Twitter-Timeline

Wenigstens Twitter erhört die Wünsche seiner Nutzer

Philip Bolognesi
Twitter sammelt Pluspunkte in der Community und kommt den Wünschen vieler User entgegen. (Foto: pexels.com / bruce mars)

Seit zwei Jahren stellt ein Algorithmus die Twitter-Timeline nach Relevanz zusammen – zum Missfallen vieler Nutzer. Nun hat der Microblogging-Dienst nachgebessert und stellt seinen Usern frei, ob sie einen chronologischen und ungefilterten Feed sehen wollen oder doch die bestehende Sortierung behalten möchten.

Die Umstellung der Timeline stieß bei vielen Nutzer sauer auf. Kurz vor der Umstellung 2016 protestierten User dagegen und machten ihrem Ärger unter dem Hashtag #RIPTwitter gegen diese Algorithmus-Änderung Luft.

Nach der Einführung zeigte der neue Algorithmus Tweets an, „für die du dich wahrscheinlich am meisten interessierst“ oder auch „maßgeschneiderte Inhalte“ und Tweets von Personen, die nicht zum Follower-Kreis zählten.

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Inhalte von Freunden gingen dabei leider unter. In der Folge konnte man Dienste von Drittanbietern aktivieren, deren Client die „alte“ Timeline künstlich herstellt.

Das Ziel sei es laut Twitter gewesen, einen guten Informations-Mix aus aktuellen und relevanten Tweets auszuspielen. Leider habe man dabei nicht die perfekte Komposition gefunden, so das Unternehmen.

Twitter-Timeline: User können aus zwei Varianten wählen

Nun also rudert Twitter zurück und ermöglicht seinen Nutzern die Reihenfolge der Timeline selbst zu bestimmen. Unter „Einstellungen und Datenschutz“ gibt es nun den Unterpunkt „Inhaltsvorlieben„. Dort können User die Option „Zeige mir die besten Tweets zuerst an“ auswählen. Diese ist standardmäßig aktiv.

Wählt der User diese Option nicht aus, greift die Timeline ausschließlich Tweets von Leuten auf, denen er folgt – in umgekehrt-chronologischer Reihenfolge. Die Option „Falls du es verpasst hast“ hat Twitter mit diesem Update entfernt.

In einigen Tweets des offiziellen Support-Accounts kündigte das Unternehmen in der vergangenen Woche weitere Optimierungen an. So soll es künftig ohne diesen Umweg einfacher sein, zwischen beiden Timeline-Optionen zu springen.

Fazit

Twitter wird mit dieser und den künftigen Updates wahrscheinlich viele Freunde zurückgewinnen und Pluspunkte sammeln. Statt mehrere Timelines und Feeds zu präsentieren, gibt Twitter die Hoheit darüber an seine Nutzer ab.

Diesen Switch, die Wahl der Timeline-Sortierung selbst zu wählen, wünschen sich viele User auch von anderen Social-Media-Kanälen wie Facebook und Instagram. Da sich jedoch die Nutzerzahlen und auch die Verweildauer dort weiterhin positiv entwickeln, wird sich daran so schnell wahrscheinlich nichts ändern.

Doch als Alternative und Wahlmöglichkeit dies seinen Kunden und Nutzern anzubieten, kann so schlecht nicht sein – schließlich sorgt es für Vertrauen und zeugt von Transparenz und Service-Charakter.

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Philip Bolognesi war von 2018 bis 2020 in der Redaktion von BASIC thinking tätig. Er hat Kommunikationswissenschaften studiert und ist zertifizierter Social-Media-Manager. Zuvor hat er als freiberuflicher Online-Redakteur für CrispyContent (Serviceplan Berlin) gearbeitet und mittelständische Unternehmen in ihrer Online-Kommunikation beraten. Ihn trifft man häufig im Coworking-Space Hafven in Hannover.