Samsung treibt Entwicklung neuer Geräte der günstigen M-Reihe voran

Felix Baumann
Credit: Kote Puerto

Hand aufs Herz. Wie viel Geld gebt ihr normalerweise beim Smartphonekauf aus? Während für manche der treue alltägliche Begleiter mindestens 700 € kosten oder auf dem Gerät zwangsläufig ein abgebissener Apfel abgebildet sein muss, suchen sich andere ein Gerät für kleines Geld. Das ist häufig gar nicht so einfach, da wir in den letzten Monaten eigentlich nur von den Flagschiffen der bekanntesten Hersteller hörten. Samsung möchte nun wieder mehr in den Markt mit Budget-Smartphones investieren und forscht aktuell an neuen Modellen.

Die neue Generation der M-Reihe soll dabei zunächst Ende Januar in Indien erscheinen. Das hat einen einfachen Grund, denn hier hat man einen großen Marktanteil an die chinesische Konkurrenz (beispielsweise in Form von Xiaomi) verloren. Nach dem Forschungsinstitut Counterpoint lag der Marktanteil der Südkoreaner in Indien im letzten Jahr in zwei von drei Quartalen (für die bereits Zahlen vorliegen) hinter dem von Xiaomi. Wie der Informationsdienst paper.vc bekannt gab, hat Samsung dennoch von März 2017 bis März 2018 ca. 373,5 Milliarden Rupien in Indien verdient. Das sind ca. 4,6 Milliarden Euro.

Vertrieben werden sollen die neuen Geräte ausschließlich über Samsung selbst und dem Logistikgiganten Amazon. Nach der Leitung der indischen Niederlassung (Asim Warsi), will Samsung dadurch auch seinen Anteil am Onlinehandel in dem Land verdoppeln.

[mg_blockquote cite=“Asim Warsi“]The M series has been built around and incepted around Indian millennial consumers.[/mg_blockquote]

Die Rede ist dabei von 3 neuen Modellen, die nach Warsi zwischen 10.000 indische Rupien (circa 123 Euro) und 20.000 indische Rupien (circa 246 Euro) liegen sollen. Der Fokus soll vor allem auf einer großen Batteriekapazität liegen und so Ladevorgänge eher die Ausnahme abbilden. Sollte dennoch die Batterie leer sein, soll der Akku durch Unterstützung von Fast Charge möglichst schnell wieder aufgeladen werden. Weitere Informationen, sowie technische Daten liegen zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht vor.

[mg_blockquote cite=“Asim Warsi“]A lot of our insights, R&D and developments for consumers in India … they have great connect with many other consumers in many other parts of the world.[/mg_blockquote]

Samsung setzt dabei den Fokus auf ein Land, in dem es noch keine flächendeckende Internetversorgung gibt und knapp 350 Millionen Einwohner noch immer kein modernes Smartphone besitzen. Im letzten Jahr wurde vor Neu-Delhi die weltweit größte Produktionsstätte für mobile Endgeräte gebaut und Samsungs größtes stationäres Ladengeschäft in Bengaluru eröffnet. Der Konzern verkauft in Indien seine Geräte an über 250.000 Verkaufsgeschäften sowie in 2.000 exklusiven Läden und bietet an über 2.000 Service Centern Support an.

Einen internationalen Releasetermin für die Modelle gibt es noch nicht. Daher bleibt abzuwarten, ob wir uns auch bald über ein neues Budget-Smartphone freuen dürfen.

Via Reuters

Für die beispielhafte Umrechnung der Preise und Umsätze wurde der Kurs 1 indische Rupie = 0,0123 € verwendet.

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Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.