Funkturm, GPS

Google weiß, wo du bist – auch ohne GPS-Daten

Christian Erxleben
Durch Funkturm-Triangulation kann Google deinen Standort auch ohne GPS-Daten bestimmen. (Foto: Pixabay.com / blickpixel)

Anzeige

Wenn deine Ortungsdienste aus sind, weiß auch niemand wo du bist? Das ist nicht ganz richtig. Durch die Triangulation der GPS-Daten von Funktürmen konnte dich Google auch ohne Standort-Informationen finden. Ab Dezember soll die Funktion eingestellt werden.

Wer Pokémon Go spielt oder seine Freunde über den WhatsApp Live Standort sucht, ist sich in der Regel bewusst, dass der aktuelle Standort getrackt wird.

Hättest du jedoch gedacht, dass dich Google auch dann orten kann, wenn deine GPS-Daten deaktiviert sind oder dein Smartphone auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt ist? Nein? Dann dürftest du damit nicht alleine sein.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Beats-Kopfhörer gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

GPS-Daten durch Funkturm-Triangulation

Das US-amerikanische Magazin Quartz hat herausgefunden, dass Besitzer von Android-Geräten auch ohne aktiviertes GPS von Google gefunden werden können.

Dabei setzt Google auf Daten von Funktürmen in der Umgebung. Das Unternehmen analysiert mit welchen Funktürmen ein Smartphone Kontakt aufgenommen hatte und sendet diese Informationen direkt an Google. Durch die Triangulation der Daten ist es möglich, deinen Aufenthaltsort relativ genau zu bestimmen.

Gewusst wie: Daten vor Google schützen

Ein Unternehmenssprecher von Google bestätigte in der Zwischenzeit die Informationen. Demnach sammelt der Konzern seit Anfang 2017 auf diesem Weg Standort-Daten, speichert sie nach eigenen Angaben jedoch nicht. Diese sollen dafür eingesetzt werden, um gezielter Push-Benachrichtigungen an Nutzer zu verschicken.

Die Zustimmung dafür erteilen die Android-Nutzer durch das Akzeptieren der Datenschutz-Erklärung. Eine Option, den Zugriff auf diese Daten zu verweigern, gibt es für Nutzer nicht.

Trotzdem müssen sich Android-Nutzer nach Aussagen des Google-Sprechers bald keine Sorgen mehr um eine Überwachung ihres Standorts machen. Ab Anfang Dezember 2017 werden Smartphones mit Android-Betriebssystem keine Funkturm-Daten mehr an Google weiterleiten.

Obwohl es von offizieller Seite aus Entwarnung gibt, sollte man sich der möglichen Überwachung bewusst sein. Davor sind im Übrigen auch iPhone-Nutzer nicht geschützt.

Auch interessant:

🤝 25 Euro geschenkt!

Eröffne jetzt dein kostenloses NIBC Tagesgeld und erhalte bis zu 2,75 Prozent Zinsen auf dein Geld! Und obendrauf gibt's sogar noch 25 Euro geschenkt!


Jetzt Zinsen sichern

Voraussetzungen gelten, Anzeige

STELLENANZEIGEN
Graphic Designer & Content Creator (m/w/d)
FamiCord AG in Leipzig
Senior SAP Consultant FI/CO (f/m/div.)
Bosch Gruppe in Wetzlar
Intern/Working Student (m/f/d) in Generative AI
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Intern (m/f/d) in Digital Marketing
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Senior Cyber Security Engineer (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Digital Marketing Manager (m/w/d)
Schwer Fittings GmbH in Denkingen
Personalberater (m/w/d)
Ratbacher GmbH - Karriere bei Rat... in Stuttgart, M...
Organizational Integration Manager (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Teile diesen Artikel
Christian Erxleben arbeitet als freier Redakteur für BASIC thinking. Von Ende 2017 bis Ende 2021 war er Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig.