„Sproutling Baby Monitor“: Mit diesem Gadget sollen frischgebackene Eltern mehr Schlaf und Entspannung finden

Jürgen Kroder

Eltern zu werden ist eine spannende Herausforderung: Schlaflose Nächte, kaum Freizeit, die sozialen Kontakte schlafen ein und das Liebesleben … na ja, reden wir nicht darüber. Das alles soll sich mit der Erfindung eines Start-Ups von ehemaligen Google- und Apple-Mitarbeitern ändern. Oder zumindest soll vieles leichter werden.

sproutling

Smarte Gadgets für Babys – na endlich!

Wenn es um den Körper von Erwachsenen geht, hat die Industrie viele Ideen. Von Kalorienzähl-Apps über Smart-Watches bis hin zu Fitness-Trackern in kuriosen Ausprägungen: Für jedes Bedürfnis gibt es das passende Gadget. Aber was ist mit Kleinkindern? Deren Zustand überwachen wir mit Babyphonen – und mit den wachsamen Augen von Erwachsenen. Eigentlich ein komischer, untechnischer Zustand im 21. Jahrhundert.

Hier kommt der „Baby Monitor“ von Sproutling ins Spiel. Dabei handelt es sich um ein Wearable, eine Ladestation und eine App. Das Herzstück ist natürlich das Wearable, das man mit einem Gummiband am Fußknöchel seines Nachwuchses befestigt. Der „Baby Monitor“ ist vollgestopft mit verschiedenen Sensoren. Er misst den Herzschlag, die Körpertemperatur, die Bewegung und Position. Darüber hinaus erfasst das smarte Band die Temperatur, die Helligkeit und die Lautstärke im Raum.

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Die Daten werden an die Smartphone der Eltern übermittelt, wo sie mit der Sproutling-App den Zustand des Kleinkindes sehen können, egal ob sie gerade alleine im Wohnzimmer bei einem Film sitzen oder in der Badewanne liegen. Der „Baby Monitor“ ist vereinfacht gesagt ein extrem intelligentes Babyphone. Klasse!

Mehr Privatleben dank einem „Killerfeature“

Ein Feature gefällt mir besonders gut: Aufgrund der erhobenen Daten berechnet die App, wann ein schlafendes Baby voraussichtlich aufwachen wird. Eltern, die sich auch mal etwas Zweisamkeit oder Erholung gönnen wollen, dürften darüber jubeln.

Wer sich vor Begeisterung gleich einen „Baby Monitor“ zulegen will, wird leider in seiner Euphorie ausgebremst: Die Erfindung von Sproutling ist noch nicht verfügbar, sie soll im Frühjahr 2015 erscheinen. Sofern genügend Geld zusammen kommt. Erst wenn das Start-Up über Vorverkäufe 50.000 US-Dollar (umgerechnet 37.400 Euro) oder mehr eingesammelt hat, wird aus dem Konzept ein kommerzielles Produkt. Wer das unterstützen möchte, kann auf der offiziellen Webseite für 249 Dollar (180 Euro) ein Modell vorbestellen.

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Bild: Sproutling

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Jürgen bezeichnet sich als Blogger, Gamer, Tech-Nerd, Autor, Hobby-Fotograf, Medien-Junkie, Kreativer und Mensch. Er hat seine unzähligen Hobbies zum Beruf gemacht. Und seinen Beruf zum Hobby. Obwohl er in Mainz wohnt, isst er weiterhin gerne die Maultaschen aus seiner Heimat.