Selbstvermarktung für Social Medians im Netz: vizify.com (Teil 4)

Tobias Gillen

Egal, in welcher Branche man tätig ist: In Zeiten der Digitalisierung ist es jedem zu raten, sich ein wenig selbst zu vermarkten. Das kann neue Kunden ansprechen, aber auch neue Kontakte bringen. In unserer Reihe „Selbstvermarktung für Social Medians im Netz“ stellen wir Dienste vor, die schnell und einfach schicke Webpräsenzen erstellen können. Den Anfang hat about.me gemacht, weiter geht es nun nach RebelMouse und Pixelhub.me mit vizify.com.

Anmeldung

Die Anmeldung bei Vizify.com ist einfach und nicht nur über einen eigenen Account, sondern auch über das Autorisieren mit Diensten wie Twitter möglich. Vizify verspricht eine „personal website powered by your data“ – und nein, die NSA unterstützt den Dienst nicht dabei, man gibt seine Daten über die Autorisierungen freiwillig preis.

Social Media-Integration & Funktionalität

Der Aspekt der Social Media-Integration hängt dementsprechend bei Vizify sehr hoch. Vizify erstellt dynamische Seiten, die schön simpel aufgebaut und schön animiert sind. So kann man sich etwa eine Übersichtsseite erstellen, auf der alle Unterseiten zusammenlaufen und dort Namen, Beruf, Motto und Co. hinterlassen.

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Auf den Unterseiten kommt dann die Social Media-Stärke von Vizify zum tragen. Man kann eine schöne Seite erstellen mit Links zu den eigenen Profilen im Netz, eine animierte Seite mit dem bisherigen Lebenslauf, Seiten mit Instagram-Bildern oder sonstige Funktionen durch Verbindungen mit Facebook, LinkedIn und Co.

Zusätzlich bietet Vizify die Möglichkeit, Seiten mit bedeutenden Zitaten oder Standorten zu füllen. Der Masse an Unterseiten sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Vizify eignet sich gut, um sich auszutoben – nennenswerte Vorkenntnisse braucht man nicht, alles ist schnell und einfach erstellt, aber genauso schnell wieder gelöscht.

Auffindbarkeit

Die Seiten sind über vizify.com/username zu finden. Bei Vizify hat man aber nicht das Gefühl, dass hier irgendein nennenswertes Netzwerk hinterstecken würde – demnach bleibt es bei der Auffindbarkeit bei der URL.

Der Preis

Vizify ist – wie alle anderen vorgestellten Dienste auch – in seinen Grundfunktionen gratis. Über ein Upgrade können aber noch zusätzliche Funktionen freigeschaltet werden. Schade ist hierbei, dass man für das kleine Upgrade (3,33 US-Dollar pro Monat) keine eigene Domain bekommt, sondern nur mehr Unterseiten und Einbett-Möglichkeiten. Einzig das Premium-Paket für 6,99 US-Dollar pro Monat bietet alles an – inklusive einer zur Domain passenden E-Mail-Adresse.

Fazit: Vizify benötigt Zeit

Auch Vizify ist empfehlenswert, wenn man sich eine Seite für die Selbstvermarktung einrichten möchte. Insgesamt würde ich about.me und pixelhub.me aber klar vorziehen. Vizify ist mir persönlich zu verspielt, ich verstehe einige Vorgänge nicht und finde, dass man zu wenig selbst anpassen kann.

Jedoch gilt auch hier: (Zumindest testweise) Einrichten schadet ja nicht. Nur sollte man sich darüber im Klaren sein, dass das mitunter einfach mal ein paar Minütchen dauern kann. Vizify bietet viele Möglichkeiten und Funktionen – und die wollen entdeckt werden.

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Tobias Gillen ist Geschäftsführer der BASIC thinking GmbH und damit verantwortlich für BASIC thinking und BASIC thinking International. Seit 2017 leitet er zudem die Medienmarke FINANZENTDECKER.de.