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Apple öffnet sein Beta-Programm für OS X

Tobias Gillen

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Die Beta-Versionen von neuen Betriebssystemen sind immer eine spannende Sache, nicht nur für Entwickler und diejenigen, die damit tatsächlich arbeiten müssen. Auch viele Neugierige wollen möglichst früh wissen, was es bald Neues gibt. In der Regel sickert von den Entwicklern dann immer irgendwas durch und es gibt schon vorab alles Wissenswerte in den einschlägigen Blogs. Apple öffnet sich aber nun selbst für die Öffentlichkeit.

OS X

„Seed Program“ frei zugänglich

Schon bei iOS 7 gab es vorab die Möglichkeit für Nicht-Entwickler, die Beta-Versionen auf ihren iPhones zu installieren. Damals konnte nicht abschließend geklärt werden, ob es sich dabei um ein Versehen seitens Apple handelte oder bewusst so gewollt war. Nachdem die Option aber auch bei den folgenden Betas nicht entfernt wurde, konnte wohl von Letzterem ausgegangen werden. Nun gibt es dafür einen neuen Hinweis.

Denn auch bei Mac OS X löst Apple die Fesseln. Ab sofort können alle Nutzer über das sogenannte „OS X Beta Seed Program“ auf die Betas für OS X Mavericks zugreifen. Ob das auch für die kommenden OS X-Versionen gilt, ist aber unklar. Bislang musste man sich für ca. 100 US-Dollar bei Apple einen Entwicklerzugang kaufen, nun soll es auch ohne gehen.

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Marktforschung for free

Dazu muss man sich einfach mit seiner Apple-ID im „Seed-Program“ anmelden und eine Geheimhaltungsvereinbarung unterzeichnen, damit sensible Infos aus den kommenden Versionen nicht öffentlich werden. Ob Apple bei der Schar an neuen Testern darauf nun noch so sehr die Finger halten kann – fraglich.

Immerhin einen Vorteil hat die Neuerung für Apple: Durch die vielen neuen Augen dürfte der Konzern mehr Feedback zu Problemen und Lücken bekommen. In letzter Zeit hatte es in dem Bereich ja öfter mal Negativschlagzeilen gegeben. Vielleicht will Apple damit aber auch ein bisschen Marktforschung betreiben. Etwa für das möglicherweise geplante Design-Update für OS X 10.10 – das sich optisch an iOS 7 annähern soll. Auf das Feedback der „großen Community“ könnte Apple dann besser reagieren.

Bild: Screenshot

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Tobias Gillen ist Geschäftsführer der BASIC thinking GmbH und damit verantwortlich für BASIC thinking und BASIC thinking International. Seit 2017 leitet er zudem die Medienmarke FINANZENTDECKER.de.