NBA ernennt ersten Chief Innovation Officer

NBA ernennt ersten Chief Innovation Officer

Philipp Ostsieker

Die NBA hat Amy Brooks zu ihrem ersten Chief Innovation Officer ernannt. Die Basketball-Liga setzt damit ein weiteres Zeichen, für die Weiterentwicklung ihrer weltweiten Geschäftsaktivitäten.

Amy Brooks ist seit 2005 für die NBA aktiv. Sie besetzt zudem die Position als President Team Marketing & Business Operations. Rolle und Beförderung sind sofort wirksam und geben der bereits hochangesehenen Brooks zusätzlichen Einfluss innerhalb der NBA.

Brooks wird an Mark Tatum, NBA Deputy Commissioner and Chief Operating Officer, berichten. Sie wird dabei für die Erstellung und Bewertung innovativer Geschäftsbemühungen der Liga verantwortlich sein.

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„Wir haben gerade jetzt eine unglaubliche Chance in der Art und Weise, wie unser Sport weltweit und in den USA wächst. Was wir brauchen, ist, die Chancen, die sich rund um das Spiel bieten, voll auszuschöpfen“, sagte Tatum. „Amy ist aufgrund ihrer Erfahrung, ihres Fachwissens und ihrer Erfolgsbilanz bei der Einführung von Innovationen in Teams, sei es beim Trikot-Sponsoring oder dem On-Court Signage, die richtige Person, um das Unternehmen auf die nächste Ebene zu bringen.“

Die NBA hat sich dank kontinuierlicher Weiterentwicklung als eine der innovativsten Sportligen weltweit etabliert.

Wer sich noch umfassender mit der NBA beschäftigen möchte, sollte unbedingt in diese Folge des Sports Maniac Podcasts hinein hören. Daniel Sprügel spricht mit Maik Matischak, Associate VP Communications bei der NBA.

Rolle als Chief Innovation Officer als logischer Schritt

Brooks, 43 Jahre alt, wird als Chief Innovation Officer ein zehn- bis fünfzehnköpfiges Team leiten. „Sie bietet eine einzigartige Kombination von Fähigkeiten“, so NBA-Kommissar Adam Silver.

„Sie spielte Basketball auf hohem Niveau in Stanford und hat ein Basketball-Gen, das man nicht erlernen kann. Zweitens hat sie in zehn Jahren als Teils von TMBO einzigartige Fähigkeiten entwickelt. Amys außergewöhnliche Erfahrung mit der geschäftlichen Seite des Sports befähigt sie für ihre neue Rolle, die darauf ausgerichtet ist, neue Wege zu gehen, um das Geschäft der Liga und unserer Teams zu verbessern.“

Eine Initiative, mit der sich Brooks befassen wird, ist die mögliche Entwicklung eines NBA-Turniers in der Mid-Season. Diese Idee wird schon seit Jahren diskutiert.

„Eines der Hauptprojekte ist, wie wir den Spielinhalt und die Inhalte ohne Spiel weiterentwickeln und den Nutzern auf der ganzen Welt so bereitstellen, wie sie es konsumieren wollen“, erklärt Tatum.

Brooks wird auch eng mit NBA Chief Financial Officer J. B. Lockhart bei der Entwicklung globaler Geschäftsinitiativen zusammenarbeiten.

„Es besteht die Gelegenheit, Änderungen an unserem Spiel vorzunehmen und die Art und Weise, wie wir unser Spiel und unsere Spieler vermarkten“, so Brooks. „Dies ist eine Position, die sich mit den Wachstumsmöglichkeiten befasst und darauf abzielt, rasche Veränderungen vorzunehmen, um unser Geschäft auszubauen und unser Spiel zu stärken. Wir haben mehrere neue Möglichkeiten, die Art und Weise zu ändern, wie wir Dinge tun. Meine Rolle besteht darin, sicherzustellen, dass ich mit allen wichtigen Stakeholdern interagiere, um all diese Entscheidungen richtig einzuschätzen und wann und ob wir sie treffen sollten. “

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Die Aufgaben von Brooks, Team-Marketing und Geschäftstätigkeiten der Liga zu leiten, werden sich nicht ändern. „Ich werde weiterhin die Gruppe leiten und die Verantwortung dafür tragen, dass unsere Teams die Einnahmen und Innovationen in allen Ligen vorantreiben“, sagte Brooks.

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Philipp Ostsieker ist Medien- und Digitalmanager aus Hamburg. Neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit als selbstständiger Digital Content Strategist schreibt Philipp für BASIC thinking die Kolumne „Matchplan“, in der er über den Tellerrand blickt und durch die innovativen Ideen der Sportbranche führt.