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Kommentar: Tempolimits sind widersinnig

Autobahn, Geschwindigkeit, Tempolimit
Ein Kommentar mit Satire zum Tempolimit. (Foto: Pixabay.com / Sponchia)
geschrieben von Guido Augustin

Ich traf einen Menschen, der kategorisch gegen jedes Tempolimit ist. Es sei gegen jeden Menschenverstand, widersinnig, rechtsradikal und oder aber auch antisemitisch. Er will keine Argumente. Er will Freiheit. Dabei erzählte er mir eine interessante Geschichte, die ich hier – zwecks der Authentizität in der Ich-Form – wiedergebe. Ein Kommentar mit viel Satire.

Auftritt libertärer Schnellfahrer

Neulich war ich nackt im öffentlichen Schwimmbad, fühlte mich so frei. Zumindest so lange, bis entsetzte Mitbürger den Bademeister an seine Blockwartpflichten erinnerten und er mich unter vorgehaltenem Badetuch des Schwimmvereins hinauskomplimentierte.

Ich zog mich wieder an und ging in die nahe gelegene Kindertagesstätte, wo unsere Kinder dereinst glückliche Jahre verbracht hatten. Weil es gerade zu meiner Lebensphase passte, rauchte ich dort – selbstredend noch immer ganz angezogen – eine Zigarre, eine kleine Monte Christo.


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Nachdem ich mit allen Erziehern und -innen (D-Erzieher haben sie nicht) über die Reinheit des Tabaks aus Kuba gestritten hatte, verließ ich erbost das Gelände und setzte mich in mein warmes Auto – ein turbogeladener 4-Zylinder mit 150 PS. Kein Spoiler, kein Schnickschnack, kein Katalysator.

Den Kat habe ich ausgebaut und baue ihn zum TÜV-Besuch wieder ein. Der kostet Leistung. Das Auto war deshalb so warm, als ich aus der Kita kam, weil ich mir die Freiheit genommen hatte, den Motor laufen zu lassen.

Schließlich wollte ich mich nicht erkälten. Diese Temperatursprünge unserer Tage hauen ja das stärkste Pferd um, wenn man nicht aufpasst. Und ich passe auf.

Das Tempolimit – so absurd, wie der Blitzer

Zackig fuhr ich los. Der Motor war ja warm. Ich achte nämlich sehr auf pfleglichen Umgang mit meinem Auto. Wie gesagt, ich passe auf. Rasch bog ich auf den Stadtring ein.

Dieser Autobahnring, der meine Heimatstadt umgibt, ist eine landschaftlich interessante Strecke, vorbei am nachts leuchtenden Fußballstadion, an Feldern, die zu jeder Jahreszeit ihr Gesicht verändern und an Industriegebieten, die aussehen, wie Industriegebiete eben aussehen.

Davon sah ich jedoch nur herzlich wenig, denn ich gab soviel Gas, wie ich nur konnte. Ich hatte es nicht eilig, aber großen Spaß daran, bei 140 bis 180 Stundenkilometern – mehr gibt die kurvige Strecke und der Verkehr unserer Tage kaum her – zwischen den langsamen Spießer-Autos hindurchzuwedeln.

Die Geschwindigkeit auf diesem Stadtring ist durchgängig auf 100 Stundenkilometer begrenzt. Unter einer Brücke, die so breit ist, dass sie von den Stadtvätern stolz „Tunnel“ genannt wird, sind es 80, was auf einer Seite der Straße mit einem Dauerblitzer kontrolliert wird.

Ob der tatsächlich scharf ist, wird übrigens in der Lokalzeitung seit langem kontrovers diskutiert.

Wie das Tempolimit. Es ist so absurd. Da möchten linksgrünversiffte Weltverbesserer mir meine verfassungsrechtlich in den Grenzen von wann auch immer garantierte Freiheit nehmen, mit frei gewählter Geschwindigkeit zu fahren, wann und wo ich will.

Ist doch mein Benzin, das ich bezahle – und wenn mal was passiert, habe ich ja den Schaden. Mein Bauch gehört mir. Toller Schlussgag, oder?

Abgang libertärer Schnellfahrer

Zuletzt mache ich mir immer mehr Sorgen über den Zustand unserer Gesellschaft, unseres Staates und unserer Zivilisation. Wenn ich sehe, wie über Dieselfahrverbote und Tempolimits gestritten wird, erscheint mir dies als anschauliches Lehrstück, wie schlecht es uns wirklich geht.

Wir haben jedes Maß verloren. Wir können nicht mehr differenzieren, welche Tragweite ein Thema hat. Für uns, unsere direkte Nachbarschaft und unseren Planeten. Wir können nicht mehr diskutieren, weil das einen ergebnisoffenen Austausch von Argumenten verlangen würde.

Wir können nicht mehr ermessen, was die Schärfe der Auseinandersetzung mit uns macht – wir können nur noch Schützengräben. Wie unsere Vorväter ohne Rücksicht Generationen junger Männer in den blutgefüllten Schützengräben Frankreichs, Russlands und Spaniens geopfert haben, opfern wir jeden Tag mehr von dem, was wir Menschen so teuer errungen haben: Zivilisation.

Wenn ein Bundesminister gegen Tempolimits argumentiert, weil sie „gegen jeden Menschenverstand gerichtet“ seien, haben wir die Talsohle tiefer denn je ausgehoben und alle Anstandslimits aufgehoben.

Da bekommen wir – wohl zu Recht – den Eindruck, dass Menschen mit Macht jedes Mittel Recht ist, ihre Macht zu erhalten und ihre Meinung durchzusetzen. Aus dem gleichen Horst kommen dann am Wahlabend jene Tiefflieger, die Politikverdrossenheit, schlechte Wahlbeteiligung und Bestquoten für Faschos beklagen.

Täglich erwarte ich, dass die letzte rhetorische Keule geschwungen wird, die je nach eigenem Standort die Feinde als „linksradikal“ oder „antisemitisch“ diffamiert.

Das umgekehrte Sankt-Florians-Prinzip

Ich weiß nicht, ob und wie stark ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen die Umweltbelastung und Unfalltoten reduzieren kann. Ich weiß nicht, wie böse der Diesel wirklich ist, wie viel Hysterie, Bigotterie und globale Machtpolitik dahinter steckt.

Das gleiche Argument ist den einen für dies, den anderen für das gut. Dieselfahrverbote: Unsinn, weil wir das einzige Land mit diesem Unsinn sind. Generelles Tempolimit? Unsinn, weil wir das einzige Land mit diesem Unsinn sind.

Ein ebenfalls von allen Seiten gezogenes Schwert weist sirrend darauf hin, dass es doch andernorts viel Schlimmeres gäbe. Das umgekehrte Sankt-Florians-Prinzip: Kehr erstmal vor deiner eigenen Tür, bevor du mich auf meinen Unrat aufmerksam machen darfst.

Was soll die Dieseldebatte, wenn die soundsowenig größten Schiffe der Welt für soundsoviel mehr Emissionen verantwortlich sind als unsere Autos? Warum sollen wir unsere Bevölkerung mit Umweltgesetzen gängeln, wenn jenseits der Grenze wieder alles anders ist?

Ganz einfach: Weil es richtig ist.

Der Verweis auf größere und andere Sünder ist so absurd. Das weitergedacht, kannst du in den nächsten Laden gehen, deine Tasche mit Wurst, Schnaps und Zahnpasta füllen und an der Kasse vorbeigehen.

Und wenn der Sicherheitsmann nachfragt? Dann erkläre ihm, ach was, dann herrsche ihn an, sind ja meist Ausländer, dass er sich gefälligst nicht um die kleinen Ladendiebe wie dich kümmern solle, solange seine Brüder unsere Schwestern abstechen und in deutschen Fußgängerzonen jeden Tag mehr Kapitalverbrechen begangen werden als in seinem Laden Kartoffelchips lagern.

Diesen Monolog beende mit einem böse gefauchten „Freundchen“ und gehe deines Weges. Ohne Tempolimit, ohne Verstand, ohne mich.

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Über den Autor

Guido Augustin

Guido Augustin (guidoaugustin.com) denkt so klar, dass er als Autor lebt. Er teilt seine Gedanken in wöchentlichen Kolumnen auf "Guidos Wochenpost", in seinem Podcast, in Büchern, Vorträgen und launigen Moderationen.

14 Kommentare

  • Gut, dass das mal Jemand so klar schreibt. Auch, wenn das Thea leider nicht ganz so einfach ist.

    Ich fahre einen dieser so verteufelten Diesel-SUVs. Warum? weil ich ihn brauche. Ich brauche einerseits ein Pendlerauto, um zur Arbeit zu kommen. Ich wohne auf dem Land und habe eine Fahrzeit von knapp einer Stunde zur Arbeit. Zwar könnte ich etwa 90% meiner Arbeit auch per Homeoffice erledigen, aber dies ist in deutschen Firmen nicht vorgesehen. Und öffentlicher Nahverkehr? Ich braucghe etwa 20 Minuten zu Fuß bis zur Bushaltestelle, dann 2 Stunden bis zum nächsten Umsteigepunkt, dann Wartezeit, dann weitere 10 Minuten bis zum nächsten Umsteigepunkt. Dann Wartezeit, dann weitere 20 Minuten zum Zielbahnhof. Dann noch mal weitere 15 Minuten bis zur Firma. Und das täglich zwei Mal. Das ist indiskutabel. Ich achte auf den Spritverbrauch. Trotz gelegentlicheer Autobahnfahrten mit 120 Km/h sowie gelegentlichen Fahrten mit Pferdeanhänger mit 2 Pferden verbrauche ich im langfristigen Mittel 6.4l Diesel auf 100 Km. Ohne die Autobahnfahrten und die Hängerfahrten schaffe ich es bis runter auf 5.9l.

    Andererseits brauche ich diesen SUV für die Fahrten mit dem Pferdeanhänger. Einen Anhänger mit etwa 2.4 Tonnen Gewicht kann ich wohl kaum an einen Kleinwagen dranhängen.

    Was ich mir wünschen würde (neben einer Grundlegenden Änderungen unserer Arbeitskultur) ist ein Wechselkennzeichen wie in der Schweiz. Damit könnte ich die Verwendung des SUVs einschränken auf die Fälle, wo er tatsächlich gebraucht wird. Für die Fahrt zur Arbeit reicht mir ein Smart, oder, bei noch etwas Verbesserung der Reichweite, ein Elektro-Kleinwagen. Was ich nicht gebrauchen kann sind Dieselfahrverbote und eine Verteufelung von SUVs.

  • Ein Tempolimit darf es nicht in dieser Form geben. Es ist total schwachsinnig Autos mit riesen Motor und topspeeds von über 300 zuzulassen um dann zu sagen „aber hey, nutzen darfst du das nicht.“ Dann muss es ein generelles Limit für Motorleistung geben und ALLE Autos müssen bei 120 abregeln.

      • Einmal angenommen wir lassen, in der von ihrem Freund bevorzugten, Kita alle Kinderchen, natürlich in Sicherheitsabstand, auf einer langen Wanderung dahin trotten. Das Ziel ist natürlich ein schöner Streichelzoo der aber bald schließt.
        Daneben lassen wir lauter dicke, rauchende Freunde von ihnen laufen, eine schier endlose Reihe. Weil die Kinder nun alle schön langsam im Gleichschritt marschieren und ihnen langsam bewusst wird das bei dem Tempo der Streichelzoo passé ist und es auch sehr eintönig zugeht werden die Kinderchen müde.
        Die dicken Freunde laufen ja auch noch nebenher und die denken sich, noch mehr alls bisher, na da kann ich doch meinen dicken Kumpel überholen und laufen einfach so ohne Rücksicht auf alles, einfach in die Reihe der Kinder. Da die aber müde und abgelenkt sind merken die das nicht sofort und wupps, es ist passiert. Das Kind steckt im unbekleideten Hintern ihres dicken rauchenden Freundes. Ist aber egal, die Hauptsache ist ja schließlich, dass alle Kinder langsam laufen und keiner hinfällt.
        Tempolimits bringen auch Gefahren die man in einem TRANSITLAND beachten sollte. Auch das ist mit keinem anderen Land vergleichbar. Rechnen wir mal alle LKW’S die täglich durch Deutschland fahren raus, dann ist das glaube ich auch gar nicht mal mehr soviel, was von einheimischen Fahrzeugen verursacht wird.
        Hinzu kommt auch noch die Tatsache, dass es unglaublich wenige Strecken gibt auf denen noch schnell gefahren werden kann. Die meisten sind dann auch noch mit Baustellen übersäht.
        Natürlich braucht man ein Politikum zum ablenken wenn man ernste Themen nicht angehen will und die Presse spielt ja bei der Verbreitung auch gut mit.
        Vielleicht sollte man auch erst brauchbare Alternativen schaffen, bevor man unsinnige Themen angeht.

        • Ich glaube, das war der – naja – spektakulärste Kommentar, den ich je bekommen habe. Das Argument „Wenn alle schnell fahren dürfen, sind die durchfahrenden Laster schneller wieder aus Deutschland raus“ hat in meinen Augen einen Ehrenplatz im Land der Dichter & Denker verdient. Danke dafür!

          • Damit ist eigentlich nicht gemeint dass die Laster dann schneller aus Deutschland sind. Die sind da und verballern den Diesel ob es uns passt oder nicht.
            Es geht darum, dass durch das hohe LKW Aufkommen in Verbindung noch mehr Unfälle mit LKW Beteiligung passieren. LKW dürfen sich nämlich auch unsinnigerweise gegenseitig überholen. Und genau das tun sie in Tempolimitzonen besonders häufig. Der kann ja bremsen……bei 20 m …nein. Das erlebe ich täglich auf der Autobahn. Und dann wieder beschleunigen….das ist Spritsparen. Ganz abgesehen davon, dass so ein LKW der auf einer Strecke von 500 km vielleicht 5 min mit seinen lebensgefährlichen Manövern rausholt.
            Vielleicht sollte man ersteinmal ein ABDOLUTES LKW ÜBERHOLVERBOT mit der Pflicht eines Abstandstempomat einführen. Und LKW ohne müssen halt draußen bleiben.
            Da wären viele Unfälle weniger und die Umwelt auch entlastet.

  • Man kann natürlich alles verbieten und regulieren, auch das Rauchen, Fettsein, Trinken … Aber man kann den Menschen auch Freiheiten lassen. Und wenn Sie schon von Fakten reden, sehen Sie mal in der Statisik nach – die Zahlen fallen seit Jahren – trotz fehlendem allgemeinen Limits (wir reden bekanntlich von der Autobahn, die Landstrassen haben bereits ein Limit).
    Wenn man die Diskussion differenziert führen wollte, würde man die Autobahn lassen wie sie ist und die Lage der Landtstrassen prüfen, denn dort mag es noch Bedarf geben – aber das passiert auch von Ihnen nicht. Es ist das moralisch überhebliche „weil es richtig ist“, mit dem ebenfalls die Diskussion erschwert wird, denn richtig wäre es konsequenterweise, das Autofahren ganz zu verbieten „wäre ja auch richtig“, oder ?

    • Finde nicht, dass das Verbot des Individualverkehrs richtig wäre. Aber Nachdenken, Verantwortungsbewusstsein und auf dessen Ergebnissen basierendes Handeln, das finde ich richtig. Ökologie, Verkehrsunfälle, Verkehrsfluss, Entspanntheit, alles spricht für ein Tempolimit.

  • Ich war kürzlich in der Schweiz und bin dort auf der Autobahn gefahren. Es fährt sich definitiv deutlich entspannter. Weil all die Raser fehlen, die mit Lichthupe und Hupe ihre 200 Km/h durchsetzen wollen und mich daran hindern, einen LKW zu überholen. Ich fahre hauptsächlich mit der Geschwindigkeitsautomatik. Die ist noch mal sparsamer als meine eigene Fahrweise. In Deutschland muss ich die immer mal wieder abschalten. In der Schweiz musste ich das ein einziges mal, und auch nur wegen einem Raser, der die dort geltende Geschwindigkeitsbegrenzung unbedingt ignorieren musste.

    Eine Geschwindigkeitsbegrenzung generell auf 120 Km/h kann ich nur befürworten. Ist sehr sinnvoll. Und die in unserer Verfassung garantierte Freiheit des Individuums endet genau da, wo diese Freiheit Anderen schadet. Und das ist beim unkontrollierten Rasen der Fall.

    Das Problem ist doch ein ganz Anderes. Die Automobilindustrie hat eine sehr starke Lobby. Die von den Herstellern so heiss geliebten schnellen Autos von Mercedes, BMW und Porsche ließen sich doch kaum noch verkaufen, wenn alle Autos zwangsweise bei Geschwindigkeiten ab 120 Km/h gedrosselt würden. Für die Hersteller dienen diese Autos als Beleg für ihre Leistungsfähigkeit. Und für die Käufer dienen diese Autos als Ersatz für nicht vorhandene Großartigkeit. Wäre der Porsche als Pimmelextension eine rein persönliche Angelegenheit, dann von mir aus. Wer meint, unbedingt protzen zu müssen, soll von mir aus protzen. Interessiert mich nicht. Aber Autofahren ist Etwas, das Andere sehr wohl tangiert. Manchmal sogar tödlich.

    Ich habe nur so den Eindruck, dass auch unsere Politiker sich ihre Pimmelextensions bewahren möchten. Schnelle Autos gibt’s vor Allem als Benziner. So kann man etwas Greenwashing betreiben, ohne auf die eigene Protze verzichten zu müssen. So ist es leicht, die Debatte am Kern des Problems vorbei zu führen.

    • Ah, da ist es wieder, mein Lieblingsargument und ein köstliches Beispiel für linksgrüne Doppelmoral. Denn alle Leute, die sich ein großes, teures, schnelles Auto kaufen können, müssen etwas kompensieren. Alle. Gibt gar keine andere Möglichkeit. Mit Neid hat das sicher nichts zu tun. Schon lustig, dass man Andere wegen Intollerenz und Vorurteilen als Nazis abstempelt und selbst polemisch ist und Andere ohne irgendeine Grundlage beleidigt und diffamiert. (Diese Zeilen stammen von jemanden, der 80% seiner Autobahnstrecke mit 90 Km/h auf der rechten Spur verbringt).

      • Na dann sag doch mal, wer fähr denn typischerweise überdimensionierte/teure/schnelle Autos? Menschen für die ein solches Gefährt ein Statussymbol ist, würde ich meinen.

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