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Pokemon Go schickt Instagrammer auf Reisen

Christian Erxleben
Pokemon Go Travel bringt Influencer nach Japan. (Foto: Screenshot / YouTube)

Durch Aktionen wie das Pokemon Go Fest versucht Entwickler Niantic immer wieder, Trainer zum Spielen zu animieren. Die neuste Idee ist ein globaler Fangwettbewerb. Aufmerksamkeit dafür sollen mehrere Influencer generieren, die mit Pokemon Go Travel Japan erkunden dürfen.

Anfang Oktober 2017 stellte sich Mobile-Marketing-Experte Ingo Kamps die Frage, was eigentlich aus Pokemon Go wurde? Seine Erkenntnis damals: Das Spiel zieht nach wie vor große Massen an Spielern an, geniert Umsätze in Millionenhöhe und ist das erfolgreichste Mobile Game aller Zeiten.

Und obwohl mit Harry Potter Go bereits der nächste Kracher in den Startlöchern steht, bringt Entwickler Niantic immer wieder neue Features für Pokemon Go raus. Die nächste Idee trägt den Namen Pokemon Go Travel.

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Was steckt hinter Pokemon Go Travel?

Letztendlich verbirgt sich hinter Pokemon Go Travel eine geschickte Marketing-Aktion. Der Gedanke des Entwickler-Studios Niantic lautet wie folgt: Wir schicken die drei Instagrammer Tiffyquake, Coisa de Nerd und Rachel Quirico auf eine siebentägige Reise durch das Ursprungsland der Pokemon: Japan.

Die drei Influencer nehmen ihre 2,3 Millionen Instagram-Fans mit auf die Reise und animieren diese, fleißig Pokemon zu fangen.

Denn was inoffiziell nichts anderes als eine aufmerksamkeitsstarke Marketing-Aktion ist, ist offiziell ein weltweiter Fangwettbewerb.

„Pokemon Go Travel startet mit einer Reise für eine bunte Gruppe aus Trainern nach Japan, um dort die Gastgeber unseres ersten Weltweiten Fangwettbewerbs zu sein“, heißt es im entsprechenden Blog-Beitrag von Niantic.

Innerhalb einer Woche (20. bis 26. November) haben die Influencer gemeinsam mit allen Trainern der Welt Zeit, bestimmte Ziele zu erreichen, um damit Boni freizuschalten.

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  • Bronze: Wenn 500 Millionen Pokemon gefangen werden, gibt es doppelte Erfahrungspunkte, mehr Pokemon und sechsstündige Lockmodule.
  • Silber: Für 1,5 Milliarden gefangene Pokemon gibt es zusätzlich noch die doppelte Anzahl an Sternenstaub.
  • Gold: Bei drei Milliarden gefangenen Pokemon gibt es für 48 Stunden überall auf der Welt Porenta und in Ostasien Kangama.

Insbesondere der Gold-Gewinn dürfte für viele Trainer ein Anreiz sein, sich dem Spiel auch bei winterlichen Temperaturen zu widmen. Schließlich sind diese beiden Pokemon ansonsten nur in bestimmten Regionen der Welt verfügbar. Für Niantic wiederum bedeutet das: mehr Spieler und mehr In-App-Einnahmen – eine Win-Win-Situation.

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Christian Erxleben arbeitet als freier Redakteur für BASIC thinking. Von Ende 2017 bis Ende 2021 war er Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig.