Bild: Ekki Kern

Expansion in die USA: Flixbus fordert Greyhound heraus

Marinela Potor
Bild: Ekki Kern

Flixbus goes USA. Der deutsche Fernbusanbieter hat heute offiziell angekündigt: „Flixbus plant US-Expansion.“

Nachdem Flixbus in Europa in 26 Ländern präsent ist und im vergangenen Jahr europaweit 30 Millionen Fahrgäste transportiert hat, wagt das Fernbusunternehmen nun den Sprung über den großen Teich. Wann Flixbus seinen Geschäftsstart plant und welche Strecken angeboten werden, ist noch unklar. Der erste Standort und damit Hauptsitz von Flixbus in den USA steht allerdings schon fest: Los Angeles. „Ein kleines Team ist bereits vor Ort und verantwortet den Aufbau des amerikanischen Firmenhauptsitzes“, sagt Flixbus.

Größter Konkurrent ist Greyhound

In den USA wird Flixbus es vor allem mit Greyhound aufnehmen müssen, dem Fernbusunternehmen mit dem weitesten Streckennetz und den größten Anteilen am Fernbusmarkt in den Vereinigten Staaten. Greyhound beschäftigt rund 7000 Mitarbeiter und transportierte zuletzt 18 Millionen Passagiere pro Jahr. Greyhound ist aber nicht der einzige Konkurrent für Flixbus. Auch Megabus hat mittlerweile ein ansehnliches Streckennetz im ganzen Land aufgebaut.

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Doch Flixbus-Gründer André Schwämmlein glaubt, der amerikanische Markt sei bereit für einen neuen Player. „Auf dem amerikanischen Mobilitätsmarkt findet derzeit ein signifikanter Wandel statt – öffentliche Verkehrsmittel und nachhaltiges Reisen gewinnen zunehmend an Bedeutung“, sagt Schwämmlein.

In den USA will Flixbus nach dem gleichen Geschäftsmodell operieren wie in Europa. Flixbus betreibt dabei keine eigenen Busse, sondern arbeitet mit mittelständischen Busunternehmen vor Ort. „Nach demselben Prinzip soll auch in den Vereinigten Staaten ein Fernbus-Streckennetz entstehen.“

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Marinela Potor ist Journalistin mit einer Leidenschaft für alles, was mobil ist. Sie selbst pendelt regelmäßig vorwiegend zwischen Europa, Südamerika und den USA hin und her und berichtet über Mobilitäts- und Technologietrends aus der ganzen Welt.