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Google versteckt Suchergebnisse – und liefert Antworten

Christian Erxleben
Google beginnt damit, bei bestimmten Suchanfragen die Suchergebnisse auszublenden. (Foto: Screenshot / Google)

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Google fährt aktuell einen Test, der bei einigen Seitenbetreibern Angstschweiß hervorrufen dürfte. Der Suchmaschinenkonzern hat damit begonnen, bei bestimmten Suchanfragen die Suchergebnisse auszublenden. Anstelle dessen liefert Google selbst die Antwort.

Mit mehr als 90 Prozent Marktanteil nimmt Google schon heute in den meisten Ländern eine Markt-beherrschende Stellung ein. Andere Suchmaschinen – vielleicht mit der Ausnahme von Bing – haben außerhalb von China und Russland, wo andere Firmen führend sind, keine Chance.

Die Monopolstellung von Google im Suchmaschinenmarkt wird deswegen auch des Öfteren von Verbraucherschützern und Politikern kritisiert. Ein neuer Test von Google dürfte die Gemüter der Kritiker wieder erhitzen.

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Wenn die Suchergebnisse verschwinden

Konkret geht es im aktuellen Test darum, das Suchverhalten der Nutzer zu analysieren. Deswegen werden bei bestimmten Suchanfragen aktuell keine Suchergebnisse mehr eingeblendet. (siehe Aufmacherbild)

An die Stelle der Suchergebnisse tritt gleich eine Antwort, die Google automatisch liefert. Wer die Links trotzdem sehen möchte, muss unter der Antwort auf „Alle Ergebnisse anzeigen“ klicken.

Vom aktuellen Test sind laut Google-Pressesprecher Danny Sullivan drei Bereiche betroffen:

  1. Der Taschenrechner
  2. Der Einheiten-Umrechner
  3. Die lokale Zeit an einem Ort

Die Konsequenzen des Tests

Die drei Testgebiete und die dazugehörigen Fragen haben eines gemeinsam: Sie sind leicht, zu beantworten. Eine weiterführende Recherche ist in der Regel nicht notwendig.

Trotzdem gibt es heute Seiten, die eben Antworten auf diese Fragen liefern und bislang prominent von Google ausgespielt worden sind. Für diese Seitenbetreiber dürfte der aktuelle Test das Ende ihres Geschäftsmodells bedeuten.

Obwohl die Fragen leicht zu beantworten sind, stellt sich selbstverständlich die Frage, inwiefern Google seine Marktmacht ausnutzt. Wieso sollte eine Suchmaschine bessere Ergebnisse liefern als eine Seite, die durch ein neues Feature nicht gleich ihre Existenz-Berechtigung verliert?

Für den Nutzer, der schnell an Informationen gelangen möchte, ist der Testlauf durchaus hilfreich, für Seitenbetreiber unter Umständen Existenz-bedrohend. Die Resonanz der Nutzer wird vermutlich letztendlich darüber entscheiden, ob Google den Test ausweitet oder nicht.

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Christian Erxleben arbeitet als freier Redakteur für BASIC thinking. Von Ende 2017 bis Ende 2021 war er Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig.