BSI: 16 Millionen E-Mail-Adressen gekapert – Test empfohlen

Tobias Gillen

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Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat eine Website mit einem Sicherheitstest geschaltet. Dort sollten dringend die eigenen E-Mail-Adressen geprüft werden.

Sicherheitstest machen

Wie das Bundesamt mitteilte, wurden bei einer Analyse von Botnetzen rund 16 Millionen gestohlene Online-Identitäten entdeckt. Gekapert wurden sowohl E-Mail-Adresse als auch das zugehörige Passwort. Inzwischen seien die betroffenen Adressen dem BSI übergeben worden, das daraufhin seiner „gesetzlichen Warnpflicht“ nachgeht und einen Sicherheitstest geschaltet hat.

Auf der BSI-Seite kann man seine E-Mail-Adresse(n) eingeben. Anschließend bekommt man einen vierstelligen Code angezeigt, der – insofern man betroffen ist – als Betreff in der E-Mail vom BSI steht. Bekommt man keine E-Mail, sollten die eigenen Daten erst einmal sicher sein. Betroffenen werden hingegen in der E-Mail Ratschläge gegeben, wie sie ihre Privatsphäre wiederherstellen können.

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Dazu zählt allerdings nicht nur, das Passwort von der E-Mail-Adresse zu ändern. Durch den Angriff wurde vermutlich Malware auf dem Computer installiert. Zudem sollte man überprüfen, ob man sich mit selbiger Mail-/Passwort-Kombination auch an anderer Stelle angemeldet hat, etwa in sozialen Netzwerken oder bei Online-Shops.

Sichere Passwörter sind Pflicht

Erst jüngst hat die Analyse von SplashData die Runde gemacht, in der die schlechtesten Passwörter 2013 ausgewertet wurden. Auf Platz 1: „123456“, gefolgt von „Password“ und der Ziffernfolge 1-8. Am Beispiel des millionenfachen Identitätsdiebstahl sieht man erneut, wie wichtig ein sicheres Passwort ist. Dazu mehr in unserer Verschlüsselungs-Reihe oder im dazugehörigen E-Book.

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Bilder: Hacker using laptop / Shutterstock; SplashData

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Tobias Gillen ist Geschäftsführer der BASIC thinking GmbH und damit verantwortlich für BASIC thinking und BASIC thinking International. Seit 2017 leitet er zudem die Medienmarke FINANZENTDECKER.de.