Im Test: Das neue Google Nexus 7 macht (fast) alles richtig

Marcel Petritz

Anzeige

Mit der zweiten Auflage des Nexus 7 will Google seinen Anteil im Tablet-Markt weiter ausbauen, angesichts der famosen Ausstattung zum Kampfpreis dürfte dies wohl gelingen.

nexus-7-2013

Der 7-Zoll-Touchscreen liefert eine Auflösung  von satten 1.920 x 1.200 Pixeln, das ergibt eine Pixeldichte von 323 ppi. Zum Vergleich: Der direkte Konkurrent, das Samsung Galaxy Tab 3 7.0, bietet lediglich 170 ppi. Entsprechend gut machen sich hochauflösende Fotos und Videos, die Android-Oberfläche erscheint ebenfalls knackscharf. Auch mit seinen inneren Werten kann das Nexus überzeugen: Ein Quadcore-Prozessor mit 1,5 Gigahertz und einem Adreno 320-Grafikchip sowie 2 Gigabyte Arbeitsspeicher sorgen in jedem Szenario für mehr als ausreichend Leistung. In unserem Test konnten wir auch bei aufwändigen Anwendungen und Spielen wie Dungeon Hunter 3 oder Iron Man 3 nicht einen Ruckler feststellen.

Unser Testgerät verfügt über 16 Gigabyte internen Speicher, davon sind in der Praxis rund 12,3 Gigabyte auch wirklich nutzbar. Wie bereits beim ersten Nexus 7 hat Google beziehungsweise Hersteller Asus auf einen MicroSD-Anschluss verzichtet. Trostpflaster: Dafür ist der interne Speicher blitzschnell verfügbar, sobald das Nexus mit einem PC oder Mac verbunden ist.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Beats-Kopfhörer gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

nexus-7-2013-2

Nackte Zahlen: Akkulaufzeit & Benchmarks

Google gibt eine Akkulaufzeit von 9 Stunden bei der Wiedergabe von Videos an, Surfen soll bis zu 10 Stunden möglich sein. Im Großen und Ganzen hat unser Test die Angaben bestätigt: Nach 7,5 Stunden war bei YouTube-Videos Schluss, offline dauerte die Wiedergabe von HD-Videos 11 Stunden an.

Auch bei den Benchmarks gibt sich das Nexus 7 keine Blöße und positioniert sich weit vorne in der Leistungsskala. Im 3DMark Score Ice Storm erreichte das Tablet unter Extreme-Einstellungen 6.534 Punkte, auf  Unlimited bescherte uns das Gerät 10.119 Punkte. Der Android-Benchmark AnTutu 3.4 erreichte 20.584 Punkte. SunSpider 1.0.1 brauchte für einen Durchlauf (Chrome 29)  1.167 Millisekunden.

Also, alles super?

Leider nein, einen Anlass zur Kritik gibt es: Der Ein-/Ausschalter sowie die Lautstärke-Wippe sind gelinde gesagt eine kleine Katastrophe. Die Knöpfe reagieren schwerfällig und bieten überhaupt keinen klaren Druckpunkt. Zudem sind die Tasten nicht seitlich angebracht, sondern  etwas auf die Rückseite gerutscht, was bei mir zu einer recht krampfhaften Handhaltung geführt hat, sobald die Tasten gebraucht wurden.

Eine sinnvolle Neuerung stellt dafür Android in der aktuellsten Version 4.3 dar, dass Google-typisch erstmalig auch nur Nexus-Geräten vorbehalten bleibt. Die Neuerung von Android sind zwar nicht bahnbrechend, bringen aber durchdachte Verbessrungen mit. Da wären beispielsweise die neuen Benutzerkonten, die es ermöglichen, eingeschränkte Accounts anzulegen. Dies dürfte vor allem Nexus-Nutzern mit Nachwuchs gefallen. Auch unter der Haube haben die Android-Entwickler Hand angelegt. So werden nun OpenGL ES 3.0 und Bluetooth AVRCP 1.3  unterstützt.  Zudem beherrscht Android 4.3 nun auch den TRIM-Befehl zur Optimierung des Flashspeichers. Auf diese Weise soll verhindert werden, dass Android-Geräte mit steigender Nutzungsdauer an Performance verlieren.

Fazit: Viel Leistung zum bezahlbaren Preis

229 Euro für die 16-GB-Version – derzeit gibt es nicht mehr Tablet fürs Geld. Die technischen Daten sprechen für sich, die Leistung wird auch in Zukunft noch lange ausreichen. Bedenkt man, dass Google die Nexus-Geräte bei der  Bereitstellung von Updates bevorzugt behandelt, stellt das Nexus 7 derzeit das beste Tablet seiner Klasse dar. Wer mehr Speicher benötigt, kann für 269 Euro zur Variante mit 32 GB greifen. Soll das  Nexus 7 zusätzlich zum WLAN mit LTE/HSPA+  ausgestattet sein, werden 349 Euro fällig.

Übrigens:  Die von „heise“ geschilderten Probleme einiger Nexus-7-Nutzer, die einen übersensiblen oder ignoranten Touchscreen bemängeln, konnten wir im Test nicht feststellen.

Zum Abschluss die technischen Daten des Nexus 7  im Überblick:

  • Betriebssystem: Android 4.3 (Jelly Bean)
  • Display: 7- Zoll-Touchscreen
  • Auflösung: 1.920 x 1.200 Pixel  / 323 ppi
  • Prozessor:  Snapdragon S4 Pro 1.5GHz
  • Grafik: Adreno 320 / 400 MHz
  • RAM: 2 GB
  • Speicher: Intern 16 GB oder 32 GB
  • Abmessungen 114 x 200 x 8,65 mm
  • Gewicht: 290 Gramm WLAN, 299 Gramm LTE
  • Anschlüsse: MicroUSB 2.0 (SlimPort fähig), 3,5 mm Klinke
  • Konnektivität: WLAN 802.11a/b/g/n 2,4 + 5 GHz, Bluetooth 4.0, NFC
  • Kamera: Vorne: 1,2 MP, Hinten: 5 MP Autofokus
  • Sensoren: Beschleunigungsaufnehmer, Geomagnetischer Sensor und Lichtsensor
  • Akku: 3.950 mAh, Qi-kompatibel
  • Sonstiges: GPS

Bilder: Foto/Screenshot

Zins-Knaller bei der NIBC!

Eröffne jetzt dein kostenloses NIBC Tagesgeld und erhalte bis zu 2,75 Prozent Zinsen auf dein Geld – bei täglicher Verfügbarkeit!


Jetzt Zinsen sichern

Voraussetzungen gelten, Anzeige

STELLENANZEIGEN
Senior SAP Consultant FI/CO (f/m/div.)
Bosch Gruppe in Wetzlar
Vertriebsingenieur (Ingenieur Maschinenbau / ...
a2tec GmbH in Hamburg
Digital Marketing Manager (m/w/d)
Schwer Fittings GmbH in Denkingen
Personalberater (m/w/d)
Ratbacher GmbH - Karriere bei Rat... in Stuttgart, M...
Organizational Integration Manager (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Vehicle Testing Lead (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Sales Manager (m/w/d) Online Marketing
Sellwerk GmbH & Co. KG in Düsseldorf, Meerbusch, Kaa...
Sales Manager B2B für Stellenanzeigen und Soc...
Recruiting Excellence GmbH in Düsseldorf
Teile diesen Artikel
Informatiker, Online-Redakteur und ehemaliger Nerd bei BASIC thinking. Interessiert sich für Gaming, Film und Fotografie und hat von 2012 bis 2013 für uns geschrieben.