Tesla

Konkurrenz für Spotify? Tesla tüftelt an eigenem Streamingdienst

Christian Erxleben
Bild: Tesla

Anzeige

Dass Tesla nun wirklich mehr ist als „nur“ ein Autobauer hat Jürgen Kroder in seinem Kommentar mehr als deutlich gemacht. Das neuste Produkt, das derzeit in Planung ist, ruft jedoch auch bei Kennern Irritationen hervor: Tesla arbeitet an einem eigenen Streamingdienst.

Elon Musk ist eine der größten Reizpersonen der gesamten Technologie-Branche. Als Chairman und CEO von Tesla beschäftigt er inzwischen knapp 18.000 Mitarbeiter, obwohl 2016 gerade einmal 76.230 Autos verkauft worden sind.

Obwohl Musk oft aneckt, lehrt er der klassischen Automobilbranche durch seinen Mut und sein forsches Auftreten das Fürchten.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Beats-Kopfhörer gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Seine jüngste Vision jedoch ruft in der gesamten Branche Verwunderung und Erstaunen hervor und fällt in die Kategorie: „Warum macht er denn das?“. Denn Elon Musk arbeitet an einem eigenen Streamingdienst, der in allen Tesla-Modellen bereits vorinstalliert sein soll.

Warum einen eigenen Streamingdienst gründen?

Die offizielle Begründung für das neue Projekt liefert ein Sprecher von Tesla in einem Statement gegenüber Recode. Darin heißt es: „Wir glauben, dass es wichtig ist, ein außergewöhnliches In-Auto-Erlebnis zu schaffen, sodass unsere Kunden die Musik aus der Quelle ihrer Wahl hören können.“

Die Botschaft aus dieser Mitteilung könnte wie folgt übersetzt werden: Tesla möchten seinen Nutzern möglichst viele Freiheiten bieten und sich deshalb nicht an einen speziellen Streamingdienst als Partner binden.

Die absolute Wahlfreiheit gäbe es allerdings nur, wenn Tesla eine Art Meta-Streamingdienst auf den Markt bringen würde, der sämtliche Inhalte der Konkurrenten (Apple Music, Spotify, Amazon Prime Music, Deezer, Pandora etc.) vereinen würde und somit attraktiver als ein Einzeldeal wäre.

Für dieses Argument spricht der Fakt, dass Tesla, das in Europa mit Spotify kooperiert, diese Zusammenarbeit aufgrund unbekannter Gründe offenbar nicht auf den wichtigen US-Markt ausweiten möchte.

Gespräche mit Musiklabels

Informanten aus der Musikbranche zufolge hat Tesla bereits mit allen großen Musiklabels über einen eigenen Streamingdienst gesprochen. Dieser soll bereits im digitalen Bordsystem eines jeden Modells integriert sein und eine Reihe von Nutzungsmöglichkeiten (zum Beispiel Webradio) anbieten.

Auch interessant:

🤝 25 Euro geschenkt!

Eröffne jetzt dein kostenloses NIBC Tagesgeld und erhalte bis zu 2,75 Prozent Zinsen auf dein Geld! Und obendrauf gibt's sogar noch 25 Euro geschenkt!


Jetzt Zinsen sichern

Voraussetzungen gelten, Anzeige

STELLENANZEIGEN
Graphic Designer & Content Creator (m/w/d)
FamiCord AG in Leipzig
Senior SAP Consultant FI/CO (f/m/div.)
Bosch Gruppe in Wetzlar
Werkstudent*in Online Marketing (w/m/div)
Sparda-Bank Berlin eG in Berlin
Key Account Manager (m/w/d) im Bereich Online...
AZ fundraising services GmbH & Co. KG in Gütersloh
SAP Project Manager (m/w/d)
Bosch Gruppe in Stuttgart
PreMaster Program | Software Engineer for MEM...
Bosch Gruppe in Reutlingen
Intern/Working Student (m/f/d) in Generative AI
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Intern (m/f/d) in Digital Marketing
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
THEMEN:
Teile diesen Artikel
Christian Erxleben arbeitet als freier Redakteur für BASIC thinking. Von Ende 2017 bis Ende 2021 war er Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig.