Plastik-Cyborg: Martialischer Roboterarm mit LEGO gebaut

Sven Wernicke

LEGO regt die Kreativität von Groß und Klein an. Kein Wunder, sind die dänischen Plastiksteine so vielseitig wie noch nie – auch dank Zusätzen wie Mindstorms oder anderen cleveren Erweiterungen. Diese weiß der Tüftler Diavo Voltaggio auch anzuwenden. Sein Mark VI zeigt eindrucksvoll die Möglichkeiten. Nur wozu sollte der martialische Roboterarm zu gebrauchen sein?

brickstorm

Im Rahmen der BrickFair LEGO Convention baute Diavo Voltaggio an seinem Hightech-Arm aus Plastik. Mark VI steht für den sechsten Prototypen, den der gute Mann im Laufe der Jahre entwarf. Das aktuelle Modell hebt sich deutlich von ähnlichen Konstruktionen anderer Hobbybastler ab, denn das Gerät wird über den eigenen Arm gestülpt und kann mittels kleiner Sensor-Tasten im Inneren kontrolliert werden. Die Buttons steuern die riesigen Finger, entsprechende Motoren sorgen für die erstaunlich geschmeidigen Bewegungen. Alle Gliedmaßen können unabhängig voneinander benutzt werden. Zusätzlich gibt’s noch Platz für ein Smartphone und LEDs – weil sie gut aussehen.

Ein Gewinner

Diavo Voltaggio verbaute Teile vom LEGO Mindstorms EV3-Robotikset, das LEGO auch regulär verkauft. Zusätzlich kamen etliche reguläre Bausteine zum Einsatz. Eigenen Aussagen zufolge benötigte der Schöpfer sehr viele Abende, um Mark VI fertigzustellen. Für die Programmierung brauchte er eine Stunde. So oder so lohnte sich die Mühe, denn auf der BrickFair LEGO Convention gewann Voltaggio den ersten Preis im Bereich „Best Mindstorms Brickee“. Der Award ist übrigens sehr amüsant, wie ein Foto von der Statue zeigt.

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Und nun? Letztlich ist der Mark VI freilich nur eine Spielerei, ein Experiment, ein exemplarisches Beispiel für die Flexibilität von LEGO. Mehr wird aus diesem Arm-Monstrum vermutlich nicht. Aber das ist auch besser so…

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Foto: Youtube

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Sven liebt Gadgets. Vor allem verspielte, verrückte, aber auch lustige, unkonventionelle und praktische. Er hat 2014 ein paar Beiträge zu BASIC thinking beigesteuert.