Instagram pusht sich mit großem Update

Tobias Gillen
Insta-Krams

Instagram

Nachdem das Update auf Version 6.0 von Instagram bei mir – warum auch immer – etwas länger gedauert hat, ist es nun endlich auch hier in Köln angekommen. Ein paar Worte dazu von einem Instagram-Fan.

Es geht wieder um die Bilder

Ich nutze Instragram nur sporadisch und wenn, dann als Tool, um tolle Momente wie Sonnenuntergänge oder Buch-Signierstunden festzuhalten und mit meiner überschaubaren Anzahl an Abonnenten zu teilen. Zudem auch hin und wieder mal, um mich ein bisschen inspirieren zu lassen. Hat man einmal die richtige Mischung von Abonnements gefunden, kann Instagram wie ein Ausflug in eine andere Welt sein.

Nun gut, seit dem Facebook-Kauf für eine Milliarde US-Dollar, was rückblickend betrachtet wohl ein Schnäppchen für Zuck war, hat sich einiges verändert. Instagram hat einige Design-Updates bekommen, einige technische Änderungen wurden vollzogen und nach wie vor wird an einer funktionierenden Idee der Monetarisierung gearbeitet. Nun, mit Version 6.0, sollte es aber endlich wieder um das Hauptaugenmerk gehen: Bilder. Und Videos.

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Nicht übernehmen, bitte!

Dafür hat Instagram ein dickes Update springen lassen. Dessen Stärke spielt es insbesondere beim Bildbearbeiten aus, wo viele neue Funktionen dazu gekommen sind. So kann man nun einfacher zwischen Filtern und Bilderrahmen wählen, die Helligkeit passt sich automatisch an und es gibt 10 neue Funktionen, darunter Wärme, Sättigung, Hervorhebungen oder Schatten. Zudem soll es Verbesserungen beim Upload und den Sharing-Funktionen geben.

Insgesamt, finde ich, ist das Update ein guter Schritt. Es trägt dazu bei (ganz im Interesse von Instagram und Facebook), dass man noch weniger auf externe Apps setzen muss beim mobilen Bilderbearbeiten. Die Funktionen und deren Erreichbarkeit überzeugen. Allerdings sollte Instagram aufpassen, dass es sich nicht übernimmt. Die Nutzer schätzen das Einfache, das Schmale, die mobile Performance. Entsprechend sollte man es bei den neuen Funktionen wohl erst einmal belassen und die App nicht noch mehr aufblasen.

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Tobias Gillen ist Geschäftsführer der BASIC thinking GmbH und damit verantwortlich für BASIC thinking und BASIC thinking International. Seit 2017 leitet er zudem die Medienmarke FINANZENTDECKER.de.