben dem eigentlichen PowerTube etliche Adapter.

Der 8 x 2 Zentimeter kleine Zusatzakku liegt gut in der Hand, ist leicht und sieht schlicht aus. Über das passende Kabel kann er einfach an das iDevice angeschlossen werden. Die anderen Geräte müssen über ein mitgeliefertes Universalkabel und den entsprechenden Adapter angeschlossen werden.

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„Bis zu 6 Stunden mehr Power“

Doch mal fernab von äußerlichen Gegebenheiten: Was bringt der PowerTube denn eigentlich wirklich? MIPOW verspricht auf der Verpackung „bis zu 6 Stunden mehr Power“. Für die fünf Stationen bis nach Hause dürfte das reichen. Meine Erfahrung zeigt, dass noch weit mehr aus dem Zusatzakku rauszuholen ist. Für knapp eine komplette Ladung hat er gereicht, was bei mir etwa 14 Stunden Smartphone-Nutzung bedeutet (variiert natürlich und hängt von vielen Faktoren ab). Die neueren PowerTubes versprechen sogar noch mehr Zusatzleistung.

MIPOW PowerTube 2200-1 © Tobias GillenProblematisch wird es beim Transport der PowerTubes. Wenngleich man schon weitaus unpraktischere Gadgets gesehen hat, müssen gerade die kratzervermeidenden Nutzer aufpassen, wie sie iDevice und PowerTube in der Hosentasche transportieren. Das Kabel ist leider recht kurz und lässt in dieser Hinsicht wenig Spielraum. Die mitgelieferte Tasche hilft, ist aber auch keine Komplettlösung.

Für 34,99 Euro ist der PowerTube 2200 – übrigens in deutlich mehr Farben zu haben als die neuen iPhones 5C – ein teurer Spaß. Wer wirklich derart von seinem Akku abhängig ist, kann das Geld guten Gewissens investieren – das Gerät hält, was es verspricht. Abschalten und die restlichen Stationen die verbeiziehende Landschaft genießen, kann aber auch nicht schaden…

Anmerkung: Bei dem hier vorgestellten Gerät handelt es sich nicht um ein vom Hersteller zur Verfügung gestelltes Exemplar. Es wurde zu Testzwecken aus eigener Tasche bezahlt und unabhängig getestet.

Bilder: © Tobias Gillen

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Tobias Gillen ist Geschäftsführer der BASIC thinking GmbH und damit verantwortlich für BASIC thinking und BASIC thinking International. Seit 2017 leitet er zudem die Medienmarke FINANZENTDECKER.de.