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Ernsthaft? Der nächste Facebook-Hack kommt ans Tageslicht

Christian Erxleben
Wieder einmal wurden Daten von Facebook-Nutzern erbeutet. (Foto: Pixabay.com / xusenru)

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Facebook und der Datenschutz – diese beiden Themen passen seit diesem Jahr einfach nicht mehr zusammen. Denn trotz aller Bemühungen und Versprechen sieht sich Facebook mit dem nächsten Angriff konfrontiert. Das musst du über den neusten Facebook-Hack wissen.

Wann hat Facebook seine Glaubwürdigkeit endgültig verspielt? War es bereits beim ersten großen Daten-Skandal des Jahres im Fall rund um Cambridge Analytica der Fall? Oder war es bei einer der nächsten publizierten Schwachstellen und Lücken – beispielsweise der im Oktober als Hacker Zugriff auf 50 Millionen Accounts hatten?

Egal wie die Antwort auf diese Frage ausfällt: Sonderlich gut dürfte Facebook inzwischen bei kaum einem Nutzer mehr wegkommen. Und selbst wenn es noch Nutzer geben sollte, die glauben, dass Facebook alles in den Griff bekommt, dürften nun einige von ihnen auf dem Boden der Tatsachen ankommen.

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Denn es gibt offenbar einen neuen Facebook-Hack. Das zumindest geht aus Recherchen des russischen Ablegers der BBC hiervor.

Facebook-Hack betrifft zwischen 250.000 und 120 Millionen Accounts

Demnach hat eine unbekannte Gruppe aus Hackern laut eigenen Aussagen persönliche Daten und private Nachrichten von insgesamt 120 Millionen Nutzern erbeutet und über ein Forum zum Verkauf angeboten. Kosten pro Account: 10 Cent.

Im Zuge ihrer Recherche hatte die BBC die Sicherheitsfirma Digital Shadows damit beauftragt, die Daten zu überprüfen. Mindestens 81.000 Datensätze sind laut den Erkenntnissen echt. Weitere 176.000 Account-Informationen sind wahr, könnten allerdings auch öffentlich auf dem Profil einsehbar gewesen sein.

Ob die Hacker tatsächlich Daten von 120 Millionen Facebook-Accounts erbeutet haben, zweifeln die Experten von Digital Shadows an. Eine solch große Lücke im System wäre dem Sicherheitsnetzwerk von Facebook aufgefallen.

Daten stammen offenbar aus Browser-Erweiterungen

Nach dem aktuellen Stand der Dinge haben die Täter im aktuellen Facebook-Hack die Daten über Browser-Erweiterungen erbeutet. Über Schwachstellen in diesen kleinen Programmen seien die Hacker an die Daten gelangt.

Facebook selbst scheint dieses Mal nicht der Hauptschuldige zu sein. Trotzdem wirft der erneute Angriff auf die Daten der Facebook-User ein negatives Licht auf das soziale Netzwerk. Schließlich bekommt Facebook die Sicherheit auf der eigenen Plattform einfach nicht geregelt.

Es ist ja bekanntlich nicht so, dass Facebook sonst in Sachen Datenschutz der Musterschüler der Tech-Branche wäre. Und irgendwann gibt es selbst für die letzten Verteidiger Facebooks keine Argumente mehr.

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Christian Erxleben arbeitet als freier Redakteur für BASIC thinking. Von Ende 2017 bis Ende 2021 war er Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig.