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Digitaler Scheiß: Warum Kinder nicht unterm Aluhut aufwachsen sollten

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geschrieben von Guido Augustin

Meine Oma hatte Angst vor dem Telefon. Es war ihr unheimlich, als sie das erste Mal mit einem ihrer Kinder durch die Leitung und nicht von Angesicht zu Angesicht sprach. Doch sie verstand schnell, welche Vorteile die neue Technologie ihr brachte. Meine Oma wurde zum Telefon-Profi – ohne den persönlichen Kontakt deswegen zu kappen oder auch nur zu vernachlässigen.

Als ich die Tage auf XING einen Beitrag des Waldorf-Funktionärs Henning Kullack-Ublick las, der fordert, Kinder bis zum Alter von 12 Jahren von „Computern“ fernzuhalten, fragte ich mich drei Fragen:

  1. Wieso lese ich so etwas auf XING, da will ich mich doch vernetzen?
  2. Ist der Mann noch bei Trost, Kindern erst ab 12 Jahren Zugang zu digitaler Technologie geben zu wollen?
  3. Wie können wir und unsere Kinder vernünftig mit Technologie umgehen?

Die Antwort auf Frage 1 (XING ist die neue Bunte) gehört nicht hierher, die Antwort auf Frage 2 (bei Trost?) ist ein klares „nein“, etwas differenzierter möchte ich Frage 3 betrachten: Wie also mit Fortschritt umgehen?

Wir können uns weiße Spitzenhäubchen aufsetzen, den Boden hinter unserer kleinen Farm beackern und unsere Kinder selbst unterrichten. So leben wir (vielleicht) kontaminationsfrei, glücklich und zufrieden unterm Aluhut. Also so, als wäre meine Oma brav in ihrem Häuschen in Nierstein geblieben, hätte kein Telefon bekommen, wäre nie nach Italien in Urlaub gefahren – ich muss immer noch lachen, wenn ich an den Spaghetti-Knoten denke, den sie so mühsam auf die Gabel gedreht hatte und der direkt vor ihrem offenen Mund platzte, bis sie die widerspenstigen Nudeln mit dem Messer auf Normalmaß stutzte.

Handystrahlung rottet uns alle aus?

Anders gesagt: Wir können uns technologischen Neuerungen verschließen, weil wir sie für unnütz, schädlich oder Teufelszeug halten. Schwierigkeit dabei: Wie beurteilen, was taugt und was nicht. Als der Sicherheitsgurt eingeführt wurde, warnte die Fachwelt vor Herzinfarkten bei Unfällen, als die ersten Eisenbahnen im 19. Jahrhundert rollten, fuhr die Angst vor mikroskopischer Zerrüttung des Rückenmarks („Railway Spine“). Handystrahlung müsste längst die halbe Menschheit ausgerottet haben und warum wegen Smartphones an Tankstellen nicht permanent Feuerbälle durch die Stadt rollen, ist mir ein Rätsel.

Wie häufig steht der Akzeptanz von Neuerungen Ignoranz entgegen, gemischt mit der Unfähigkeit und dem Unwillen, sich weiterzuentwickeln. Welch Abgründe tun sich da auf: Kollegin Kerstin Hoffmann berichtete kürzlich, am Flughafen mit einem Manager eines deutschen Konzerns geplaudert zu haben. Sie habe mit einem Kunden an dessen digitaler Kommunikationsstrategie gearbeitet. Seine Antwort: „Digitale Kommunikationsstrategie? E-Mail schreiben oder was?“

Umgekehrt warne ich dringend davor, jede Weiterentwicklung kritiklos an- und aufzunehmen. Wir sind ja alle ein bisschen J. R. Oppenheimer, wenn wir alles machen, was machbar ist. Die eigentliche Herausforderung: Bewerten, welchem Trend wir folgen möchten und welchem nicht. Immer doof, wenn die neue Supergadget-Sau schneller wieder aus dem Dorf heraus galoppiert, als ich das triumphierend in meine sozialen Netzwerke posten kann. Wer kennt noch Flip, diese extracoolen handlichen Video-Pocket-Camcorder? Und Second Life?

Von „Computer“ zu reden ist maximal gestrig

Der bereits erwähnte Henning Kullack-Ublick, Vorstand im Bund der Freien Waldorfschulen (BdFWS), begeht in seinem Debattenbeitrag mehrere folgenschwere Fehler. Den ersten hat er mit viel zu vielen Unternehmern dieses Landes gemein: Er denkt bei „Digitalisierung“, „Technologie“ und „Fortschritt“ an „Hardware“ und „Software“. Doch damit springt er zu kurz, denn die Digitalisierung läuft über Plattformen, oder um mit Sascha Lobo in bester Absicht zu skandalisieren, den „Plattform-Kapitalismus“. Allein von „Computer“ zu reden ist maximal gestrig. Es geht um Plattformen wie Facebook, Amazon und Google, aber auch Uber, AirBNB oder Tesla. Letzteres diskutiere ich leidenschaftlich gerne mit Benzin-im-Blut-Boys, aber sie verstehen es einfach nicht: Tesla baut keine Autos, sondern stellt eine Plattform.

Der nächste Fehler: Die Frage lautet nicht, ob uns eine bestimmte Entwicklung gefällt oder nicht. Von den Spitzenhäubchen-Trägern mal abgesehen, funktioniert „geh doch nach drüben!“ digital nicht. Für die Jüngeren: Das war ein West-Bonmot. Wenn jemand über das BRD-System meckerte, wurde ihm nahegelegt, doch in die DDR überzusiedeln. Anders gesagt: Wir können uns der technologiegetriebenen Entwicklung nicht entziehen, auch nicht, wenn wir noch keine 12 Jahre alt sind. Ausklinken aus dem System nicht vorgesehen.

Was wir tun müssen – und das ist der dritte Fehler Kullack-Ublicks – ist eine differenzierte Auseinandersetzung mit digitalen Technologien. Mein Schlüsselwort dafür: Kulturtechnik. Darunter fassen wir alle möglichen Errungenschaften der Menschheit, beispielsweise Bestattung, Tätowierung und Bartpflege. Aber auch alles, was mit Bild, Schrift und Zahl zu tun hat. Für solche Kulturtechniken gibt es an der Humboldt sogar ein eigenes Institut. Es geht also darum, den Umgang mit digitalen Errungenschaften erst noch zu lernen, denn den beherrschen wir keineswegs, bloß weil es Digitales gibt.

Apfelbäumchen pflanzen können hat ja auch gedauert

Um in das Eingangsbild mit meiner Oma zurück zu finden: Wir müssen lernen, mit dem Telefon umzugehen, müssen testen, erfahren und verstehen, was es bedeutet, mit einem anderen Menschen über eine Leitung zu reden anstatt persönlich. Wir müssen kalkulieren, was es kostet, die eine oder andere Technik einzusetzen und verantwortungsvoll damit umzugehen. Aber bitte keine Panik, auch wenn ganze Branchen davon leben: Wie lange hat es gedauert, bis unsere Vorfahren Kulturtechniken drauf hatten, bis sie Feuer machen, Hähnchen braten und Apfelbäumchen pflanzen konnten, bis sie wussten, was ein Rad ist, wie Farben entstehen und warum Blitze einschlagen?

Also gehen wir es an: Achtsam, sorgfältig und weltoffen.

P.S.: Kinder sollen im Schlamm spielen, mit Fingerfarben malen und auf Bäume klettern. Dafür gibt es keine App. Aber für vieles andere Sinnvolle.

Der Autor: Guido Augustin ist Geschäftsführer Kommunikation bei dem analysebasierten Beratungsunternehmen forum! Für „Guidos Wochenpost“ schreibt er über tolle Texte, mehr Geschäft und ein schöneres Leben. „Guidos Wochenpost“ kann man hier abonnieren.


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Über den Autor

Guido Augustin

Guido Augustin ist Geschäftsführer Kommunikation bei dem analysebasierten Beratungsunternehmen forum! Für „Guidos Wochenpost“ schreibt er über tolle Texte, mehr Geschäft und ein schöneres Leben. „Guidos Wochenpost“ kann man hier abonnieren.

15 Kommentare

  • Henning Kullak-Ublick vertritt eine klare Position, etwas streng, aber wichtig. In dieser Kritik hier sind nur einige Punkte reflektiert, die Frage nach den Konsequenzen tauchen hier nur zum Teil auf. Wie ich Herrn Kullak-Ublick verstehe, möchte er einfach den Kindern Zeit geben, wesentliche Dinge zu erfahren, die uns als Menschen ausmachen und dann Schicht für Schicht dazugeben. Technologie ist ein Hilfsmittel für uns zu leben. Mehr und mehr lebenswichtig, aber nie mehr als ein Hilfsmittel. Wenn es zum Lebenssinn wird, besteht die Menschheit im heutigen Sinne nicht mehr, es ist dann einfach eine andere Welt. Wobei vielleicht Menschen, die in dieser neuen Welt leben später nicht verstehen werden, wie wir uns heute das nicht wünschen konnten. In der Diskussion braucht es aber klare Eckpfeiler um die Bandbreite des Themas zu erkennen. Es geht auch darum, dass wir mit der Technologie die Fähigkeit verlieren, einfach „zu sein“ und nicht dauernd „etwas zu tun“ oder es geht darum, wirklich starke Emotionen zu erleben, wie zum Beispiel Trauer oder Einsamkeit. Hier ist Louis CK zu dem Thema https://www.youtube.com/watch?v=5HbYScltf1c

  • Naja, das ist ja nun doch eine starke Verkürzung dessen, was in meinem Beitrag steht. Mit Blick auf Ihre Antwort zu Ihrer Frage 2 erspare ich mir eine detaillierte Antwort, aber so viel sei doch gesagt: Es geht mir keineswegs um Aluhüte, sondern um eine stufenweise Weltaneignung, bei der die Verbindung mit der „analogen“ Welt der digital vermittelten Beziehung vorausgeht. Wer sich etwas genauer mit dem Waldorfkonzept zur Medienmündigkeit befasst, wird schnell merken, dass digitale Medien keineswegs verteufelt, sondern von der Hardware über das Programmieren bis zur Analyse ihrer Wirkungsweise behandelt und eingesetzt werden. Aber wir erlauben uns, dabei nicht nur die Frage der Handhabbarkeit, sondern auch die nach der individuellen und konstitutionellen Reife zu stellen.

    Übrigens lohnt mal ein Blick in einen Bericht der New York Times, der die Waldorfschule im Silicon Valley zum inhalt hat: http://www.nytimes.com/2011/10/23/technology/at-waldorf-school-in-silicon-valley-technology-can-wait.html?_r=0

    Mehr zum Waldorf-Ansatz in der Medienerziehung gibt´s in unserer Broschüre Struwwelpeter 2.0: http://www.waldorfschule.de/fileadmin/downloads/blickpunkt/Medienbroschuere_Struwwelpeter_2.0.pdf).

    • Lieber Henning Kullak-Ublick,

      vielen Dank für Ihren Kommentar zu meinem Debattenbeitrag. Bitte lassen Sie mich zuvorderst festhalten, dass wir beide uns als Kolumnisten begegnet sind, insofern ist die Tiefe der Inhalte und die Führung der Argumente sicher eine andere als in anderen Publikationsformen – so viel zu Frage 2 und den Aluhüten.

      Tatsächlich glaube ich gar nicht, dass wir weit auseinander sind. Beide plädieren wir für einen bewussten, umsichtigen und kritischen Umgang mit Technologie. Auch finden Sie in mir einen Verfechter von Reformschulen, auch wenn mir die Lehre Maria Montessoris näher steht als jene Rudolf Steiners, Erstere wirkt auf mich durchlässiger für Weiterentwicklung.

      Der wesentliche Unterschied zwischen unsereern Standpunkten scheint mir darin zu liegen, dass Sie bei der Heranführung an die digitale Welt ex post werten und ausschließen, während ich eher dazu rate, die aktuelle Lebenswirklichkeit anzuerkennen und sich aktiv mit ihr auseinander zu setzen. Wenn Sie schreiben „in der 12. Klasse ist dann auch das Internet in seinem prinzipiellen Aufbau zu behandeln“, fällt dies für mich unter die Kategorie „weltfremd“.

      Wir können nicht so tun, als gäbe es die starken Kräfte a la Apple, Google, Ali Baba, Facebook, Snapchat, Netflix u.v.m. nicht oder sei erst ab 12 Jahren freigegeben. Das kaufen uns unsere Kinder nicht ab …

      Beste Grüße

      Guido Augustin

  • In der 12. Klasse geht es um eine ANALYSE der Funktionsweise des Internets. Im Text steht aber, dass Internetrecherchen (nachdem sie mit Büchern geübt wurden) ab der siebten Klasse durchaus sinnvoll sind. Das ist sogar eine Zwischenüberechrift.
    Mit Verlaub: Wenn schon Sie als erwachsener und sicher intelligenter Blogger mit einem Reflex reagieren, ohne den Widerspruch zum behandelten Text zu bemerken, spricht das doch sehr für meine These, dass Kinder zur Nutzung digitaler Medien zuerst gewisse Basiskompetenzen erwerben sollten, u.a. in ihrem Textverstehen.
    (Bitte verstehen Sie das nicht als billige Retourkutsche: Das Beispiel ist einfach zu verführerisch …)
    Ich empfehle Nichteinhaltung die Lektüre unseres „Struwwelpeter 2.0“

    • Großartige Replik, vielen Dank, Chapeau! Auch ich verliere lieber einen Freund als einen guten Gag!

      Tatsächlich habe ich das ungenau gelesen. Bitte gestatten Sie mir jedoch hier den freundlichen Hinweis, dass die Verantwortung für unerwünschte oder ungenügende Rezeption nicht alleine beim Empfänger zu suchen sein darf. Aber das ist ein anderes Thema, mit dem wir Marketingmenschen im Kundendialog Tag für Tag zu kämpfen haben.

      In der Sache scheitert der Hinweis auch daran, dass ich einer Generation angehöre, die sich in einer Klasse über einen einfachen Taschenrechner in der Schule gefreut hat, in der selbst Waldorf-Schüler bereits online sind.

      In der Sache bleibe ich zumal: Siebtklässler erstmals ans Web zu lassen und erst mit Zwölftklässlern zu analysieren, was da abgeht, scheint mir die Realität zu verleugnen. Und auch mit Büchern zu üben, was dann online fortgeführt wird, klingt ein bisschen, als solle man seine kindlichen Erfahrungen als Badewannenkapitän auf die erste eigene Atlantiküberquerung übertragen – es sind komplett andere Sportarten, oder, um in meiner Terminologie zu bleiben, andere Kulturtechniken.

      Liebe Grüße
      Guido Augustin

  • Ehrlich gesagt hatte ich bei Überschrift deutlich mehr erwartet als diesen oberflächlichen und bisweilen polemischen Beitrag (in dem es dann auch noch nur zu einem kleinen Teil um Kinder geht). Das ist doch leider etwas dünn, erst Recht dann wenn man bei anderen das Fehlen einer differenzierten Auseinandersetzung bemängelt. Die vermisse ich hier komplett, ebenso wie einen kompetenten Rat oder gar einen gangbaren „Mittelweg“.

  • Was erwarten denn hier alle? Die domain ist doch unmissverständlich…

    Der link zu Louis c.k. jedoch, kann es besser nicht auf den Punkt bringen.

    Was das tatsächlich fatale für die nächste Generation aus meiner Sicht ist, ist der Umstand, dass sie nicht mehr in der Lage sein werden zu verstehen, was echte Privatsphäre bedeutet.

    Aber weiter im modernen Verständnis der Welt:
    (Ahhh..mist. jetzt ist mit der alu Hut verrutscht.. Moment)
    Die Theorie mit der Verschwörung, wo isn die bloß hin? Die letzte Ausgabe der Lügenpresse, ist natürlich noch da 🙁

    Naja, so sind sie eben die linken spinner…

    Waldorf? Waren das nicht die, die ihre Schüler an die Stühle fesseln und sie dann nötigen ihren Namen zu tanz?

  • Schöner Artikel.
    Meiner Meinung nach sollte früh eine Desensibilisierung stattfinden; soll heißen: Die digitale Welt gehört zum Alltag und sollte auch Teil der kindlichen Erziehung sein. Ich, als nun vierfacher Vater (84er Jahrgang), wuchs mit Radio, Fernsehen, Gameboy (ab 7) und eigenem PC (ab 10) auf. Das erste Handy gab’s mit 16, Internet hatten wir erst, als ich schon 17 war. Mir wurden in puncto Konsumierung von Medien wenig Steine in den Weg gelegt. Trotzdem war ich viel draußen und von 10 bis 20 sogar Leitungssportler. Die Allgegenwärtigkeit von Medien aller Art hat sie über die Jahre für mich gänzlich normalisiert. Ich verstehe die Vorzüge des internetgebundenen Smartphones sowie den Genuss guter Bücher, ich kann sowohl mit Thesauren und Lexika als auch Google Translate und Wikipedia umgehen (man beachte den Vergleich von Mehrzahl zu Einzahl). Fernsehen betreibe ich genauso bewusst, genauso wie das Surfen im Internet, Arbeiten und Spielen am PC oder Zeit mit meiner Familie zu verbringen.
    Ich kenne aber auch andere Fälle: Meine Exfrau, ich lernte sie damals mit 16 kennen, sie war Waldorfschülerin, wuchs sehr behütet in Watte und Alufolie gewickelt auf… zumindest waren ihre Eltern der Meinung, ihrer Tochter täte waldorfsche Kontrolle gut. Auf zu viele Details möchte ich nicht eingehen; nur so viel: Sie durfte kaum bis gar nicht fernsehen oder an den PC. Selbst mit 16. Als wir irgendwann zusammenzogen, holte sie von jetzt auf gleich alles nach: Fernsehen und PC, stellenweise im 12-Stunden-Marathon, gleichzeitig oder im Wechsel. Eine Ausbildung hat sie bis heute nicht, dafür aber nach wie vor weltfremde Ansichten. (Info am Rande: Ich bin gelernter Anwendungsentwickler und mittlerweile Gesellschafter im eigenen 3-Mann-Hightech-IT-Startup).
    Ich möchte betonen, dass ich kein Waldorfgegner bin. Der alte Steiner war für seine Zeit eigentlich sogar sehr modern, doch sind es die heutigen Waldorfpädagogen, die seine Lehren nicht in die Neuzeit portieren können und somit dieser Schulform den nachgesagten Nachkriegsbeigeschmack verleihen. Schade eigentlich, denn selbst Eurhythmie, als Bewegungslehre, hat seine Daseinsberechtigung.

    • Die Zeiten ändern ich zwar und man kann sich dem nicht komplett entziehen, aber nicht alle neuen Dinge sind automatisch auch gut und die Folgen von falschen Entwicklungen sind leider oft erst nach Jahren bei den Betroffenen zu beobachten.

      Das sprengt aber den Rahmen von Kommentaren, sonst verfallen wir in gegenseitige Polemik wie die beiden Herren weiter oben.

  • Der Bundesrat der Schweiz berichtet zu denAuswirkungen der Strahlung von Handy & Smartphone:

    „Es besteht begrenzte Evidenz für eine Beeinflussung der Durchblutung des Gehirns, für eine Beeinträchtigung der Spermienqualität, für eine Destabilisierung der Erbinformation, sowie für Auswirkungen auf die Expression von Genen, den programmierten Zelltod und oxidativen Zellstress bei Expositionen mit Strahlung im Intensitätsbereich des ICNIRP-Grenzwertes für lokale Belastung.“

    http://www.bakom.admin.ch/dokumentation/gesetzgebung/00512/04869/index.html?lang=de&download=NHzLpZeg7t%2Clnp6I0NTU042l2Z6ln1acy4Zn4Z2qZpnO2Yuq2Z6gpJCDfX5%2Cf2ym162epYbg2c_JjKbNoKSn6A

    https://www.parlament.ch/centers/eparl/curia/2014/20143149/Bericht%20BR%20D.pdf#page=9

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