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Ihr habt euch ein neues Gadget gekauft? – Hier erfahrt ihr, was ihr als Erstes tun solltet

geschrieben von Nicole Scott

Ihr habt euch ein neues Gadget gekauft oder gerade euer Weihnachtsgeschenk ausgepackt? Ganz egal, um welches Gerät es sich handelt, es gibt einige grundlegende Tipps, mit denen ihr euch später eine Menge unnötigen Ärger ersparen könnt.

So könnt ihr dafür sorgen, dass eure Gadgets und Geräte jahrelang ohne Probleme laufen werden.

1. Updates installieren

Das Motto lautet: einschalten und updaten! Keine schöne Aufgabe, aber sie sorgt dafür, dass eure Geräte geschützt bleiben und besser funktionieren.

Direkt nach dem ersten Einschalten werdet ihr vermutlich einige Update-Benachrichtigungen erhalten. Klickt auf eine der Benachrichtigungen und das System wird euch dabei helfen, die Software auf den neusten Stand zu bringen.

Solltet ihr von eurem Gerät keine Update-Benachrichtigungen bekommen, könnt ihr auch selbst nach den Software-Updates suchen. Unter macOS findet ihr diese Option im App Store unten im Dock. Unter iOS in den Einstellungen unter dem Menüpunkt „Allgemein“ und „Softwareaktualisierung“. Auf Windows-Geräten findet ihr die Windows Update-Funktion in den Einstellungen unter „Update & Sicherheit“. Android-Nutzer können die Option in den Einstellungen unter „System“ und „Systemaktualisierung“ finden.

2. Konfiguriert die Sicherheitseinstellungen

Wahrscheinlich befinden sich auf euren Windows-, Mac-, Android- und iOS-Geräten viele wichtige und persönliche Daten – auch eure Neuanschaffung wird wohl keine Ausnahme bilden. Ihr solltet deshalb eure Daten mithilfe von strengen Sicherheitseinstellungen schützen.

Bei Smartphones und Tablets fängt Sicherheit schon auf dem Sperrbildschirm an. Richtet euch am besten einen PIN-Code oder ein Passwort ein. Wenn euer Gerät zusätzliche Entsperroptionen bietet, könnt ihr auch einen Fingerabdruck oder euer Gesicht registrieren. Für mehr Tipps solltet ihr einen Blick auf unsere Anleitung für einen sicheren Smartphone-Sperrbildschirm werfen.

Auch bei eurem Computer solltet ihr dafür sorgen, dass sich nicht jeder einfach anmelden kann. Am besten richtet ihr hierzu ein Passwort oder ein anderes Sicherheitsfeature ein. Auf Windows-Geräten findet ihr diese Option in den Einstellungen unter „Konten und Anmeldung“. Bei macOS findet ihr sie in den Systemeinstellungen unter „Sicherheit & Privatsphäre“.

Sobald ihr euren Computer vor neugierigen Blicken geschützt habt, solltet ihr einen Virenschutz installieren. Unter Windows reicht der integrierte Windows Defender in den meisten Fällen aus.

Wenn ihr euch aber noch mehr Sicherheit wünscht oder Mac-Nutzer seid, könnt ihr eine Drittanbieter-Software installieren. Laut der unabhängigen Testorganisation AV Test sind Bitdefender Internet Security (25EUR) und Norton Security (24EUR) wegen ihrer hohen Erkennungsraten, der guten Benutzerfreundlichkeit und des geringen Performanceverlusts bestens für Windows-Computer geeignet. Für macOS empfehlen sich AVG Antivirus (kostenlos), Bitdefender Antivirus (20EUR) und Sophos Home (kostenlos), die im Test in Sachen Virenerkennung ebenfalls besser abschnitten als die Konkurrenz.

Smartphones benötigen keine Antivirus-Software, da die App-Stores von Google bzw. Apple streng überwacht werden. Vergisst nur nicht, euch vor anderen Sicherheitsrisiken zu schützen – bleibt vorsichtig, um nicht auf Dinge wie Phishing-Attacken hereinzufallen.

3. Übertragt eure Daten vom alten auf das neue Gerät

Ihr solltet eure Daten nicht zu lange auf eurem alten Smartphone, Tablet oder Laptop lassen. Denn mit jeder Woche, die vergeht, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass ihr sie einfach vergessen werdet.

Anwendungen und Apps auf ein neues Gerät zu übertragen ist zwar nicht schwierig, kann aber etwas mühselig sein. Ihr solltet eine Liste mit allen Programmen erstellen, auf die ihr im Moment angewiesen seid. Ladet sie euch anschließend aus dem App-Store herunter. Bereits gekaufte Apps könnt ihr auf eurem neuen Gerät kostenlos herunterladen, da sie mit eurem Microsoft-, Apple bzw. Google-Konto verknüpft sind. Manche Apps müssen aber zuerst von eurem alten Gerät gelöscht werden, bevor ihr sie auf dem neuen Gerät verwenden könnt. Der letzte Schritt ist die Übertragung eurer Daten, Einstellungen und Dinge wie Spotify-Playlisten.

Für die Übertragung von Daten solltet ihr am besten einen Cloud-Dienst nutzen. Apple, Microsoft und Google besitzen ihre eigenen Dienste: iCloud, OneDrive und Google Drive. Dropbox ist eine zuverlässige Drittanbieter-Option. Alle diese Dienste sind zudem mit vielen verschiedenen Betriebssystemen kompatibel – abgesehen von iCloud, die nur unter macOS und iOS funktioniert.

Alle diese Cloud-Dienste funktionieren sehr ähnlich. Installiert die jeweilige App auf eurem alten Gerät und ladet eure Daten in die Cloud. Installiert die App dann auf eurem neuen Gerät, um auf die hochgeladenen Inhalte zuzugreifen.

4. Sichert eure Daten

Jetzt, da ihr alle eure Dateien und Fotos auf euer neues Gerät übertragen habt, müsst ihr nur noch eine Backup-Routine einrichten. So müsst ihr euch keine Sorgen mehr über eure Daten machen.

Android und iOS sichern bereits viele wichtige Daten automatisch, nur Android benötigt ein wenig Hilfe, was das Sichern von SMS-Nachrichten angeht. Mehr Informationen darüber, welche Daten von eurem Smartphone gesichert werden, findet ihr auf den Webseiten von Apple bzw. Google und eures Smartphone-Herstellers.

Zusätzlich könnt ihr auch die oben aufgelisteten Cloud-Dienste verwenden, um eure Daten zu sichern. Die simpelste Lösung wäre die Verwendung des integrierten Cloudspeichers (Apples iCloud, Microsofts OneDrive oder Google Drive). Möglicherweise müsst ihr euch hierfür zusätzlichen Speicherplatz beschaffen. Diesen bekommt man aber mittlerweile bereits für eine relativ günstige Monatsgebühr.

Unter Windows und macOS könnt ihr eure Daten natürlich auch auf einer externen Festplatte sichern. Vergisst nur nicht, regelmäßige Backups zu erstellen und die Festplatte an einem sicheren Ort aufzubewahren.

Das waren unsere grundlegenden Tipps für neue Gadgets und Geräte!

mittwald

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Nicole Scott

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