WhatsApp, Messenger, WhatsApp für Android, Phishing

Polizei warnt vor WhatsApp-Abzocke

Christian Erxleben
Derzeit kursiert eine Phishing-Mail, die WhatsApp-Nutzer ansprechen soll. (Foto: Pixabay.com / HeikoAL)

Anzeige

Momentan versuchen Betrüger in Deutschland über eine gefälschte WhatsApp-Mail an Kreditenkarten-Informationen zu gelangen. Dem Nutzer wird mit der Abschaltung seines Kontos gedroht, die Polizei warnt ausdrücklich vor der Falschmeldung.

Als heute Mittag bei einem unserer Redakteure auf seinem privaten E-Mail-Account die Meldung einging, dass sein WhatsApp-Konto angeblich abgelaufen sei, wurde er neugierig.

WhatsApp, Mail, Betrug, Betrüger, Phishing
Mit dieser Phishing-Mail wollen die Betrüger eure Kreditkarten-Informationen abgreifen.

Die betreffende Mail beginnt wie folgt:

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Beats-Kopfhörer gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Aufmerksamkeit! Ihr WhatsApp Messenger-Konto ist abgelaufen: Wenn du dich nicht neu registrierst, läuft das Konto innerhalb von 48 Stunden ab …“

Die Betrüger fordern den Nutzer dazu auf, die „Accountmitgliedschaft“ für 99 Cent zu aktualisieren. Ansonsten würde WhatsApp „Bilder, Videos und Geschichte …“ löschen.

Phishing-Mail zielt auf Kreditkarten-Daten ab

Wer auf den integrierten Link klickt, landet auf einer Website. Dort soll der Nutzer laut der Polizei Niedersachsen sämtliche Informationen zu seiner Kreditkarte – Name, Kartennummer, Ablaufdatum, CVC – hinterlegen.

Mit den Daten soll der Nutzer die 99 Cent begleichen. Wer für mehrere Jahre Ruhe haben möchte, kann auch ein Drei- beziehungsweise Fünf-Jahres-Abonnement abschließen. Ob die Gebühren von den Betrügern überhaupt abgebucht werden, bezweifelt die Polizei.

Vielmehr geht es den Tätern darum, die Kreditkarte zu missbrauchen. Wer auf den Trick reingefallen ist, sollte unverzüglich sein Kreditkarteninstitut informieren und die betroffene Karte sperren lassen. Zur Anzeige bei der örtlichen Polizei wird ebenfalls geraten.

Hinweise auf Betrüger

Wie bei den meisten Phishing- und Abzock-Versuchen lässt sich der Betrugsversuch auch in diesem Fall schnell entlarven. Wer auf die folgenden Details achtet, erkennt Betrüger schnell:

  • Die meisten Mails enthalten Rechtschreibfehler, Interpunktionsfehler und sind sprachlich fragwürdig.
  • Die E-Mail-Adresse des Absenders – in diesem Fall „pauline.andrault34@babel31.com“ – ist sofort als Spam zu identifizieren.
  • Einen weiteren Hinweis liefern die URLs der Zielseiten. Auch diese ähneln meistens nur grob dem Original.
  • Zuletzt gilt noch die goldene Regel, niemals unaufgefordert auf einer fremden Seite vertrauliche Informationen zu Anschrift, Person und Konto zu hinterlegen.

Wie immer gilt: Gebt die Informationen an Verwandte und Bekannte weiter, die im Umgang mit Internet, sozialen Medien und Co. weniger erfahren sind.

Auch interessant:

🤝 25 Euro geschenkt!

Eröffne jetzt dein kostenloses NIBC Tagesgeld und erhalte bis zu 2,75 Prozent Zinsen auf dein Geld! Und obendrauf gibt's sogar noch 25 Euro geschenkt!


Jetzt Zinsen sichern

Voraussetzungen gelten, Anzeige

STELLENANZEIGEN
Graphic Designer & Content Creator (m/w/d)
FamiCord AG in Leipzig
Senior SAP Consultant FI/CO (f/m/div.)
Bosch Gruppe in Wetzlar
Werkstudent*in Online Marketing (w/m/div)
Sparda-Bank Berlin eG in Berlin
Key Account Manager (m/w/d) im Bereich Online...
AZ fundraising services GmbH & Co. KG in Gütersloh
SAP Project Manager (m/w/d)
Bosch Gruppe in Stuttgart
PreMaster Program | Software Engineer for MEM...
Bosch Gruppe in Reutlingen
Intern/Working Student (m/f/d) in Generative AI
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Intern (m/f/d) in Digital Marketing
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Teile diesen Artikel
Christian Erxleben arbeitet als freier Redakteur für BASIC thinking. Von Ende 2017 bis Ende 2021 war er Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig.