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Mobile Geeks Tech-Voraussagen für das Jahr 2018

geschrieben von Nicole Scott

Trotzdem haben wir auch dieses Jahr wieder eine Liste mit Techniktrends zusammengestellt, die unserer Meinung nach, im Laufe des nächsten Jahres Fuß fassen werden. Mit von der Partie sind außerdem einige Probleme, die im kommenden Jahr gelöst werden könnten.

Quantencomputer werden erstmals auch kommerziell eingesetzt

Quantencomputing stellt für viele Branchen und Industrien eine äußerst vielversprechende Technologie dar. Sie kann beispielsweise dazu genutzt werden, um Portfolios für attraktive Investmentoptionen zu errechnen, Werbeanzeigen über Hunderte von Attributen auf Nutzer zuzuschneiden oder um auf globaler Ebene Supply-Chain-Management zu betreiben. Mithilfe von Quantencomputern lassen sich sogar Betrugsmaschen erkennen und patientenspezifische Arzneimittel verschreiben.

2018 könnte das Jahr sein, in dem Quantencomputer erstmals auch kommerziell eingesetzt werden. Beispielsweise möchte IonQ, ein Unternehmen, welches Quantencomputing-Lösungen für die kommerzielle Zwecke entwickelt, bis Ende 2018 einen Mehrzweck-Quantencomputer auf den Markt bringen.

Cryptowährungsdiebstahl wird ein alltägliches Phänomen

KI und maschinelles Lernen waren im Jahr 2017 die Techniktrends schlechthin und dank Rekordkursen ist auch Bitcoin dieses Jahr endlich Mainstream geworden. Höchstwahrscheinlich werden Cyber-Kriminelle in Zukunft KI-Technologien nutzen, um die Netzwerke ihrer Opfer auszukundschaften, was bei Überfällen dieser Art der arbeitsintensivste Teil ist.

Anstatt die Blockchain-Technologie selbst anzugreifen, werden sich Cyber-Kriminelle eher auf Exchanges und die Wallets der Nutzer konzentrieren, da diese leichtere aber ebenso lohnenswerte Ziele darstellen. Außerdem werden sie versuchen, Coin-Miner auf den Computern und Mobilgeräten ihrer Opfer zu installieren, um deren gesammelte Rechenpower zur Generierung von Bitcoins zu nutzen.

Der Beginn der „Post-App-Ära“

Im vergangenen Jahr hat Gartner den Begriff „Post-App-Ära“ geprägt. Das bedeutet aber nicht, dass Apps plötzlich an Bedeutung verlieren werden. Stattdessen heißt es, dass sich die Art und Weise wie wir mit Apps interagieren verändert wird. Zu Beginn des App-Zeitalters mussten wir uns daran erinnern, unsere Apps zu öffnen, um mit ihnen interagieren zu können.

Interaktive Benachrichtigungen, Hintergrundüberwachung und -updates sowie fortschrittlichere Hardware in Form von Sensoren sorgen heutzutage dafür, dass Apps zahlreiche Dinge vollkommen selbstständig im Hintergrund durchführen und somit ein intelligenteres und besseres Nutzererlebnis bieten können.

App-Entwickler versuchen heutzutage nicht mehr, die Nutzer dazu zu motivieren, mehr Zeit in ihren Apps zu verbringen. Auch der Erfolg einer App wird nicht länger an diesem Wert gemessen. Stattdessen versuchen Entwickler nun, ein Nutzererlebnis zu kreieren, bei dem der Nutzer die App möglichst selten öffnen muss. In der Post-App-Ära steht also das im Mittelpunkt, was außerhalb der App geschieht.

Das „Internet of Things“ wird das nächste große Ding – versprochen!

Ja, diese Prognose liest man schon seit einigen Jahren in Artikeln wie diesem: Bis 2020 wird die IoT-Technologie ihren Weg in 95% aller neuen Elektrogeräte gefunden haben. Sollte diese Vorhersage stimmen, wird das Internet of Things nächstes Jahr bereits wesentlich stärker vertreten sein als das 2017 der Fall war. Zusammen mit dem Beginn der Post-App-Ära wird auch das Internet of Things mit der Zeit zum Mainstream werden.

Vielleicht fragt ihr euch, was genau der Sinn dieser ganzen Prognoseartikel ist. Wir sind der Meinung, dass Unternehmen mithilfe dieser Artikel leichter erkennen können, wo sie im nächsten Jahr ihre Prioritäten setzen müssen. Vor allem Startups können so die Probleme und Bedürfnisse innerhalb ihrer Branche identifizieren, um entsprechende Lösungen zu entwickeln. Beteiligt euch also an der Diskussion und schreibt in die Kommentare, welche Probleme die Technologie eurer Meinung nach im Jahr 2018 lösen sollte.

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Über den Autor

Nicole Scott

1 Kommentar

  • Währe schon, wenn sich auch die Politik diese Theman mal auf die Agenda setzten könnte. So vor 2050 wärs noch wünschenswert. Ich weis, IoT ist für Angela Merkel Neuland, aber genau darum wäre es jetzt an der Zeit da mal ein bisschen was zu regulieren. Zum Beispiel, wie lange Unternehmen für ihre IoT Geräte (welche, wie der Name schon sagt, ja am Internet hängen) Sicherheitsupdates liefern müssen (müssen ja keine neuen Funktionen sein).

    Ich bin mir auch nicht sicher, ob man eine Anzeige wegen Diebstahl von Bitcoins machen könnte, da könnten wir auch noch auf die Welt kommen.

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