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Mercedes-Benz MBUX 2018 Infotainment-System im Hands On

Mercedes-Benz auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas: Weltpremiere des intuitiven und lernfähigen Multimediasystems MBUX – Mercedes-Benz User Experience, das 2018 in der neuen A‑Klasse in Serie geht. Mit innovativer Technologie basierend auf künstlicher Intelligenz und einem intuitiven Bedienkonzept läutet MBUX damit eine neue Ära beim Infotainment ein. Mercedes-Benz at the Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas: World premiere of the intuitive and intelligent multimedia system MBUX - Mercedes-Benz User Experience. It will enter series production in 2018 in the new A‑Class. MBUX is heralding a new era of infotainment with innovative technology based on artificial intelligence and an intuitive operating concept.
geschrieben von Nicole Scott

Zu den Features des MBUX (Mercedes-Benz User Experience) gehören dreidimensionale digitale Displays, ein Touchscreen, eine Sprachsteuerung sowie OTA-Updates. Wir konnten uns das System zu unserer Überraschung statt – wie man eventuell vermuten würde – nicht in einer S- oder E-Klasse, sondern in einer A-Klasse ansehen.

Eine elementare Neuerung im Vergleich zum vorherigen Infotainment-System von Mercedes ist die Möglichkeit, die Benutzeroberfläche direkt über einen Touchscreen und mithilfe von Wisch- und Zoomgesten zu steuern. In der Vergangenheit verließ man sich entweder auf Sprachbefehle, eine Touchsteuerung am Lenkrad oder ein Touchpad zwischen den Sitzen. Die Touch-Oberfläche am Lenkrad gibt es zwar nicht mehr, aber die beiden anderen beiden Optionen auch weiterhin angeboten.

Die Premiere wird MBUX in der brandneuen A-Klasse feiern, die noch in diesem Jahr erscheinen wird. Das System wird auch in allen zukünftigen Mercedes-Fahrzeugen zu finden sein. Das System wird zuerst in der A-Klasse erscheinen, weil sich diese vor allem an jüngere Käufer richtet, die von ihrem Auto eine Konnektivität und ein Nutzererlebnis erwarten, wie sie es von ihren Smartphones gewohnt sind.

MBUX im Detail

  • Multi-Touch
  • Verfügbar in 23 verschiedenen Sprachen
  • OTA-Updates („Over the Air“ bzw. drahtlos) werden dafür sorgen, dass das System stets auf dem neusten Stand ist (auch, was Karteninformationen angeht).
  • Smartwatch-Integration
  • Unterstützung für Android/iOS

 

Das MBUX-System besteht aus zwei Widescreen-Displays. Ein Bildschirm ersetzt dabei die herkömmliche Armaturenanzeige, der andere wird für das Infotainment-System genutzt. Die Anzeige orientiert sich an der traditionellen (und z.T. gesetzlich vorgeschriebenen) Kombination aus Tachometer und Drehzahlmesser, bietet jedoch zahlreiche Konfigurationsmöglichkeiten. So lassen sich neben Geschwindigkeit und Drehzahl beispielsweise auch Medien, eine Analoguhr, eine Navigationskarte oder der Kraftstoffverbrauch anzeigen.

Das Scrollen und die Animationen in MBUX sind äußerst flüssig und die Bedienung per Touchscreen wirkt ebenso reaktionsschnell wie die eines Smartphones. Das ist durchaus ein großer Erfolg für Mercedes, da viele vergleichbare Systeme keine derart gute Performance bieten.

Auf der rechten Seite zeigt ein Home-Bildschirm eine Reihe von großen Bedienelementen an, mit deren Hilfe man auf seine Medien, das Navigationssystem und die Smartphone-Menüs zugreifen kann. Unterhalb der Bedienelemente können zudem relevante Informationen angezeigt werden, beispielsweise die voraussichtliche Ankunftszeit oder der Name der aktuell abgespielten Mediendatei.

Was das Design angeht, setzt man bei der Benutzeroberfläche auf skeumorphische Details. Bei diesem Designkonzept orientiert sich die Gestaltung der Bedienelemente an der Form und dem Aussehen echter Objekte. Zudem müssen Nutzer nicht mehr durch lange Menüs scrollen, um die gewünschten Optionen zu finden. Wenn ihr die Fahrzeugeinstellungen ändern möchtet, werden im Einstellungsmenü einige nette Animationen zu eurem Fahrzeug angezeigt. Ihr müsst nur doppelt auf den Teil des Autos tippen, den ihr ändern möchtet, und es werden direkt die relevanten Einstellungen aufgerufen. Beim Vorgänger namens „Command“ beschwerten sich viele Nutzer darüber, dass das Einstellungsmenü zu sehr einer Listenansicht ähnelte und die Wege bis zur gewünschten Option mitunter sehr „lang“ waren.

MBUX setzt auf Übersichtlichkeit und eine unkomplizierte Bedienung. Obwohl das System zahlreiche Optionen und Features bietet, lassen sich viele Dinge direkt über das Hauptmenü erreichen. Darunter auch die Option, um zur Heimatadresse zu navigieren, oder den Lieblingsradiosender abzuspielen. Außerdem gibt es einen Vollbildmodus, bei dem auf dem gesamten Armaturendisplay ausschließlich das Navigationssystem angezeigt wird.

Letztendlich wird sich MBUX in Richtung eines App-Store-Systems bewegen, bei dem viele Apps zwar kostenlos, einige davon aber auch kostenpflichtig sein werden.

MBUX besitzt zudem einige neue Features in Sachen Konnektivität. Ein „Vehicle-to-X“-Kommunikationsfeature sorgt beispielsweise dafür, dass das Fahrzeug Nachrichten zu schlechten Straßenverhältnissen oder sich nähernden Rettungsfahrzeugen empfangen kann. Das System bietet aber auch einige traditionelle Funktionen, wie zum Beispiel Informationen zum Fahrzeugstandort, den örtlichen Benzinpriesen sowie OTA-Updates.

Weil das Thema „künstliche Intelligenz“ aktuell in aller Munde ist, wird natürlich auch MBUX in der Lage sein, mehr über das Verhalten des Fahrers zu lernen. Wer möchte, kann auf dem Homebildschirm Verknüpfungsvorschläge anzeigen lassen. Dazu gehören Dinge wie Fahrziele, Musik, Einstellungen zum Innenraumkomfort und vieles mehr. Die Vorschläge basieren auf euren Verhaltensweisen, eurem Terminplan sowie euren persönlichen Vorlieben. Was die Sache noch interessanter macht: Die Vorschläge sind an euer Profil gebunden und können deshalb auf mehreren Fahrzeugen genutzt werden – vorausgesetzt es ist ein Mercedes-Fahrzeug mit MBUX.

Hardware

  • Die Widescreen-Displays sind in drei verschiedenen Konfigurationen verfügbar: Zwei 7-Zoll-Displays, zwei 10,25-Zoll-Displays oder beide Displaygrößen.
  • Ausgestattet ist das System mit einer 6-Kern-CPU von NVIDIA und 8GB DDR4-RAM.

 

 

Egal, ob ihr euch für das Basissystem oder das erweiterte Infotainment-System entscheidet, beide System sind mit zwei Grafikchips von NVIDIA sowie einer NVIDIA-6-Kern-CPU, 8GB DDR4-RAM und einem Linux-Betriebssystem ausgestattet. Zusätzlich habt ihr die Option ein sehr beliebtes Navigations-Add-On hinzu zu buchen: Ein Head-Up-Display. Das HUD besitzt übrigens eine Helligkeit von 12.000 cd/m².

Mercedes hat einen eigenen virtuellen Assistenten erstellt: Hey Mercedes!

Der Name des Systems, das hinter dem neuen Sprachassistenten steckt, lautet LINGUATRONIC. Es basiert wiederum auf einem System, das bereits seit knapp zwei Jahrzehnten in der Automobilindustrie verwendet wird. Jedoch wurde es von Mercedes von Grund auf überarbeitet. MBUX verlässt sich dabei auf eine Kombination aus On-Board- und Off-Board-Setups, um die Latenzzeiten des Mercedes-Assistenten signifikant zu verbessern.

Das MBUX-System nutzt eine hauseigene Sprachdatenbank, dank der es genau wie Alexa oder Google Assistant auch indirekte Spracheingaben verstehen kann. Eure Befehle müssen also nicht übermäßig präzise sein. Anstatt „Erhöhe die Temperatur auf 21 Grad“, könnt ihr einfach „Hey Mercedes, mir ist kalt!“ sagen. Das Auto entscheidet anschließend selbst, um wie viel Grad die Temperatur erhöht werden muss.

Wenn ihr MBUX mitteilt, dass ihr Hunger habt, werden nicht nur Restaurants in eurer Umgebung und deren Entfernung angezeigt, sondern auch die passenden Yelp-Bewertungen. Weil aber Google Maps nicht in das System integriert ist und die Telematik auf der HERE-Plattform basiert, lassen sich leider keine Google-Maps-Bewertungen aufrufen. Sobald MBUX auf den Markt kommt, wird Mercedes außerdem mit Trip Advisor zusammenarbeiten, um die Menge an Informationen zu Restaurants und interessanten Orten zu erhöhen.

What3Words – Eine neue Art zu navigieren

Die Entwickler des „What3Words“-Navigationsystems haben die Welt in 57 Trillionen Quadrate aufgeteilt, von denen jedes seine eigene Adresse bestehend aus drei Wörtern besitzt. Zum Beispiel: „remark.healers.heat“.

Die What3Words-Technologie soll die Eingabe von Navigationszielen vereinfachen und die Navigation präziser machen. Die Idee dahinter ist simpel: Der Fahrer gibt die einzigartige Wortkombination des Zielortes an und das Navigationssystem zeigt ihm anschließend den Weg zu dem drei mal drei Meter großen Quadrat mit der passenden Adresse. Eine Wortkombination beschreibt also gerade einmal neun Quadratmeter Fläche.

Mercedes hat bereits gezeigt, wie ernst sie dieses System nehmen und hat Anteile an What3Words in Höhe von 10 Prozent gekauft. Die Technologie wird direkt bei der Veröffentlichung der neuen A-Klasse und des MBUX-Infotainmentsystems zur Verfügung stehen. Informationen zu den Ländern, in denen dieses Navigationssystem verfügbar sein wird, gibt es zum momentanen Zeitpunkt nicht. Wie genau der Fahrer die Wortkombination für den gewünschten Zielort auswählen wird, ist ebenfalls noch nicht bekannt. Es sollen jedoch 14 verschiedenen Sprachen mit einem Vokabular von je 25.000 Wörtern unterstützt werden. Wir stellen uns außerdem die Frage, wie das System Worte handhaben wird, die gesprochen gleich klingen (z.B. „Their“, „They‘re“ und „There“).

 

Wie das Hashtag auf der Seite der A-Klasse bereits suggeriert, möchte Mercedes das Fahrzeug zum #UltimateMobileDevice machen. Unsere Annahme, dass MBUX die Anzahl der Interaktionsmöglichkeiten reduzieren wird, hat sich glücklicherweise nicht bestätigt. Mercedes-Benz bietet nach wie vor eine Sprachsteuerung, Bedienelemente am Lenkrad, einen Touchscreen sowie ein Auswahlrad an. Da die Sprachbefehle aber äußerst gut funktionieren, gibt es für die restlichen Bedienoptionen so gut wie keinen Bedarf.

Anfang Februar werden wir eine Probefahrt in der neuen A-Klasse unternehmen. Ihr dürft euch also schon auf unseren ausführlichen Testbericht zu MBUX freuen, sobald wir es in Aktion gesehen haben.

mittwald

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Über den Autor

Nicole Scott

20 Kommentare

  • Schönes Konzept. Schöne Umsetzung – auf den ersten Blick.
    Aber: Als aktueller Nutzer eines ausschliesslichen Touchsystems (10″, Landrover) muss ich allerdings sagen, dass dies mehr Gefahren als Vorteile bringt. Wenigstens bietet Mercedes noch die Alternative Controller auf der Mittelkonsole an. Ein reines Touch ist ähnlich gefährlich wie die Benutzung eines Handys! Natürlich ist die UE besser als bei einem Controller, aber nicht während des Fahrens.

    Und eine Korrektur noch: Alexa ist nicht halb so flexibel, wie Ihr es im Artikel beschreibt. Das System hält sich bei vielen Skills nur an die vorgegeben Phrasen! Alle Abweichung werden mit einem Fehler quittiert…

    • Ein reines Touch ist ähnlich gefährlich wie die Benutzung eines Handys!

      @disqus_8CApC6GyQp:disqus In der gesamten Branche etabliert sich zunehmend der Ansatz, neben der Gestensteuerung (ohne notwendige Berührung des Touchscreens) vor allem auf die Sprachsteuerung zu setzen, hier gepaart mit einer menschlich-intuitiven Spracherkennung.

    • Touch ist halt die Billiglösung. Nicht ohne Grund war Ford hier ein Pionier und die ganzen Billighersteller folgten schnell. Aktuell bekommt man bei VW das Touch-Radio in Sondermodellen hinterhergeworfen. Die Usabiliy leidet im Vergleich zum regulär günstigeren Radio, bei dem die Menütasten noch richtige Knöpfe haben.

    • Genau deshalb bin ich beispielsweise gegenüber dem interior des Tesla model 3 sehr skeptisch ^^
      Wobei es hier auch sehr spannende studien gibt. Es gibt bspw. Eine etwas ältere studie, bei der nachgewiesen wurde, dass Menschen die mit freisprecheinrichtung telefonieren genauso abgelenkt sind wie die, die mit Handy telefonieren. (wobei z.b. Ne sms schreiben vermutlich viel schlimmer ist, da man beim Telefonieren wenigstens auf die Straße schaut)

  • Vielleicht bin ich echt super empfindlich, aber wieso lasst ihr das Video von jemandem kommentieren, der einen Sprachfehler hat? Wenn er vor der Kamera stehen würde, würde ich das ja verstehen, aber so kann ich mir das leider echt nicht geben. Nichts gegen den Sprecher, er macht das gut und kann ja auch nichts dafür, aber sowas fällt einem doch vorher auf oO

    • @oliverplicht:disqus Einen „Sprachfehler“? Ist uns nie aufgefallen, nicht im Geringsten. Wir wüssten auch gar nicht, wie man so einen „Sprachfehler“ ausmacht und wer – außer einem Logopäden, eventuell – definiert, was denn „akzeptabel“ oder „fehlerhaft“ ist. Kannst Du uns Deinen Kommentar mal als Audiodatei schicken?

    • Das ist komisch, dass dieser „Sprachfehler“ seit 10 Monaten und 68 Videos (und… ok, die Views und das positive Feedback zu Zählen dauert mir jetzt zu lange) nur dir aufgefallen ist (ein wenig spät, aber solch eine detaillierte Expertenanalyse benötigt halt Zeit). Aber du hast recht: Wenn er (bzw. eigentlich ich) vor der Kamera steht, ändert das natürlich alles, weil dann kann man ihm besser zuhören. Hört sich ja nicht genauso an…

      „Nichts gegen den Sprecher, er macht das gut und kann nichts dafür, aber“ hey werft ihn einfach raus. Als nächstes könntest du auch noch vorschlagen, dass abgesehen von allen Leuten mit angeblichen „Sprachfehlern“, auch alle Menschen mit angeblicher von dir festgelegter „Behinderung“, oder warum nicht auch gleich Ausländer von ihren Jobs entlassen werden. Schließlich fällt sowas doch einem vorher auf (also qualifizierten Fachkräften (also eigentlich nur dir)). Unsensibler kann dein Kommentar ja sowieso nicht mehr werden 🙂

      Und bevor du mit „das war doch nur gut gemeint“, „hey ich hab doch „Nichts gegen den Sprecher “ gesagt“ (was auch immer gleich Immunität mit sich bringt), „Ihr könnt nicht mit Kritik umgehen“, „warum so aggressiv“ etc. kommst: Bitte, was hast du bei solch einem Kommentar erwartet? Wie hast du jetzt zu irgendetwas konstruktiv beigetragen oO

          • ja eben.

            ich sehe auch keinerlei vernünftigen grund für sätze wie:
            „Als nächstes könntest du auch noch implizieren, dass abgesehen von allen Leuten mit angeblichen „Sprachfehlern“, auch alle Menschen mit angeblicher von dir festgelegter „Behinderung“, oder warum nicht auch gleich Ausländer von ihren Jobs entlassen werden.“
            so Unterstellungen sind einfach unter der Gürtellinie.

          • Dass du ein Problem mit allem was ich mache zu haben scheinst, ist ja nicht wirklich ein Geheimnis. Daher wundert es mich nicht, dass du, als König der Unterstellungen, gerade versuchst das in eine andere Richtung zu lenken und dieselben Diskussionen wie immer zu provozieren. Schließlich ist das eine nette Gelegenheit. Aber ich weiß, mit dir zu diskutieren macht eh keinen Sinn, daher lasse ich das. Zudem sind das keine Unterstellungen von mir, sondern Stilmittel. Stilmittel, die einem unsensiblen, dummen und beleidigenden Kommentar (so hätte ich das normalerweise formuliert, wobei das auch zu freundlich gewesen wäre) engegnet werden.

    • Das Sprachfehler zu nennen ist ein klein wenig übertrieben. Aber ich kann nachvollziehen was du meinst. Manche Wörter spricht der Sprecher, zumindest für meinen Ohren, schon sehr speziell aus.

          • @jensfutterer:disqus „Hörst“ Du dann auch auf unseren Ratschlag, dass die Möglichkeit, im Netz alles kommentieren zu können nicht zwangsläufig zu dem Recht führt, das auch zu tun? Das „klingt“ jetzt vielleicht ein wenig abstrakt – aber den eventuell „überdurchschnittlich“ ausgeprägten Zwang, das Aussehen, das Verhalten, die Stimme, die Aussprache oder wasauchimmer anderer Menschen bewerten zu wollen kann man unterdrücken.

          • @jensfutterer:disqus Die „Gesetze“, die Dir das verbieten, nennen sich „Anstand“, „Manieren“ und „Benehmen“. Die Folgen einer Überschreitung dieser Gesetze kann man erleben: Geh‘ einfach morgen mal in die Fußgängerzone, frag‘ ein paar wildfremde Leute nach dem Weg und – sofern Deinen „überdurchschnittlichen“ Ohren etwas auffällt – nach ihrer „sehr speziellen“ Aussprache.

            Du kannst uns ja dann von der eventuell „sehr speziellen“ Antwort berichten. Gerne mit Foto.

          • Keine Ahnung wieso man fremde Leute auf der Straße auf so etwas ansprechen sollte. Die stellen ihre Werke ja auch schließlich nicht ins Internet und geben sich so einem breiten Publikum preis. Davon mal abgesehen bezweifle ich sehr stark, dass jemand wegen einer solchen Lapalie gleich so aggressiv reagiert wie sie.
            Sie sollten sich also mal selbst an die von Ihnen erwähnten Gesetze halten und etwas respektvoller mit mir umgehen.
            Ich würde allerdings gerne wissen, wieso Sie sich eigentlich von mir provoziert fühlen, denn schließlich habe ich ja Ihr Video verteidigt und darauf hingewiesen, dass es übertrieben sei hier von einem Sprachfehler zu sprechen. Das empfand ich nämlich doch zu herabwürdigend. Ich finde das Video sogar äußerst professionell.
            Ich würde Ihnen dennoch empfehlen empfänglicher für Kritik zu werden, denn nicht jede Kritik ist böse gemeint.
            Sollte ich Sie oder den Sprecher des Videos verletzt oder beleidigt haben, so bitte ich dies zu entschuldigen. Dies lag nicht in meiner Absicht. Schönen Abend noch!

          • Die stellen ihre Werke ja auch schließlich nicht ins Internet und geben sich so einem breiten Publikum preis.

            Du schlussfolgerst aus dem Umstand, dass jemand seine Arbeit im Internet veröffentlicht, dass man denjenigen dann öffentlich auf einen Sprachfehler eine „sehr spezielle Aussprache“ hinweisen darf?

            Das ist interessant … dürften wir uns dann z.B. im nächsten Kommentar Dein einem breiten Facebook-Publikum preisgegebenes Profilbild nehmen und uns über Dein eventuell „spezielles Aussehen“ äußern?

            Um das mal ganz klar für jede hier jetzt und später mitlesende Dumpfbacke festzuhalten: Da draussen gibt es hunderttausende von Fünfjährigen, Zehnjährigen und noch älteren Menschen, denen mit diesem unerträglichen Zwang, vermeintliche „Fehler“ oder Abweichungen von „der Norm“ zu thematisieren das Leben zur Hölle gemacht wird. Dieses verkackte Bedürfnis, über andere Menschen – egal wie – urteilen zu müssen und ihnen zu sagen, wie sie „wirken“, „aussehen“, „sprechen“ oder „sind“ zeugt allenfalls davon, dass man selbst davon getrieben ist, vermeintliche „Normen“ einzuhalten und einen Individualität, Charakter und Vielfalt völlig überfordert.

            Hier, zum Lesen -> https://www.mobilegeeks.de/artikel/cyber-mobbing/ – nimm’s mit für Dein Leben, denk‘ ‚dran wenn Du vielleicht mal ein Kind mit einem „Sprachfehler“ hast oder deine Traumfrau eine etwas „spezielle Aussprache“ besitzt und Du von Deinen Kumpels oder Eltern darauf angesprochen wirst. Schönen Abend noch!

  • Interessantes Auto mit toller Headunit, aaaaber 2018 ein neues Modell vorstellen ohne Elektroantrieb mit vernünftiger Reichweite? Ein 40-60kWh großer Akku und ich wäre ein potenzieller Käufer gewesen.

    Aber mit OTA Updates und interessanter, moderner UI, ist Mercedes als erster Hersteller, der nicht Tesla heißt, zumindest in diesen Bereichen auf einem guten Weg.

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