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Hate Speech: Ein gesellschaftliches Problem, das wir gemeinsam angehen müssen

Fabian Mirau
Aktualisiert: 23. Oktober 2016
von Fabian Mirau
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Hate Speech  im Internet ist zu einem ernsthaften Problem angewachsen. Diskriminierende, menschenverachtende Kommentare im Netz lassen häufig selbst Hartgesottene staunen. Was wird bereits unternommen und wie können wir Nutzer dagegen vorgehen?

Ob in sozialen Medien, Nachrichtenportalen mit Kommentarfunktion oder anderen Plattformen, die den Dialog ihrer Nutzer ermöglichen: Hate Speech, Hetze im Internet, ist ein massives gesellschaftliches Problem geworden. Gleichzeitig herrscht allgemeine Ratlosigkeit, wie man der Problematik am besten begegnen kann.

Zahlreiche Initiativen wie beispielsweise das „Netz-gegen-Nazis“ der Amadeu-Antonio-Stiftung, die „Online Civil Courage Initiative“ oder das stark kritisierte Projekt „#nichtegal“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Kooperation mit Youtube und anderen Partnern kratzen nur an der Oberfläche, versuchen meist lediglich, Symptome von Hate Speech zu lindern. Oft gibt es nur Beratung für Betroffene und Aufklärung darüber, was Hetze im Netz eigentlich ist.

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Problematisch außerdem: Oft werden solche Initiativen selbst Opfer von Hasskommentaren, von Beleidigungen unterhalb der Gürtellinie, die längst keine sachliche Kritik mehr enthalten, sondern absichtlich verletzend formuliert sind.

Nach dem Teilen einer Broschüre gegen #hatespeech erhielten wir viele Kommentare. Ein paar "schöne" Beispiele: pic.twitter.com/aUpBL1JSxS

— Bundesministerium des Innern und für Heimat (@BMI_Bund) July 6, 2016

Was ist eigentlich Hate Speech?

Die Amadeu-Antonio-Stiftung definiert Hate Speech über den den juristischen Tatbestand der Volksverhetzung. Auch liegt Hate Speech vor, wenn sich bestimmte Gruppen durch den jeweiligen Kommentar herabgesetzt oder verunglimpft fühlen. Die meisten grenzwertigen, hasserfüllten Kommentare finden momentan, natürlich, zum Thema Einwanderung statt. Aber auch antisemitische oder homophobe Bemerkungen kommen immer noch sehr häufig vor.

Dabei sind sich einige Verfasser von Hasskommentaren nicht einmal bewusst, dass ihre Äußerungen für bestimmte Gruppen verletzend sein können. Und viele glauben sich unter dem Schutz der freien Meinungsäußerung zu wissen.

Und was hilft nun gegen Hate Speech?

Das rechtliche Vorgehen gegen Urheber und Plattformen wie Facebook, dass dieser Tage vor allem vom Bundesjustizminister Heiko Maaß gefordert wird, ist höchstens ein hilfreicher, erster Schritt im Kampf gegen Volksverhetzung im Internet. Es bekämpft die Symptome in gleichem Maße wie die vorher erwähnten zahlreichen Initiativen und übersieht möglicherweise die Tatsache, dass Hate Speech kein Problem der Plattformen ist, die diesen ermöglichen, sondern ein gesellschaftliches. Und doch ist dieser Schritt richtig.

Es genügt dabei ein Blick auf den Umgang mit Volksverhetzung und antidemokratischen Äußerungen in der „Offline-Welt“. Auch hier sind solche Hasskommentare verboten. Sie werden von einem Großteil der Bevölkerung abgelehnt, kommen viel seltener vor als online, weil sie durch die große Mehrheit durch Ausgrenzung der wenigen Hassredner präventiv verhindert werden. Warum funktioniert das auf Twitter, Facebook und Spiegel Online nicht genau so gut? Warum gibt es hier keine große Masse, die sich geschlossen gegen Hate Speech formiert?

Counter Speech als Wunderwaffe?

Die vielgenannte, derzeit erfolgsversprechendste Lösung gegen Hate-Speech ist gleichzeitig die für Justiz, Politik und Plattformbetreiber bequemste Lösung. Sie nennt sich Counter-Speech und fordert friedliche, „normale“ Internetnutzer dazu auf, aktiv gegen Hasskommentare vorzugehen, ihnen etwas bewusst zu entgegnen. Das greift die Problematik viel näher an der Wurzel auf als lediglich die Betreiber von Online-Plattformen aufzufordern, fragwürdige Posts zu löschen. Argumentativ oder mit Humor, nicht mit Hass, soll so ein friedlicherer Diskurs im Netz beispielsweise über Einwanderung stattfinden können. Und dabei soll nicht nur der einzelne Urheber von Hasskommentaren umgestimmt und zur Mäßigung bewegt werden.

Wichtig ist vor allem die virale Wirkung, die Verbreitung von friedlichen Botschaften, auch für passive Internetnutzer, die Kommentare überwiegend lesen und nicht selbst formulieren. Denn Hate Speech ist meist lauter und auffälliger als alles andere. Es kann unter Umständen schnell der Eindruck entstehen, ein Großteil der Internetnutzer teile diskriminierende, menschenverachtende Meinungen (dabei spielen Social Bots übrigens ebenso eine tragende Rolle).

Geschlossenes Vorgehen der friedlichen Mehrheit

Counter Speech ist also der vielversprechende Versuch, ein Bewusstsein über den Umfang von Hate Speech zu entwickeln, ihn gleichzeitig präventiv zu bekämpfen. Denn ist erst einmal ein eindeutiges Verständnis darüber in den digitalen Raum transportiert, was Hate Speech überhaupt ist, was es für Urheber und Opfer an Konsequenzen haben kann und wie damit umgegangen werden sollte, sind menschenverachtende, diskriminierende Äußerungen online von der Mehrheit ähnlich verachtet wie offline. Je größer die Gruppe derer ist, die Hasskommentare ablehnt, desto erfolgsversprechender kann Counter Speech sein, weil geeignete Maßnahmen eher bekannt sein dürften.

Es braucht also vor allem ein breiteres Verständnis über Hate Speech, ein Bewusstsein darüber, welche Auswirkungen solche Kommentare haben können. Politische und rechtliche Schritte sind richtig, können aber nicht die einzige Lösung sein. Absolut notwendig ist ein geschlossenes Vorgehen der großen, friedlichen Mehrheit gegen menschenverachtende und diskriminierende Äußerungen im Internet.

Auch interessant: Drohungen gegen Flüchtlinge: Wie viel Hass ist erlaubt, Facebook? und Imagefilm zeigt, wie Facebooks Anti-Hass-Abteilung arbeitet

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Fabian ist Politik-Student und arbeitet in Berlin für ein Redaktions- und Medienproduktionsbüro. Für BASIC thinking schreibt er beinah wöchentlich über Netzpolitik, Social Media und den digitalen Wandel. Also eigentlich über fast alles, was mit diesem Internet zu tun hat.
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