Wir benutzen Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit der Website zu verbessern. Durch deinen Besuch stimmst du dem Datenschutz zu.
Alles klar!
BASIC thinking Logo Dark Mode BASIC thinking Logo Dark Mode
  • TECH
    • Apple
    • Android
    • ChatGPT
    • Künstliche Intelligenz
    • Meta
    • Microsoft
    • Quantencomputer
    • Smart Home
    • Software
  • GREEN
    • Elektromobilität
    • Energiewende
    • Erneuerbare Energie
    • Forschung
    • Klima
    • Solarenergie
    • Wasserstoff
    • Windkraft
  • SOCIAL
    • Facebook
    • Instagram
    • TikTok
    • WhatsApp
    • X (Twitter)
  • MONEY
    • Aktien
    • Arbeit
    • Die Höhle der Löwen
    • Finanzen
    • Start-ups
    • Unternehmen
    • Marketing
    • Verbraucherschutz
Newsletter
Font ResizerAa
BASIC thinkingBASIC thinking
Suche
  • TECH
  • GREEN
  • SOCIAL
  • MONEY
  • ENTERTAIN
  • NEWSLETTER
Folge uns:
© 2003 - 2025 BASIC thinking GmbH
Google, Gericht, Urteil, Google Adwords, WhatsApp-Urteil, NetzDG, Netzwerkdurchsetzungsgesetz, #Ad, Datenweitergabe, DSGVO, absurdes Urteil
SOCIAL

WhatsApp-Urteil: Private Nutzung verstößt gegen Recht

Christian Erxleben
Aktualisiert: 27. Juni 2017
von Christian Erxleben
(Pixabay.com / Daniel_B_photos)
Teilen

Das Amtsgericht Bad Hersfeld hat ein umstrittenes WhatsApp-Urteil gefällt. Nach Ansicht der Richter begeht jeder Nutzer des Messengers, dadurch dass er die persönlichen Daten Dritter ohne Zustimmung weitergibt, einen Rechtsverstoß. In letzter Konsequenz könnten Abmahnungen, Unterlassungsklagen und Schadenersatzansprüche entstehen.

Wer WhatsApp auf seinem Smartphone installiert und den AGB zugestimmt hat, leitet alle Telefonnummern in regelmäßigen Abständen an den Messenger nach Kalifornien weiter. Das passiert laut Aussage von Rechtsanwalt Christian Solmecke „unabhängig davon, ob der Inhaber der Nummer selbst WhatsApp nutzt oder nicht.“

Durch die automatische Datenübertragung begehe jeder WhatsApp-Nutzer einen Verstoß gegen deutsches Recht – ob die Weitergabe nun wissentlich oder fahrlässig geschieht, mache keinen Unterschied. Das hat nun das Amtsgericht Bad Hersfeld in seinem Urteil (Az. F 111/17 EASO) entschieden.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Apple AirPods 4 gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Im entsprechenden Verfahren ging es eigentlich um das Sorgerecht für ein Kind. Die Mutter muss laut Gericht nun jedoch von allen WhatsApp-Kontakten des Kindes schriftliche Einverständniserklärungen einholen, vorlegen und die Kontaktliste regelmäßig auf neue Einträge überprüfen sowie sich selbst weiterbilden.

Was das WhatsApp-Urteil bedeutet

Grundsätzlich stimmt Rechtsanwalt Solmecke in Teilen dem WhatsApp-Urteil zu. Auch nach seiner Auffassung verstößt die automatische Weitergabe persönlicher Daten (Handynummer) gegen „das Recht der Kontakte auf informationelle Selbstbestimmung als Teil des Allgemeinen Persönlichkeitsrechts. Dieses schützt auch die Geheimhaltung von sensiblen personenbezogenen Daten, die nicht jedem offen zur Verfügung stehen.“

Wer jedoch den Allgemeinen Geschäftsbedingungen von WhatsApp zustimmt, leitet persönliche Daten weiter und verletzt damit das Persönlichkeitsrecht, das im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) geschützt ist.

In der Folge dieses Rechtsverstoßes könnte es theoretisch zu Unterlassungsforderungen, Abmahnungen oder sogar Schadenersatzansprüchen kommen. In der Praxis ist die Gefahr, für die Datenweitergabe angezeigt zu werden, relativ gering.

Einerseits liegt es daran, dass sich die Klagen in der Regel gegen Freunde, Verwandte oder enge Geschäftskontakte richten würden. Andererseits dürfte eine Klage postwendend eine Klage der anderen Seite gegen sich selbst nachziehen – aus dem selben Grund.

Wie du dich vor Abmahnungen schützt

Der sicherste Weg einer Abmahnung zu entgehen, ist laut dem Urteil die vom Gericht eingeforderte schriftliche Erlaubnis einer jeden Person aus deiner Kontaktliste.

Da diese in manchen Fällen jedoch nur schwer (zum Beispiel Distanz) einzuholen ist, bleibt im Zweifelsfall entweder der Umstieg auf andere Messenger samt kompletter Löschung des WhatsApp-Accounts oder die Löschung aller Kontakte, die mit der Datenübermittlung nicht einverstanden sind oder kein WhatsApp besitzen, aus der Kontaktliste.

Für den Alltag würde die Entscheidung des Amtsgericht Bad Hersfeld bedeuten, dass wir am besten mit einer handschriftlichen Liste der Telefonnummern unserer Kontakte in der Hosentasche herumlaufen und diese bei Bedarf händisch eintippen.

Sowohl dieser Gedankengang als auch das Einfordern einer schriftlichen Erlaubnis eines jeden Kontakts zeigt leider, wie weit entfernt die deutsche Rechtssprechung vom digitalen Alltag der Bundesbürger entfernt ist. Diese Aussage soll nicht den Verstoß von WhatsApp gegen das Persönlichkeitsrecht rechtfertigen. Sie soll lediglich unterstreichen, dass die angewandte Methode nicht dem Zeitgeist entspricht und kaum umsetzbar ist.

Auch interessant:

  • 110-Millionen-Euro-Strafe gegen Facebook für WhatsApp-Lüge
  • WhatsApp for Business: Facebook will seine 19 Milliarden zurück
  • WhatsApp: Mit dieser neuen Funktion sparst du wertvollen Speicherplatz
  • Diese zwei WhatsApp-Funktionen räumen endlich deinen Chat auf

Du möchtest nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 smarte Leser bekommen jeden Tag UPDATE, unser Tech-Briefing mit den wichtigsten News des Tages – und sichern sich damit ihren Vorsprung. Hier kannst du dich kostenlos anmelden.

STELLENANZEIGEN
Referent/in Social Media (m/w/d)
DEUTSCHER TIERSCHUTZBUND e.V. in Bonn
Praktikant Social Media (m/w/d)
Mercedes-Benz Tech Innovation in Stuttgart
Veranstaltungsleiter (m/w/d) & Social Med...
Hotel Darstein GmbH in Altrip
HR Manager (m/w/d) Recruiting & Social Me...
Dierkes Gruppe GmbH in Dortmund
Senior Manager E-Commerce (m/w/d)
Fliegl Agro-Center GmbH in Kastl
Marketing Manager (m/w/d) Communications &amp...
Baugenossenschaft Wiederaufbau eG in Braunschweig
Social Media Manager (m/w/d)
DIAL GmbH in Lüdenscheid
Content Producer (m/w/d)
BAUHAUS in Mannheim
THEMEN:MessengerWhatsApp
Teile diesen Artikel
Facebook Flipboard Whatsapp Whatsapp LinkedIn Threads Bluesky Email
vonChristian Erxleben
Folgen:
Christian Erxleben arbeitet als freier Redakteur für BASIC thinking. Von Ende 2017 bis Ende 2021 war er Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig.
EMPFEHLUNG
goneo eigener Chatserver-2
goneo: Dein eigener Chatserver für Teams, Familie & Freunde
Anzeige TECH
eSchwalbe
E-Roller-Deal: Jetzt eSchwalbe für nur 29 Euro im Monat sichern
Anzeige TECH
Testimonial LO

»UPDATE liefert genau das, was einen perfekten Newsletter ausmacht: Kompakte, aktuelle News, spannende Insights, relevante Trends aus Technologie & Wirtschaft. Prägnant, verständlich und immer einen Schritt voraus!«

– Lisa Osada, +110.000 Follower auf Instagram

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung

LESEEMPFEHLUNGEN

Social Media Verbot Altersgrenze Internet Smartphone Verbot
SOCIAL

Statt Social Media-Verbot: Erwachsene sollten die Schulbank drücken

WhatsApp IP-Adresse deaktivieren Datenschutz Privatsphäre
SOCIAL

WhatsApp: Linkvorschau deaktivieren und Daten schützen

WhatsApp Alternative Element Vergleich Messenger App
SOCIALTECH

Element: Alles, was du über die WhatsApp-Alternative wissen musst

wie funktioniert Bitchat ohne Internet Messenger
SOCIALTECH

Chatten ohne Internet: So funktioniert der Messenger-Dienst Bitchat

TeleGuard WhatsApp Alternative Messenger App
SOCIALTECH

TeleGuard: Alles, was du über die WhatsApp-Alternative wissen musst

mistbesuchten Websites der WEtl
TECH

Die meistbesuchten Websites der Welt

Mehr anzeigen
Folge uns:
© 2003 - 2025 BASIC thinking GmbH
  • Über uns
  • Mediadaten
  • Impressum
  • Datenschutz

HAMMER-DEAL mit 45 km/h:
eSchwalbe für 29€ pro Monat

eschwalbe

Anzeige

Welcome Back!

Sign in to your account

Username or Email Address
Password

Lost your password?