Digitales

#rpTEN: Mein persönlicher Nachbericht

republica rpTEN
geschrieben von Markus Werner

Ich habe für BASIC thinking direkt von der 10. re:publica in Berlin berichtet. Die rpTEN ist nun vorbei. Vier tolle Tage, gefüllt mit lauter schönen Erinnerungen. Ich lasse die Konferenz nochmal Revue passieren. Welche Talks waren meine absoluten Highlights? Wie war das Hostel und was habe ich erlebt?

Die 10. re:publica ist vorbei und ich bin wohlbehalten in Leipzig gelandet. Aus Berlin habe ich viele schöne Eindrücke, neues Wissen und zahlreiche positive Erinnerungen mitgenommen. Der diesjährige Titel der re:publica „TEN is NET“ und das damit verbundene zentrale Thema „Selbstreflexion“ fand ich für die digitale Avantgarde sehr treffend. Auch auf mich bezogen passt das Motto gerade sehr gut. Seit Jahren prägen wir die digitale Gesellschaft, dabei sollten wir uns selbst jedoch nicht vergessen. Daher ist es wichtig, über den Tellerrand direkt in den Spiegel zu blicken, sich selbst zu betrachten und zu hinterfragen.

Das Veranstaltungsprogramm an den drei Tagen war auch in diesem Jahr sehr bunt, sodass eigentlich jeder für sich passende Sessions finden konnte. Der Fokus lag unter anderem auf Virtual Reality, Immersive Arts und re:fugees. Nebenbei war auch Snapchat der absolute Renner. Hierzu hat Johnny Haeusler in seiner Wired-Kolumne noch etwas geschrieben. Er glaubt: „Ihr wollt Snapchat doch gar nicht verstehen!“ Damit könnte er vermutlich sogar recht haben.

Rückblickend auf die re:publica war das Event, wie im Vorjahr, ein tolles Erlebnis. Meine Berichte könnt ihr auf BASIC thinking nachlesen – Vorbericht, Tag 1, Tag 2, Tag 3 und eine Bildergalerie gibt’s auch noch. Abschließend möchte ich noch etwas zu meinem Hostel schreiben und euch meine Highlights auflisten. Einen Großteil der re:publica-Talks findet ihr mittlerweile auf YouTube.

Hostelbewertung: Three Little Pigs

Ich hatte mir das Hostel Three Little Pigs wegen der Nähe zur re:publica und der guten Nahverkehrsanbindung ausgesucht. Der Preis von rund 33 Euro pro Nacht für ein Einzelzimmer und Toilette etc. auf dem Flur war okay. Im Nachhinein muss ich leider festhalten, dass ich mit dem Hostel so halb danebengegriffen habe. Das Hostel-WLAN war echt die reinste Katastrophe. Teilweise konnte ich mich nicht mal richtig verbinden und das Laden einer Webseite dauerte eine Ewigkeit oder klappte gar nicht. Also sah ich mich gezwungen, rauszugehen und mir ein stabiles WLAN zu suchen. Glücklicherweise fand ich nur wenige Meter vom Hostel entfernt gleich mehre Netze, die von den Freifunkern betrieben werden. Ein Hoch auf den Freifunk! Danke und auch darauf, dass die Störerhaftung bald wegfällt.

Alleine wegen der schlechten WLAN-Anbindung würde ich nicht nochmal im Three Little Pigs übernachten. Das Zimmer war in Ordnung, aber eben nicht gerade luxuriös ausgestattet – kein Fernseher, kein Kühlschrank etc. Die Waschräume und Toiletten waren soweit okay, wenn auch nicht zu 100 % sauber. Das ist halt der Preis, wenn man sich diese Räumlichkeiten mit der halben Etage teilt. Das nächste Mal schaue ich mir mal die anderen Hotels in der Nähe an und zahle lieber 10 € mehr pro Nacht – für ein bisschen Luxus.

Das waren meine drei Highlight-Talks

Ich habe die rpTEN nochmals Revue passieren lassen und von allen besuchten Sessions haben mir drei ganz besonders gut gefallen. Glücklicherweise sind alle drei inzwischen bei YouTube verfügbar. Somit könnt ihr sie euch jetzt auch nachträglich anschauen.

Sascha Lobo: The Age of Trotzdem

Gunter Dueck: Cargo-Kulte

Arbeiten 4.0 – Town Hall Meeting mit Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles

Whats next: #rpDUB und re:publica 2017

Nun freue ich mich erstmal riesig auf die die anstehende Klassenfahrt nach Dublin im Oktober an (20.10. – 22.10.2016). Für die re:publica ist das ein toller Schritt und eröffnet neue Möglichkeiten. Vielleicht entwickelt sich eines Tages ein regelrechtes re:publica-Netzwerk mit Konferenzen auf der ganzen Welt? Wer weiß, alles nur Spekulation. Die #rpDUB werde ich aber wohl von zu Hause aus verfolgen. Die Ticketpreise sind verständlicherweise deutlich höher und ob ich in der Zeit Urlaub bekommen würde, steht auch in den Sternen.

republica-gruender

Die re:publica-Gründer v.l.n.r. Johnny Haeusler, Andreas Gebhard, Markus Beckedahl, Tanja Haeusler

Bei der re:publica 2017 (08.05. – 10.05.2017) in Berlin möchte ich dann aber auf jeden Fall wieder dabei sein. Die re:publica ist für jeden, der sich in irgendeiner Weise für die Digitalisierung interessiert, interessant – vom kleinen Kind bis hin zum Rentner.


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Über den Autor

Markus Werner

Markus Werner (reraiseace) ist angehender Journalist und Fernstudent am Deutschen Journalistenkolleg. Er schreibt regelmäßig für SCREENGUIDE, BASIC thinking und seinen eigenen Blog reraise.eu über Android, IT Security, Netzpolitik und Webdesign.

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