Selfie, Selfies, Meer, Strand, Foto, Porträt

So viele Menschen sind seit 2011 bei Selfies gestorben

Christian Erxleben
Beim Selfie gestorben? Das ist gar nicht so unwahrscheinlich. (Foto: Pixabay.com / Ben_Kerckx)

Selfies sind gefährlicher als viele (junge) Menschen vermutlich denken. Das geht aus einer Untersuchung hervor, die im Journal of Family Medicine and Primary Care veröffentlicht worden ist. Besonders junge Männer in Indien und den USA sind gefährdet.

Ein Selfie ist laut der Definition des Oxford Dictionary die Aufnahme eines Fotos vom Fotografen selbst oder einer Gruppe mittels Smartphone, um das Bild im Anschluss über Social-Media-Kanäle zu teilen.

Alleine im Jahr 2015 wurden laut Angaben von Google lediglich im Dienst „Google Photos“ mehr als zwei Milliarden Selfies hochgeladen. Und wer am Wochenende durch die Stadt bummelt oder im Urlaub einen Touristen-Hotspot besucht, weiß: Weniger Selfies sind es in den letzten Jahren definitiv nicht geworden.

Smarter als dein Feed

Lass dich mit unserem Tech-Briefing UPDATE bei KI und den Tech-News von morgen nicht abhängen – kostenlos täglich in der Inbox von über 13.000 Lesern.

Mehrere PDFs Mockup

Gratis zur Anmeldung:
Zugriff auf alle PDF-Guides

Mit deiner Anmeldung akzeptierst du unsere Datenschutzerklärung.

259 tödliche Selfies in sechs Jahren

Doch die Selbstporträts sind nicht nur ein beliebter Trend. Sie sind auch nicht gänzlich ungefährlich. Vor allem junge Menschen gehen für einen atemberaubenden Schnappschuss gerne ein wenig mehr Risiko ein – und das hat Konsequenzen.

Die vier Wissenschaftler Agam Bansal, Chandan Garg, Abhijith Pakhare und Samiksha Gupta haben im Journal of Family Medicine and Primary Care erst kürzlich ihre Studie veröffentlicht. Darin untersuchen sie, wie gefährlich Selfies tatsächlich für Menschen sind.

Die Ergebnisse:

  • Von Oktober 2011 bis November 2017 sind weltweit 259 Menschen bei einem Selfie gestorben.
  • Die drei häufigsten Todesursachen sind dabei Ertrinken (70 Tote), Verkehrsmittel / Unfall (51 Tote) sowie Sturz und Feuer (je 48 Tote).
  • Der durchschnittliche Verstorbene ist dabei männlich und gerade einmal 22,94 Jahre alt.
  • Lediglich 27,5 Prozent der Selfie-Toten sind weiblich.

Die meisten Menschen sterben beim Versuch eines Selfies oder der Ausführung in Indien gefolgt von Russland und den USA. In Deutschland ist es im Zeitraum nur zu einem tödlichen Zwischenfall gekommen.

Zum Vergleich: Zwischen Januar 2011 und Dezember 2017 (also ein etwas größerer Zeitraum) sind weltweit lediglich 48 Menschen bei Haiangriffen gestorben.

Unser Zins-Tipp

Eröffne jetzt dein kostenloses Myntro Festgeld und erhalte 3,38 Prozent Zinsen auf dein Geld – und das garantiert für 12 Monate!


Jetzt Zinsen sichern

Anzeige

Auch interessant:

Google lässt dich jetzt selbst bestimmen, welche Quellen du in der Suche häufiger siehst. Mit zwei schnellen Klicks kannst du BASIC thinking kostenlos als bevorzugte Quelle hinzufügen und damit unabhängigen Tech-Journalismus unterstützen. Vielen Dank!

STELLENANZEIGEN
Social-Media- und Community-Manager Health (m...
MedicalContact AG in Essen
Praktikant*in E-Commerce / Online Marketing (...
Chantelle Lingerie GmbH in Düsseldorf
Online Marketing Manager*in (m/w/d)
diind GmbH in Hamburg
Werkstudent (m/w/d) E-Commerce und Onlinemark...
Protina Pharmazeutische GmbH in Ismaning
Werkstudent (m/w/d) Content Writer/ Content T...
pso vertriebsprogramme GmbH in Köln
(Senior) Paid Social Marketing Manager (m/w/d)
Instaffo GmbH in München
Referent (m/w/d) Social Media und Onlinekommu...
Würth Deutschland in Kuenzelsau
Social Media Marketing Praktikant:in
7NXT GmbH in Berlin
Teile diesen Artikel
Christian Erxleben arbeitet als freier Redakteur für BASIC thinking. Von Ende 2017 bis Ende 2021 war er Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig.